Tertiärer Bildungsbereich

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Der tertiäre Bildungsbereich umfasst den Bereich im Bildungswesen eines Staates, der, aufbauend auf einer abgeschlossenen Sekundarschulbildung, auf höhere berufliche Positionen vorbereitet.

Internationale Klassifikation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

International werden die Institutionen und Ausbildungen zum tertiären Bildungsbereich gezählt, die von der UNESCO mindestens auf ISCED-Level 5 klassifiziert sind. Generell zählen die Hochschulen (Oberbegriff für Universitäten, Technische Universitäten, Hochschulen für Musik bzw. Kunst, Pädagogische Hochschulen sowie alle Arten von Fachhochschulen) zum tertiären Bildungsbereich.

Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bildungsgänge im deutschen Bildungssystem

In der Bundesrepublik Deutschland werden neben den Hochschulen auch die Berufsakademien und Fachakademien (in Bayern) bzw. Fachschulen dem tertiären Bereich zugerechnet.

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den tertiären Bildungseinrichtungen zählen in Österreich die Universitäten, Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen. Für den Besuch ist ein Studienberechtigungszeugnis (meist das Maturazeugnis) nötig.

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Tertiärstufe umfasst Ausbildungen im Bereich der höheren Berufsbildung und der Hochschulen. Zur höheren Berufsbildung zählen Berufs- und höhere Fachprüfungen sowie höhere Fachschulen (HF). Zu den Hochschulen zählen universitäre Hochschulen, Fachhochschulen (FH) und Pädagogische Hochschulen (PH).

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bologna-Prozess, Programm der EU zur Durchlässigkeit im tertiären Bildungssektor

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]