Tennisrekorde

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Allgemeine Rekorde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

allgemein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

kürzestes Match
in 28 Minuten und 20 Sekunden besiegte Jarkko Nieminen am 20. März 2014 in Miami Bernard Tomic mit 6:0 und 6:1.[1]
schnellster Aufschlag in einem offiziellen Turnierspiel – Herren
263 km/h von Samuel Groth am 9. Mai 2012 während der Partie gegen Uladsimir Ihnazik beim Challenger-Turnier in Busan.[2]
auf Tourlevel: 253 km/h von John Isner am 6. März 2016 im Rahmen des Davis Cup 2016 in Kooyong gegen Australien.[3]
schnellster Aufschlag in einem offiziellen Turnierspiel – Damen
210,8 km/h von Sabine Lisicki am 30. Juli 2014 beim WTA Stanford in der Erstrundenpartie gegen Ana Ivanović.[4][5]
längstes Match über zwei Gewinnsätze (seit der Open Era 1968) - Herren
in 4 Stunden und 26 Minuten besiegte Roger Federer im Halbfinale beim Tennisturnier der Olympischen Spiele 2012 in London Juan Martín del Potro mit 4:6, 7:6, 19:17[6]
kürzestes Grand-Slam-Finale
in 34 Minuten besiegte Steffi Graf im Finale der French Open am 4. Juni 1988 die Nummer 13 der Setzliste, die 17-jährige Natallja Swerawa, mit 6:0 und 6:0.[7]
längstes Grand-Slam-Finale
5:53 Stunden benötigte Novak Đoković im Finale der Australian Open 2012 für seinen Sieg gegen Rafael Nadal; die Partie endete 5:7, 6:4, 6:2, 6:75, 7:5.
längstes Match in der Grand-Slam-Geschichte – Herren
Das längste Match in einem Grand-Slam-Turnier bestritten Nicolas Mahut und John Isner in der ersten Runde der Wimbledon Championships 2010. Das Match, das sich vom 22. bis zum 24. Juni hinzog und insgesamt 11 Stunden und 5 Minuten dauerte, musste zweimal wegen Dunkelheit unterbrochen werden. John Isner siegte am Ende mit 6:4, 3:6, 6:7, 7:6 und 70:68.
längstes Match in der Grand-Slam-Geschichte – Damen
Im Achtelfinale der Australian Open 2011 gewann Francesca Schiavone in 4 Stunden und 44 Minuten gegen Swetlana Kusnezowa mit 6:4, 1:6 und 16:14.
längster Entscheidungssatz in der Grand-Slam-Geschichte
70:68; John Isner besiegte 2010 Nicolas Mahut in Wimbledon mit diesem Ergebnis im fünften Satz, der 8 Stunden und 11 Minuten dauerte.
längster Tie-Break
36:34; am 9. Januar 2013 im ersten Satz beim Future-Turnier in Plantation im Einzel zwischen Benjamin Balleret und Guillaume Couillard. Das Match endete 7:6, 6:1 für Balleret.
längstes Spiel – Herren
31 Minuten; zwischen Anthony Fawcett und Keith Glass am 26. Mai 1975; das Spiel ging 37-mal über Einstand.
längstes Spiel – Damen
52 Minuten; zwischen Noëlle van Lottum und Sandra Begijn am 12. Februar 1984 in Ede.
längster Ballwechsel – Herren
3 Stunden und 33 Minuten; W. Duggan und R. Kapp spielten sich am 12. März 1988 in Santa Barbara den Ball 6202-mal über das Netz zu.
längster Ballwechsel – Damen
29 Minuten; Vicky Nelson und Jean Hepner spielten den Ball im Oktober 1984 in Richmond 643-mal über das Netz. Das Match dauerte 6 Stunden und 22 Minuten, der Tie-Break 1 Stunde und 47 Minuten.
Dauertennis
31 Verbandsligaspieler und Tommy Haas haben einen Ballwechsel über 5 Tage, 5 Stunden, 5 Minuten und 5 Sekunden gespielt. Der Ball wechselte 105.160-mal die Seite. 254-mal ging der Ball ins Aus oder ins Netz, das entspricht einer Fehlerquote von nur 2,42 pro 1000 Ballwechsel. Bei dem Ballwechsel wurden 21 Tennisbälle verbraucht.
die meisten Asse in einem Match – Herren
112; John Isner gelang dieser Rekord gegen Nicolas Mahut in der ersten Runde der Wimbledon Championships 2010. Mahut erzielte in dieser Partie 103 Asse, womit beide Spieler die vorherige Bestmarke von 78 Assen – aufgestellt von Ivo Karlović – deutlich übertrafen.
die meisten Asse in einem Match – Damen
31; Kristýna Plíšková im Januar 2016 in der zweiten Runde der Australian Open gegen Mónica Puig.[8] Rekordhalterin bis dahin war Sabine Lisicki, die 2015 in der zweiten Runde der AEGON Classic Birmingham 27 Asse serviert hatte.[9]
die meisten Asse in einem Best-of-three-Match
45; Ivo Karlović am 19. Juni 2015 gegen Tomáš Berdych im Viertelfinale von Halle.
die meisten Asse pro Saison
schlug 1996 der kroatische Linkshänder Goran Ivanišević, nämlich 1477; die Ass-Statistik wird seit 1991 geführt.
die meisten Doppelfehler in einem Match
servierte Anna Kurnikowa bei ihrem Match gegen Miho Saeki in der zweiten Runde der Australian Open 1999. Kurnikowa unterliefen 31 Doppelfehler, dennoch gewann sie das Match mit 1:6, 6:4 und 10:8.[10]
Besucherrekord bei einem Grand-Slam-Turnier
60.669 Zuschauer besuchten am Samstag, den 22. Januar 2005, den Melbourne Park, den Austragungsort der Australian Open.
Zuschauerrekord Einzelmatch
27.448 Zuschauer waren am 23. November 2014 beim Davis-Cup-Endspiel zwischen Roger Federer und Richard Gasquet anwesend.[11]
Finalsiege in Folge (Herren)
Roger Federer gewann auf der ATP Tour 24 Endspiele in Folge. Seit der Finalniederlage 2003 in Gstaad gegen den Tschechen Jiří Novák hatte er kein Endspiel mehr verloren bis zum Masters Cup 2005, wo ihn der Argentinier David Nalbandian bezwingen konnte. Die alte Bestmarke hatten der US-Amerikaner John McEnroe und der Schwede Björn Borg gehalten, die zwölf Endspiele in Serie gewinnen konnten. Diese Rekordmarke war von Federer bereits mit seinem Sieg beim Masters Cup 2004 übertroffen worden.
längste Siegesserie bei einem Turnier (Herren)
Rafael Nadal gewann das Monte Carlo Masters achtmal in Folge (2005-2012) - die längste Serie in der Open Era
Grand-Slam-Finale in Folge (Herren)
Roger Federer war der erste Spieler der Profi-Ära, der bei zehn Grand-Slam-Turnieren in Folge (Wimbledon 2005 bis zu den US Open 2007) das Finale erreichte.
Grand-Slam-Halbfinale in Folge (Herren)
Roger Federer erreichte bei Grand-Slam-Turnieren 23-mal in Folge das Halbfinale (Wimbledon 2004 bis Australian Open 2010). Novak Đoković folgt mit 14 aufeinanderfolgenden Halbfinalteilnahmen (Wimbledon 2010 bis US Open 2013).
Grand-Slam-Halbfinale (Karriere/Herren)
Roger Federer erreichte seit 1999 bei 68 gespielten Grand-Slam-Turnieren (Stand nach den French Open 2016) 39-mal mindestens das Halbfinale. Es folgen Jimmy Connors, der zwischen 1974 und 1991 bei 59 Grand-Slam-Turnieren, an denen er teilgenommen hat, 31-mal zumindest das Halbfinale erreicht hat, und Novak Đoković (46/30).
Grand-Slam-Halbfinale (Karriere/Damen)
Chris Evert erreichte bei 56 Grand-Slam-Turnieren 52-mal das Halbfinale.
Grand-Slam-Finale in Folge (Damen)
Steffi Graf war die erste Spielerin der Profi-Ära, die bei 13 Grand-Slam-Turnieren in Folge (French Open 1987 bis French Open 1990) das Finale erreichen konnte.
Grand-Slam-Halbfinale in Folge (Damen)
Steffi Graf erreichte 15-mal in Folge das Halbfinale eines Major-Turniers (1987, French Open - 1990, US Open).
beste Jahres-Matchbilanz
bei den Damen:
Martina Navrátilová verlor im Jahr 1983 nur ein Match und schloss das Jahr mit einer Bilanz von 86:1 Siegen ab. Die Niederlage erlitt sie gegen Kathy Horvath (damals Weltranglistenposition 33), die sich im Achtelfinale der French Open mit 6:4, 0:6, 6:3 durchsetzte.
bei den Herren:
John McEnroe erzielte 1984 eine Bilanz von 82:3
höchste Punktzahl in der Weltrangliste
bei den Herren:
Novak Đoković erreichte am 6. Juni 2016 mit 16.950 einen neuen Punkterekord in der Tennisweltrangliste
Siegquote (Herren) Siege Karriere (Herren) – Siegquote[12]
# Spielername Anzahl Spiele Anzahl Siege Siegquote
01. Novak Đoković 946 783 82,77 %
02. Björn Borg 736 609 82,74 %
03. Rafael Nadal 1033 852 82,47 %
04. Jimmy Connors 1535 1256 81,82 %
05. Roger Federer 1358 1111 81,81 %
06. John McEnroe 1075 877 81,58 %
07. Ivan Lendl 1310 1068 81,53 %
08. Rod Laver 534 423 79,21 %
09. Andy Murray 839 655 78,07 %
10. Pete Sampras 984 762 77,44 %
11. Boris Becker 927 713 76,91 %
12. Guillermo Vilas 1213 928 76,50 %
13. Andre Agassi 1144 870 76,05 %
14. Arthur Ashe 834 634 76,02 %
15. Stefan Edberg 1071 801 74,79 %

Stand: 17. Juli 2017 - die fett markierten Spieler sind noch aktiv

Siegesserien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltrangliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

längste Zeit als Weltranglistenerster total – Herren
Roger Federer war bisher 302 Wochen lang die Nummer 1 der Weltrangliste. Damit löste er 2012 Pete Sampras ab, der das Ranking 286 Wochen anführte.
längste Zeit als Weltranglistenerster in Folge – Herren
Roger Federer führte die Weltrangliste 237 Wochen an – zwischen dem 2. Februar 2004 und dem 17. August 2008.
längste Zeit als Weltranglistenerste total wie auch in Folge – Damen
Steffi Graf stand 377 Wochen lang an der Spitze der Weltranglistenposition, davon 186 Wochen in Folge (17. August 1987 bis 10. März 1991).
längste Zeit in den Top Ten
bei den Herren waren es Jimmy Connors (1973–1988) vor Roger Federer (2002–2016) und Ivan Lendl (1980–1992).
bei den Damen hält mit 19 Jahren (1976–1994) Martina Navrátilová den Rekord.

Preisgelder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Höchste Preisgeldsumme – Herren
Novak Đoković hat in seiner Karriere bislang (2003 bis 10. April 2017[13]) über 108,1 Millionen US-Dollar an Preisgeld gewonnen.
Höchste Preisgeldsumme – Damen
Serena Williams hat in ihrer Karriere bislang (1995 bis 10. April 2017[14]) über 84,4 Millionen US-Dollar an Preisgeld gewonnen.

Turniersiege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Golden Slam (alle vier Grand-Slam-Turniere und Olympia-Gold im selben Jahr)
Steffi Graf (1988)
Grand-Slam-Gewinner im Einzel (alle vier Grand-Slam-Turniere im selben Jahr)
Spielerin/Spieler Jahr
Don Budge 1938
Maureen Connolly 1953
Rod Laver 1962, 1969
Margaret Smith Court 1970
Steffi Graf 1988
die meisten Grand-Slam-Einzeltitel – Herren
# Spieler Titel
01. Roger Federer 019
02. Rafael Nadal 015
3. Pete Sampras 014
04. Novak Đoković 012
Roy Emerson 012
06. Björn Borg 011
Rod Laver 011
08. Bill Tilden 010
09. Andre Agassi 008
Jimmy Connors 008
Ivan Lendl 008
die meisten Grand-Slam-Einzeltitel – Damen
# Spielerin Titel
01. Margaret Smith Court 024
02. Serena Williams 023
03. Steffi Graf 022
04. Helen Wills Moody 019
05. Chris Evert 018
Martina Navrátilová 018
07. Billie Jean King 012
Suzanne Lenglen 012
09. Maureen Connolly 009
Monica Seles 009
die meisten Einzeltitel – Herren
# Spieler Titel
01. Jimmy Connors 109
02. Ivan Lendl 094
03. Roger Federer 093
04. John McEnroe 077
05. Rafael Nadal 073
06. Novak Đoković 067
07. Pete Sampras 064
07. Björn Borg 064
09. Guillermo Vilas 062
10. Andre Agassi 060
die meisten Einzeltitel – Damen
# Spielerin Titel
01. Martina Navrátilová 167
02. Chris Evert 154
03. Steffi Graf 107
04. Margaret Smith Court 092
05. Serena Williams 071
06. Evonne Goolagong 068
07. Billie Jean King 067
08. Lindsay Davenport 055
09. Monica Seles 053
10. Venus Williams 048
die meisten Einzel- und Doppeltitel – Herren
1. John McEnroe (152)
2. Jimmy Connors (128)
3. Ilie Năstase (108)
.. Tom Okker (108)
5. Stan Smith (100)
die meisten Einzel- und Doppeltitel – Damen
1. Martina Navrátilová (329)
2. Chris Evert (189)
3. Billie Jean King (168)
4. Margaret Smith Court (127)
5. Rosie Casals (123)
die meisten Turniersiege (Einzel und Doppel) in einem Jahr – Herren
27; John McEnroe (1979: 10 Einzel- und 17 Doppelerfolge)
die meisten Turniersiege in einem Jahr – Herren
16; Guillermo Vilas (1977)
die meisten Turniersiege in einem Jahr – Damen
21; Margaret Smith Court (1970)
älteste WTA-Turniersiegerin
Martina Navrátilová (49 Jahre und 46 Wochen)
(Mixedtitel bei den US Open im September 2006 mit Bob Bryan)

ältester ATP-Turniersieger: John McEnroe (47 Jahre und 3 Tage)

(Doppeltitel in San José im Februar 2006 mit Jonas Björkman)

Rekorde bei Grand-Slam-Turnieren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Australian Open[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

die meisten Australian-Open-Einzeltitel – Herren
Roy Emerson gewann sechs Einzeltitel (1961, 1963 bis 1967).
Novak Đoković gewann sechs Einzeltitel (2008, 2011-2013, 2015, 2016)
die meisten Australian-Open-Einzeltitel – Damen
Margaret Smith Court gewann 11 Einzeltitel (1960 bis 1966, 1969 bis 1971, 1973).
die meisten Australian-Open-Titel – Damen
Margaret Smith Court gewann insgesamt 21 Australian-Open-Titel (elf Einzel, acht Doppel- und zwei Mixedtitel).
längstes Spiel – Herren
Im Finale am 29. Januar 2012 gewann Novak Đoković gegen Rafael Nadal in 5 Stunden und 53 Minuten mit 5:7, 6:4, 6:2, 6:75 und 7:5.
längstes Spiel - Damen
Im Achtelfinale am 23. Januar 2011 gewann Francesca Schiavone in 4 Stunden und 44 Minuten mit 6:4, 1:6 und 16:14 gegen Swetlana Kusnezowa.
jüngster Sieger – Herren
Mats Wilander gewann 1983 das Endspiel der Australian Open gegen Ivan Lendl im Alter von 19 Jahren und 112 Tagen.
jüngste Siegerin – Damen
Martina Hingis gewann 1997 den Einzeltitel der Australian Open mit 16 Jahren.

French Open[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

die meisten French-Open-Einzeltitel – Herren
Rafael Nadal gewann bei den French Open zehn Einzeltitel (2005-2008 und 2010-2014, 2017).
die meisten French-Open-Einzeltitel – Damen
Chris Evert gewann bei den French Open sieben Einzeltitel (1974, 1975, 1979, 1980, 1983, 1985, 1986).
die meisten French-Open-Titel – Herren
Rafael Nadal gewann zwischen 2005 und 2017 zehn French-Open-Einzeltitel.
die meisten French-Open-Titel – Damen
Margaret Smith Court gewann zwischen 1962 und 1973 dreizehn French-Open-Titel (fünf Einzel-, vier Doppel- und vier Mixedtitel).
die meisten French-Open-Einzeltitel in Folge – Herren
Rafael Nadal (2010-2014), fünf
jüngster French-Open Sieger - Herren
Michael Chang gewann 1989 das Endspiel gegen Stefan Edberg mit 17 Jahren und 3 Monaten.
ältester French-Open Sieger - Herren
Andrés Gimeno gewann 1972 das Endspiel mit 34 Jahren und 10 Monaten.

Wimbledon – All England Championships[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

die meisten Wimbledon-Einzeltitel – Herren
Roger Federer gewann in Wimbledon acht Einzeltitel (2003 bis 2007, 2009, 2012 und 2017).
die meisten Wimbledon-Einzeltitel – Damen
Martina Navrátilová gewann neun Wimbledon-Einzeltitel (1978, 1979, 1982 bis 1987 und 1990).
die meisten Wimbledon-Titel – Herren
Hugh Doherty erreichte dreizehn Titel (fünf Einzel-, acht Doppeltitel) zwischen 1897 und 1906.
die meisten Wimbledon-Titel – Damen
Billie Jean King (sechs Einzel-, zehn Doppel- und vier Mixedtitel) und Martina Navrátilová (neun Einzel-, sieben Doppel- und vier Mixedtitel) gewannen jeweils 20 Titel.
jüngster Wimbledonsieger – Herren
Boris Becker gewann Wimbledon 1985 im Alter von 17 Jahren und 227 Tagen gegen Kevin Curren.
jüngste Wimbledonsiegerin – Damen
Martina Hingis gewann in Wimbledon 1996 im Alter von 15 Jahren und 282 Tagen den Doppeltitel mit Helena Suková.
jüngste Wimbledonsiegerin im Einzel – Damen
Charlotte Dod gewann 1887 im Alter von 15 Jahren und 285 Tagen gegen Blanche Bingley.
ältester Wimbledonsieger
Martina Navrátilová gewann 2003 den Mixedtitel mit 46 Jahren und 261 Tagen (mit Leander Paes).
die meisten Wimbledonteilnahmen
Arthur Gore trat von 1888 bis 1927 36 mal in Wimbledon an. Er gewann drei Einzel- und einen Doppeltitel.
kürzestes Finale
John McEnroe besiegte 1984 seinen Landsmann Jimmy Connors, zu der Zeit immerhin die Nummer 2 der Weltrangliste, in einer Stunde und 20 Minuten. Das Match ging als kürzestes Finale seit dem Jahr 1922 in die Geschichte des Tennissports ein. Connors konnte in diesem Match nur vier Spiele gewinnen.
längstes Finale – Herren
2008 schlug Rafael Nadal Roger Federer in 4:48 Stunden.
längstes Finale – Damen
2005 hatte Venus Williams Lindsay Davenport nach 2 Stunden und 46 Minuten mit 9:7 im dritten Satz besiegt.
die meisten Spiele in einem Endspiel – Herren
77; Roger Federer gewann 2009 gegen Andy Roddick mit 5:7, 7:66, 7:65, 3:6, 16:14 nach 4:16 Stunden. Die alte Bestmarke war erst im Jahr zuvor aufgestellt worden, als die Partie Federer gegen Nadal über 61 Spiele ging.
die meisten Spiele in einem Endspiel – Damen
46; Margaret Court gewann 1970 gegen Billie Jean King mit 14:12 und 11:9.

US Open[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

die meisten Einzeltitel – Herren (vor der Open Era)
Bill Tilden, Richard Sears und William Larned gewannen jeweils sieben Einzeltitel. Tilden gewann 1920 bis 1925 sowie 1929, Sears zwischen 1881 und 1887 und Larned 1901, 1902 und zwischen 1907 und 1911.
die meisten US-Open-Einzeltitel – Herren
Pete Sampras, Jimmy Connors und Roger Federer gewannen je fünf Titel (Connors: 1974, 1976, 1978, 1982–1983; Sampras: 1990, 1993, 1995–1996, 2002; Federer: 2004–2008)
die meisten Einzeltitel – Damen (vor der Open Era)
Molla Mallory gewann acht Einzeltitel (1915 bis 1918, 1920 bis 1922, 1926).
die meisten US-Open-Einzeltitel – Damen
Chris Evert (1975–1978, 1980, 1982) und Serena Williams (1999, 2002, 2008, 2012–2014) gewannen je sechs Titel.
die meisten US-Open-Titel – Herren
Bill Tilden gewann bei den US Open 16 Titel (sieben Einzel-, fünf Doppel- und vier Mixedtitel).
die meisten US-Open-Titel – Damen
Margaret Du Pont gewann zwischen 1941 und 1960 25 US-Open-Titel (13 Doppel-, neun Mixed- und drei Einzeltitel).
jüngster US-Open-Sieger im Einzel – Herren
Pete Sampras gewann 1990 die US Open im Alter von 19 Jahren und 28 Tagen.
jüngster US-Open-Sieger im Einzel – Damen
Tracy Austin gewann den Einzeltitel von 1979 mit 16 Jahren und 271 Tagen.
jüngster US-Open-Sieger
Vincent Richards gewann 1918 mit 15 Jahren und 139 Tagen den Doppeltitel mit Bill Tilden.
ältester US-Open-Sieger
Martina Navrátilová gewann 2006 im Alter von 49 Jahren und 46 Wochen den US-Open-Mixedtitel.

Davis-Cup-Rekorde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

die längsten Matches
vor der Einführung des Tie-Break
1982 benötigten John McEnroe und Mats Wilander 6 Stunden und 22 Minuten, um einen Sieger auszuspielen. Im Davis-Cup-Viertelfinale von St. Louis siegte am Ende der US-Amerikaner mit 9:7, 6:2, 15:17, 3:6, 8:6 und sorgte so für den 3:2-Sieg der USA.
Nur eine Minute weniger dauerte 1987 das legendäre Match zwischen John McEnroe und Boris Becker in Hartford, USA, das Becker in fünf Sätzen für sich entschied und Deutschland einen 3:2-Sieg in der Relegation gegen den Favoriten USA bescherte.
nach Einführung des Tie-Break (1989)
Bei der Davis-Cup-Begegnung der Schweiz gegen Tschechien am 2. Februar 2013 in Genf gewann das tschechische Doppel Tomáš Berdych und Lukáš Rosol 6:4, 5:7, 6:4, 6:73, 24:22 gegen die Schweizer Stan Wawrinka und Marco Chiudinelli nach sieben Stunden und einer Minute.[15]
João Souza aus Brasilien unterlag am 8. März 2015 in Buenos Aires in 6 Stunden und 43 Minuten dem Argentinier Leonardo Mayer 7:6, 7:6, 5:7, 5:7, 15:13.
längste Davis-Cup-Begegnung
Die längste Begegnung der Davis-Cup-Geschichte dauerte 113 Tage (Bruttospielzeit). Am 1. März 1976 führte Australien gegen Neuseeland mit 2:1 in Brisbane, ehe das Match erst am 19. Juni 1976 im englischen Nottingham von John Newcombe und Brian Fairlie fortgesetzt bzw. beendet werden konnte. Newcombe siegte in vier Sätzen. Das fünfte Match wurde nicht mehr ausgespielt.
höchstes Resultat in einem Satz
37:39 verloren Stan Smith und Eric van Dillen 1973 im Amerika-Zonen-Finale im Doppel einen Satz gegen Chile.
die meisten Spiele in einem Match
vor der Einführung des Tie-Break
86 Spiele musste Arthur Ashe gegen Christian Kuhnke durchstehen, ehe er im Jahr 1970 bei der Partie zwischen den Vereinigten Staaten und Deutschland als Sieger vom Platz ging. Ashe gewann mit 6:8, 10:12, 9:7, 13:11, 6:4.[16] Nach Entstehen der Weltgruppe benötigte Michael Westphal 85 Spiele im Jahr 1985 in der Begegnung mit der Tschechoslowakei gegen Tomáš Šmíd. Westphal gewann mit 6:8, 1:6, 7:5, 11:9, 17:15.[17]
nach Einführung des Tie-Break (1989)
In der Begegnung zwischen der Schweiz und Tschechien stellten 2013 im Doppel Tomáš Berdych und Lukáš Rosol mit 91 Spielen gegen Stan Wawrinka und Marco Chiudinelli einen neuen Rekord auf. Das tschechische Duo gewannen mit 6:4, 5:7, 6:4, 6:73, 24:22.[18]
jüngster Davis-Cup-Spieler
Kenny Banzer trat mit 14 Jahren und 5 Tagen für Liechtenstein im Davis Cup an.
Ältester Davis-Cup-Spieler
Mit 58 Jahren bestritt Yaka-Garonfin Kaptigan aus Togo noch ein Davis-Cup-Match.
Rekordspieler (die meisten Begegnungen)
Domenico Vicini bestritt insgesamt 87 Partien für San Marino.
deutscher Rekordspieler
Gottfried von Cramm, spielte in 38 Begegnungen insgesamt 101-mal für Deutschland. Dabei konnte er 82 Partien im Einzel und Doppel gewinnen.
die meisten aufeinanderfolgenden Davis-Cup-Siege
Die USA gewannen die Trophäe von 1920 bis 1926 siebenmal hintereinander.
Rekordsieger
Die mit Abstand erfolgreichste Davis-Cup-Nation sind die USA. 31-mal gewannen sie den Pokal und weitere 28-mal standen sie im Endspiel. Australien liegt mit 27 Siegen auf Platz 2.
die meisten Asse in einem Spiel
82 Asse servierte der Kroate Karlović in der oben bereits genannten Partie gegen den Tschechen Štěpánek.

Federations-Cup-Rekorde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

jüngste Fed-Cup-Spielerin
Denise Panagopoulou trat mit 12 Jahren und 360 Tagen für Griechenland im Fed Cup an. Mittlerweile gilt ein Mindestalter von 14 Jahren.
jüngste Gewinnerin eines Federations-Cup-Matches
Anna Kurnikowa gewann 1996 als jüngste Spielerin mit 14 Jahren ein Fed-Cup-Match und verhalf Russland zum 3:0 gegen Schweden.
älteste Fed-Cup-Spielerin
Mit 52 Jahren und 162 Tagen bestritt Gill Butterfield noch ein Fed-Cup-Match für die Bermuda-Inseln.
die meisten aufeinanderfolgenden Fed-Cup-Siege
Die USA gewannen die Trophäe von 1976 bis 1982 siebenmal hintereinander.
Rekordsieger
Die erfolgreichste Fed-Cup-Nation sind die USA. Sie holten 17-mal den Pokal.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Comeback-Schmach: Tomic unterbietet bei ATP-Turnier in Miami Negativ-Weltrekord
  2. http://www.atpworldtour.com/News/Tennis/2012/05/Features/Groth-Fast-Serve.aspx
  3. tennisnet.com:Aufschlag mit 253 km/h – John Isner serviert sich an die Spitze
  4. spox.com:Lisicki: Pleite trotz Weltrekord
  5. wtatennis.com Sabine Lisicki hits fastest serve ever!
  6. http://www.handelsblatt.com/tennis-olympia-murray-gegen-federer-neuauflage-des-traumfinalesv/6963268.html Federer besiegt del Potro im längsten Spiel über 2 Gewinnsätze
  7. André Helpensteller: 1988 – Steffi Graf im Eiltempo. Abgerufen am 29. Januar 2017.
  8. Pliskova lijdt nederlaag ondanks recordaantal van 31 aces (niederl.), NU.nl vom 20. Januar 2016, abgerufen am 20. Januar 2016
  9. Watch Sabine Lisicki's 27 Aces, WTA-Homepage vom 18. Juni 2015, abgerufen am 19. Juni 2015 (englisch)
  10. tennisnet.com: Zehn denkwürdige Damen-Matches bei den Australian Open
  11. Davis-Cup-Finale in Rekordbüchern, sport1.de, abgerufen am 30. November 2014.
  12. http://www.atpworldtour.com/en/performance-zone/win-loss-index/career/all/all/
  13. Rankings & Media Reports | ATP World Tour | Tennis. In: ATP World Tour. (atpworldtour.com [abgerufen am 10. April 2017]).
  14. WTA. Abgerufen am 10. April 2017.
  15. Chiudinellis Doppelfehler beim 13. Matchball (20min.ch vom 2. Februar 2013, abgerufen am 11. November 2013)
  16. Acht Stunden In: Der Spiegel vom 7. September 1970, abgerufen am 16. April 2015
  17. Statistics bei daviscup.com, abgerufen am 15. April 2017.
  18. Tennis-Rekord: Tschechien gewinnt längstes Match der Davis-Cup-Geschichte In: Der Spiegel vom 2. Februar 2013, abgerufen am 16. April 2015