Ternäres Signal

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Als ternäres Signal wird in der Informationstechnik ein Signal aus drei Zuständen bezeichnet. Eine Schreibweise der Zustände ist "−1", "0" und "1". Damit stellt es eine alternative Codierung eines Digitalsignals dar, das üblicherweise zwei Zustände (binär) einnimmt, die man mit "0" und "1" bezeichnen kann. Dies nennt man dann binär.

Ein ternäres Signal (mehr als zwei Zustände) kann verwendet werden, um Bandbreite zu sparen und gleichstromfrei zu übertragen. Hierbei beträgt die Bandbreite idealerweise etwa 63 % der Bandbreite, die für binäre Übertragung benötigt wird. In der Praxis werden häufig Codes verwendet, die mehr als diese minimale Bandbreite benötigen, durch zusätzliche Redundanz jedoch Taktrückgewinnung, Fehlererkennung oder -korrektur ermöglichen.

Von pseudoternärem Signal spricht man dann, wenn man zwar drei Signalzustände benutzt, aber nur ein Binärsignal darauf abbildet. Eine logische "1" wird somit als +1 und die nächste als −1 übertragen. Der mögliche Bandbreitengewinn wird nicht genutzt, aber erst durch diesen „Trick“ ist eine Decodierung über Kabelstrecken möglich.

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