Terra Grischuna

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Terra Grischuna
Terra Grischuna.png
Beschreibung Schweizer Regionalzeitung
Sprache Deutsch, Rätoromanisch, Italienisch
Verlag Somedia Production AG
Hauptsitz Chur
Erstausgabe 1942
Erscheinungsweise zweimonatlich
Verkaufte Auflage
(WEMF-Auflagebulletin 2017[1])
7'504 (Vj. 7'799) Exemplare
Verbreitete Auflage (WEMF-Auflagebulletin 2017) 7'504 (Vj. 7'799) Exemplare
Chefredaktor Christian Dettweiler
Herausgeber Hanspeter Lebrument
Geschäftsführer Ralf Seelig
Weblink www.terragrischuna.ch

Terra Grischuna (lateinisch und rätoromanisch für «Bündnerland») ist eine im Verlag Somedia Production AG in Chur zweimonatlich erscheinende Zeitschrift für alle Themengebiete, die den Kanton Graubünden betreffen. Sie hat 2017 eine WEMF-beglaubigte Auflage von 7'504 (Vj. 7'799) verkauften/verbreiteten Exemplaren[1] und nach eigenen Angaben eine Reichweite von 35'000 Lesern.[2]

Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jede Ausgabe widmet sich einem zentralen Thema wie z. B. «Bündner Landwirtschaft» (1/2017) oder «Bündner Sonne» (2/2017). Die Artikel sind populärwissenschaftlich aufbereitet und werden von Fachleuten, besonders Historikern, Geologen oder Linguisten, geschrieben.

Zwei Seiten jeder Ausgabe (Chapis Vus rumantsch? = Verstehen Sie romanisch? und Pagina Grigionitaliana = italienischbündnerische Seite) sind reserviert für die beiden kantonalen Minderheitssprachen Rätoromanisch und Italienisch.

Status[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Obschon kommerziell vertrieben, hat Terra Grischuna durch die Auslage in den Zügen der Rhätischen Bahn und in den kantonalen Amtsgebäuden den Status einer quasi halboffiziellen, kulturprägenden Zeitschrift.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gegründet wurde die Zeitschrift 1942 von Balz Fetz, einem nach Basel ausgewanderten Bündner. Sie richtete sich vor allem an Bündner in der Schweiz und erschien anfänglich 4–6 Mal jährlich. Der Untertitel lautete in den Anfangsjahren «Heimatnachrichten», später und bis heute (Stand: 2017) «Natur, Kultur und Freizeit in Graubünden». Bis 1968 blieb der Verlag in Basel und weitere 30 Jahre im baselländischen Bottmingen, danach wurde er nach Chur verlegt. Heute wird die Zeitung von der Somedia Production AG herausgegeben.

Die «Pro Raetia» führte Terra Grischuna seit 1955 als offizielles Publikationsorgan. 1983 war Terra Grischuna die erste periodisch erscheinende Zeitschrift, die einen Text in Rumantsch Grischun veröffentlichte. Zum 1. Januar 2007 übernahmen die Südostschweiz Medien die Zeitschrift.

Redaktoren der Gesamtzeitschrift[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Balz Fetz (1942–1959)
  • Christian Walther (1959–1988)
  • Markus Joos (1988–2013)
  • Christian Dettwiler (seit 2013)

Redaktoren der «Pagina rumantscha»[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rita Cathomas-Bearth (1982–1992)
  • Gian Peder Gregori (1992−2000)
  • Daniel Telli (seit 2000)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b WEMF-Auflagebulletin 2017, S. 46 (PDF; 640 kB).
  2. Terra Grischuna Mediadaten 2017. In: Website der Terra Grischuna (PDF; 171 kB).