Terz (Liturgie)

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Terz (von lat. tertia hora = dritte Stunde) ist eine der drei sogenannten kleinen Horen (Terz, Sext, Non) im Stundengebet der katholischen Kirche. Sie wird zur dritten Stunde der antiken Tageseinteilung gebetet und geht in vielen monastischen Klöstern der Konventsmesse unmittelbar voraus. Vor allem im Hymnus dieser Hore gedenkt die Kirche besonders der Aussendung des Heiligen Geistes, der an Pfingsten zur dritten Stunde auf die Apostel und Jünger des Auferstandenen herabkam (Apg 2,15 EU).

Der Brauch, vor der Heiligen Messe die mit der Gemeinde die Terz zu singen, hat sich an Kathedralkirchen vor Pontifikalämtern an großen Festen oder aber der Chrisammesse erhalten. Vor der Liturgiereform in den 1970er-Jahren wurde die Terz auch während der Ankleidung des Papstes vor der Papstmesse gesungen.

Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Terz besteht aus[1]:

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stundenbuch für die katholischen Bistümer des deutschen Sprachgebietes, Ausgabe 1978
  2. Der Schlussversikel kann entfallen, wenn die Hore allein gebetet wird.