Terrine

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Terrine, spätes 19. Jhdt.

Eine Terrine (französisch irdene) bezeichnet eine Suppenschüssel, die im 18. Jahrhundert dem Tafelgeschirr hinzugefügt wurde. Später meistens aus Porzellan, bisweilen auch aus Silber gefertigt; auch tönerne Deckelbüchsen für Gänseleber- und Geflügelpasteten.

Davon abgeleitet ist eine Terrine auch ein Gericht; eine Variante der Pastete, die ohne Teig zubereitet wird.[1]

Suppen und rustikale Speisen werden traditionell oft auch in kleineren Terrinen als Einzelportion serviert. Besonders in der Gastronomie ist die klassische Löwenkopfterrine aus weißem Porzellan verbreitet, die von Geschirrherstellern und im Gastronomiebedarf meist in verschiedenen Größen von der kleinen Miniterrine bis zur großen Suppenterrine angeboten wird. Das Löwenkopfmotiv geht auf Heinrich I. zurück, der nach seiner Heirat mit Adelheid von Löwen im Jahr 1121 einen Teil ihres Familienwappens in sein königliches Banner integrierte und für die Festlichkeiten eine Schale aus purem Gold mit dem Wappen seiner Gemahlin anfertigen ließ. Rund 600 Jahre später übernahm die königliche Porzellanmanufaktur im französischen Limoges die Tradition dieses Löwenkopfes und stattete einen Teil des hochherrschaftlichen Porzellans mit ebendiesem Abbild der von Löwen aus Britannien aus.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Terrine – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Terrine – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Das beste Stück: Delikatesse mit Geschichte. In: fleischwirtschaft.de. (fleischwirtschaft.de [abgerufen am 16. November 2018]).