Tesla, Inc.

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Tesla, Inc.

Logo
Rechtsform Incorporated
ISIN US88160R1014
Gründung 2003
Sitz Palo Alto, Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Leitung

Elon Musk (Chairman und CEO)

Mitarbeiterzahl

37.543 (31. Dez. 2017)[1]

Umsatz 11,759 Mrd. US-Dollar (2017)[1]
Branche Automobilindustrie, Solarindustrie, Energiespeicher
Website www.tesla.com

Das T im Logo von Tesla soll einen Sektor des Querschnitts eines Elektromotors darstellen[2]

Tesla, Inc. (bis 1. Februar 2017 Tesla Motors) ist ein US-amerikanisches Unternehmen, das 2003 gegründet wurde. Es nennt als Ziel: „Die Beschleunigung des Übergangs zu nachhaltiger Energie“.[3] Dazu sollten so schnell wie möglich Elektroautos, Stromspeicher und Photovoltaikanlagen für ein breites Publikum gebaut werden. Der Name erinnert an den Physiker und Erfinder Nikola Tesla. Die Nutzungsrechte für die Marke Tesla erhielt das US-amerikanische Unternehmen nach einer Übereinkunft mit der tschechischen Tesla Holding nach einem Markenrechtsstreit im Jahr 2010.[4]

Der Tesla Roadster, gebaut zwischen 2008 und 2012, war das erste Automobil mit einer Batterie aus Lithium-Ionen-Zellen,[5] wie sie zum Beispiel in Laptops verwendet werden. Danach wurde die Oberklasse-Limousine Tesla Model S entwickelt, von der von Juni 2012 bis Ende 2015 über 100.000 Exemplare verkauft wurden. Ein Ableger davon ist der etwas größere SUV/Van-Crossover Model X mit Flügeltüren. Seit Mitte 2017 wird die Mittelklasse-Limousine Model 3 angeboten und es wurden über 400.000 Exemplare vorbestellt (Stand Juli 2018).

Gegründet wurde die Firma im Juli 2003 von Martin Eberhard und Marc Tarpenning, die 2008 ausschieden. Im Frühjahr 2004 stiegen Risikokapital-Investoren ein, Elon Musk wurde Aufsichtsratsvorsitzender und avancierte bald zur prägenden Figur von Tesla. Der Firmensitz ist Palo Alto im Silicon Valley. Ende 2017 beschäftigte das Unternehmen rund 37.500 Mitarbeiter. Tesla produziert derzeit die Modelle 3, S und X in Fremont (Kalifornien), wobei das Model S zusätzlich aus Completely-Knocked-Down-Bausätzen in Tilburg in den Niederlanden gefertigt wird.[6][7][8]

Tesla lieferte früher unter anderem an Daimler und Toyota verschiedene Komponenten für deren elektrische Antriebsstränge.[9]


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Das Firmenlogo von Tesla ist ein T-förmiger Ausschnitt eines Querschnitts durch den Anker und den Stator mit Luftspalt eines Elektromotors, wie ihn Nikola Tesla entworfen hatte. Das Logo hatte das Design-Unternehmen „RO-Studio“ kreiert.[10]

Geschichte und Finanzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Elon Musk auf der Jahreshauptversammlung 2015 von Tesla in Mountain View, Kalifornien
JB Straubel auf dem Elektromobilitätsgipfel 2013 in Berlin

Ende 2003 hatten sich zwei unabhängige Teams gefunden, zum einen Martin Eberhard, Marc Tarpenning und Ian Wright, zum anderen Elon Musk und JB Straubel, die vom Prototyp des T-Zero inspiriert worden waren und zusammen einen kommerziellen Elektrowagen herausbringen wollten.[11] Der T-Zero, ein elektrischer Sportwagen, der von AC Propulsion entwickelt wurde, war die Grundlage für das eigene Konzept.

Elon Musk erklärte in einem späteren Interview, dass der Versuch der Konzerne, das Elektroauto, z. B. den EV1 von General Motors, zu „töten“, bei ihm zu der Entscheidung geführt habe, Elektroautos zu bauen.[12] Seit dem College war es das Ziel von Musk, Elektrofahrzeuge so weit zu kommerzialisieren, dass sie für den breiten Kundenbedarf angeboten werden können. Beginnen wollte er mit einem Sportwagen für Early Adopters. Im nächsten Entwicklungsschritt sah das Konzept Mainstream-Modelle vor, wie zum Beispiel eine Limousine, ehe es für eine breite Kundschaft erschwinglich werden würde, zum Beispiel in Form eines Kompaktwagens.[13] Musk übernimmt eine aktive Rolle im Unternehmen und beteiligt sich am Design der Fahrzeuge. Von ihm stammt auch die Idee, das Auto mit einer Karosserie aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CfK) zu versehen; er ist für die Konstruktion von Modulen des Antriebs bis hin zum Licht mitverantwortlich.

Im Jahr 2005 begann die Zusammenarbeit mit Lotus, um die Karosserie des Tesla Roadster zu produzieren. Die Ähnlichkeit des Roadsters mit dem Lotus Elise ist daher zu verstehen. Der Vertrag wurde bis Ende 2011 verlängert, ehe ab 2012 die erste eigene Komplettproduktion vorgenommen werden konnte. Bis zum Ende 2011 sind in etwa 2250 Tesla Roadster produziert worden.[14]

Musk ist finanziell an Tesla beteiligt; er hat den Gewinn aus anderen Produkten in die Firma re-investiert.[15] Das Engagement in diese Technik hat der Firma bislang einige Preise eingebracht, zuletzt den Stevie Award.[16][17]

Ende 2008 stand Tesla kurz vor dem Konkurs, konnte jedoch in letzter Minute durch den Investor Dibalog gerettet werden.[18] Tesla ist auch seitdem auf etliche Investoren angewiesen, unter anderen Toyota, Daimler und viele Privatpersonen, die an die Zukunft des Elektroautos glauben oder die Technik für eigene Produkte nutzen.[19] Im Oktober 2014 wurde bekannt, dass Daimler seine Anteile an Tesla vollständig und Toyota seine Anteile teilweise verkauft haben.[20]

Der Börsengang Ende Juni 2010 war erfolgreich, und der Kurs entwickelte sich seitdem von 17 US-Dollar auf zwischenzeitlich bis zu 265 US-Dollar pro Aktie.[21] Der Ausgangswert des Volumens des Börsenganges betrug 226 Millionen US-Dollar und liegt heute um ein Vielfaches höher.[22] Insgesamt hatte Tesla 2010 einen Umsatz von 116,7 Millionen US-Dollar. Für den wichtigen europäischen Markt wurde 2010 ein Markendisput mit dem bereits 1921 gegründeten Elektronikunternehmen TESLA mit Sitz in Prag unter nicht näher bekannten Bedingungen geregelt.[23]

Im März 2013 sollte Tesla angeblich für 6 Milliarden US-Dollar an Google verkauft werden, nachdem das Unternehmen Ende 2012 erneut mit Konkursproblemen zu kämpfen gehabt hatte. Durch einen wenig später einsetzenden Absatzschub und einer damit einhergehenden deutlichen Steigerung des Aktienkurses kam es jedoch letztlich nicht zum Verkauf.[24][25] Ein nach einem Unfall in Brand geratener Tesla S führte im Oktober 2013 zu einem temporären Kurseinbruch der Aktie von 12 Prozent (dies entsprach seinerzeit einem Rückgang des Börsenwertes um 3 Milliarden US-Dollar).[26] Fahrzeugbrände bei herkömmlichen Fahrzeugen gelten jedoch als wahrscheinlicher.[27]

Ursprünglich wurden 2013 „schwarze Zahlen“ erwartet, wenn Tesla die geplante Produktion von 20.000 Tesla Model S auch verkauft.[28] 2013 wurden laut Tesla 22.477 Model S verkauft, für 2014 werden Verkaufszahlen von mehr als 35.000 erwartet.[29] Die Erwartung wurde von Tesla im November 2014 auf 33.000 Fahrzeuge gesenkt.[30]

Dennoch hatte Tesla weitere Verluste von etwa 254 Millionen US-Dollar im Jahr 2011, etwa 396 Millionen US-Dollar 2012, ca. 71 Millionen US-Dollar 2013 und bis einschließlich September 2014 181 Millionen US-Dollar hinzunehmen.[31][32][33][34]

Umsatzentwicklung von Tesla

Mitte Juni 2014 erklärte der amtierende Tesla-Chef Musk, die Patente von Tesla der Öffentlichkeit zu übergeben, um der Entwicklung von Elektrofahrzeugen einen Schub zu geben.[35]

Einen Teil der Gewinne der letzten Jahre erzielte Tesla nicht mit dem Verkauf von Autos, sondern mit ZEV-Credit Points. Allein im Jahr 2013 generierte das Unternehmen so Einnahmen von knapp 130 Millionen US-Dollar.[36]

Im ersten Quartal 2015 konnte Tesla erstmals eine fünfstellige Auslieferungszahl in einem Quartal erreichen.[37] Nach dreizehn Quartalsverlusten in Folge wies Tesla im dritten Quartal 2016 einen Gewinn in Höhe von 22 Millionen Dollar aus.[38][39]

Im November 2016 wurde die Übernahme des deutschen Maschinenbauers und Zulieferers Grohmann Engineering GmbH bekannt gegeben. Spezialisiert auf Montage-Anlagenbau soll Grohmann Engineering Schlüsseltechnik zur Steigerung der Produktionskapazität liefern. Unter dem Namen Tesla Advanced Automation Germany sind neben dem umfirmierten Tesla Grohmann Automation als Zentrale weitere Standorte in Deutschland mit zusätzlich 1000 Ingenieuren in den nächsten zwei Jahren geplant.[40]

Im Juni 2017 hatte Tesla erstmals den Börsenwert von BMW übertroffen.[41] Mitte September 2017 war Tesla kurz der an der Börse wertvollste US-amerikanische Autobauer vor GM,[42][43] obwohl das Unternehmen in den letzten fünf Jahren einen Verlust von insgesamt 2,3 Mrd. US-$ gemacht hatte.[44] Im Oktober 2017 wurde bekannt, dass Tesla im 3. Quartal des Jahres aufgrund von Produktionsengpässen nur ein Sechstel der geplanten Fahrzeuge des neuen Model 3 herstellen konnte.[45] Dafür verkaufte Tesla im 4. Quartal 2017 mit insgesamt 29.870 Autos der Modelle „S“, „X“ und „3“ so viele Fahrzeuge wie noch nie in einem Quartal zuvor.[46]

Mitte Juni 2018 kündete Elon Musk an, seine Belegschaft um neun Prozent zu verkleinern. Mit dem Stellenabbau sollten Kosten gespart werden.[47] Nach dem externen Druck aus der Branche sagte Musk Mitte Juni vor dem Hintergrund der geplanten Entlassungen: „Wir werden unsere Mission niemals erfüllen können, wenn wir nicht irgendwann demonstrieren, dass wir dauerhaft profitabel sein können.“[48]

Zum Ende des 2. Quartals 2018 wurde ein wichtiger Meilenstein erreicht: Es konnten erstmals 5000 Model 3 pro Woche produziert werden.[49] Diese Meldung führte jedoch nicht zu dem vermuteten Anstieg des Aktienkurses, sondern die Aktie rutschte innerhalb der nächsten beiden Börsentage um mehr als 10 %.

Am 7. August 2018 kündigte Musk überraschend über Twitter einen möglichen Börsenrückzug an, dessen Finanzierung schon gesichert sei. In diesem Zusammenhang sollten Kleinaktionäre die Möglichkeit bekommen, ihre Aktien zu 420 US-$ abzugeben (Kurs zum Veröffentlichungszeitpunkt rd. 340 US-$).[50] Musks Tweet setzte eine Kettenreaktion in Gang. Es wurde bekannt, dass der saudische Staatsfonds PIF, der vom Kronprinzen Mohammed bin Salman kontrolliert wird, im Hintergrund eine milliardenschwere Beteiligung an Tesla aufgebaut hatte und einer der acht größten Anteilseigner von Tesla war. Der Fonds hielt 3 bis 5 % an Tesla, mit einem Anteil im Werte von 1,7 Milliarden bis 2,9 Milliarden Dollar.[51] Das Interesse der Saudis, sich an einer möglichen Privatisierung Teslas zu beteiligen, bestand bereits seit Anfang 2017. Gemessen am Aktienkapital, das theoretisch zurückgekauft werden müsste, wäre Teslas Delisting von der Börse ein historischer finanzieller Kraftakt, der sich auf mehr als 70 Milliarden Dollar belaufen würde.[52] Diese Berichte über den Kapitalbedarf bezeichnet Musk als maßlos übertrieben.[53]

Die US-Börsenaufsicht United States Securities and Exchange Commission (SEC) lud Mitglieder des Verwaltungsrats sowie Musk vor, um die Hintergründe des Tweets zu klären. Börsenhändler klagten inzwischen wegen des Tweets auf Schadenersatz.[54] In einem Interview mit der New York Times räumte Musk eine enorm hohe Arbeitsbelastung wegen der anhaltenden Produktionsprobleme ein, die ihn zum Schlafmittel Ambien greifen lässt: „Das vergangene Jahr war das schwierigste und schmerzhafteste Jahr meiner Karriere“, sagte er und fügte hinzu: „Es war unerträglich.“ Musk räumte ein, zuletzt 120 Stunden in der Woche gearbeitet zu haben, was durchschnittlich mehr als 17 Stunden pro Tag bedeutet. Es habe Zeiten gegeben, in denen er die Fabrik für drei oder vier Tage nicht verlassen habe und nicht nach draußen gegangen sei. Drogen seien hingegen nicht im Spiel gewesen, als er am 7. August 2018 einen möglichen Börsenrückzug ankündigte. Er habe den Tweet auf dem Weg zum Flughafen abgesetzt, erklärte er in dem Interview, es habe der Transparenz dienen sollen. Hinter dem Preis von 420 US-Dollar für die Tesla-Aktien, stecke auch kein Code für den Cannabis-Konsum (siehe 420). Er sei auf den Betrag gekommen, indem er auf den aktuellen Kurs 20 Prozent aufgeschlagen habe. Das rechnerische Ergebnis, 419 US-Dollar, habe er dann auf 420 US-Dollar aufgerundet: „420 Dollar schienen mir ein besseres Karma zu haben als 419 Dollar. […] Das hat gar nichts mit Gras zu tun, um das klarzustellen. Gras hilft nicht dabei, produktiv zu sein. Es gibt einen Grund für das Wort 'stoned'. Man sitzt herum wie ein Stein, wenn man bekifft ist.“[55]

Ende August 2018 stellte Musk jedoch klar, dass nach Gesprächen mit den beteiligten Investmentbanken sowie institutionellen Investoren Tesla weiterhin an der Börse gelistet bleiben werde.[56] Trotzdem reichte die US-Börsenaufsicht am 27. September 2018 eine Klage gegen Musk ein, weil er mit seiner Ankündigung des Aktienrückkaufs die Anleger getäuscht und ihnen so geschadet habe.[57] Am 29. September 2018 einigten sich die SEC und Musk auf einen Vergleich, bei dem Musk und Tesla jeweils 20 Millionen US-$ Strafe zahlen, Elon Musk für drei Jahre nicht mehr als Chairman fungieren darf und Tesla einen unabhängigen neuen Chairman verpflichtet.[58] Der Vergleich muss noch von einem Gericht bestätigt werden.[59] Anfang November 2018 gab Tesla bekannt, dass Robyn Denholm, bereits seit 2014 Mitglied des Verwaltungsrats von Tesla, die Rolle des Chairman übernehmen werde.[60]

Im dritten Quartal 2018 erreicht Tesla einen Gewinn von 311 Mio. Dollar. Das ist das dritte Quartal mit Gewinn für Tesla seit dem Börsenstart 2010. Lange Zeit hielten Kritiker Tesla für niemals gewinnbringend und damit nicht überlebensfähig. Der Umsatz stieg zum Vorjahresquartal um 130 Prozent auf 6,8 Mrd USD. Die Aktien von Tesla stiegen daraufhin deutlich. Tesla lieferte im dritten Quartal 55.840 Model 3 aus. Insgesamt über alle Modelle verkaufte Tesla über 80.000 Fahrzeuge. Tesla erreicht in den USA in etwa die Auslieferungszahlen von BMW und Mercedes.[61][62]

Automobile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zeitleiste der Modelle von Tesla seit 2008
Typ 2000er 2010er
7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8
Roadster Roadster
Mittelklasse Model 3
Oberklasse Model S
SUV Model X
Vergleich der Modelle
Roadster Sport Model S 85 Model S P85 Model S P85D Model S P100D
Drehmoment 400 Nm / 0–5.100 min−1 415 Nm / 0–7.000 min−1 600 Nm / 0–5.300 min−1 930Nm / 0–5.300 min−1 967 Nm
Leistung 215 kW 270 kW 310 kW 515 kW 567 kW
Max. Geschwindigkeit 200 km/h 210 km/h 225 km/h 250 km/h 250 km/h
0–100 km/h 3,7 s 5,6 s 4,4 s 3,3 s[63] (3,0 s) 2,7 s
Reichweite (Herstellerangaben) 350 km 502 km 502 km 491 km 613 km
Anmerkung:   Quelle der Angaben ist vorwiegend die Website von Tesla Motors[64][65][66]
Größenvergleich
Größe Roadster Model S Model X Model 3
Länge 3,94 m 4,97 m 5,04 m 4,69 m
Breite 1,87 m 1,96 m 2,00 m 1,88 m
Höhe 1,23 m 1,44 m 1,68 m 1,43 m
Masse 1295 kg 2108 kg 2391 kg unbekannt
Masse Batterie 440 kg 750 kg 750 kg unbekannt

Roadster[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauform 2008[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Roadster, das erste Modell der Firma

Am 24. Juli 2006 stellte Tesla den Roadster nach dreijähriger Entwicklungszeit einem ausgewählten Publikum vor.[67] Der zweisitzige Sportwagen wird angetrieben von einem Elektromotor im Heck, der mit maximal 215 kW über ein Einganggetriebe auf die Hinterräder wirkt. Ein einziger Gang genügt, da Elektromotoren anders als Kolbenmotoren ihr maximales Drehmoment aus dem Stillstand heraus entfalten und der Motor mit bis zu 14.000 min−1 läuft – oberhalb der Nenndrehzahl allerdings mit abnehmendem Drehmoment.[68]

Die Energiequelle besteht aus 6831 handelsüblichen Lithium-Ionen-Akkus für Laptops mit einer Speicherkapazität von ca. 53 kWh und mit einer Spannung von 375 V. Bei den Lithium-Ionen-Akkus handelt es sich um den Typ 18650, von dem jedes Jahr mehrere Milliarden Stück hergestellt werden. Jeder Akku ist 65 mm lang und hat einen Durchmesser von 18 mm und hat zwei Sicherungen, je eine an Anode und Kathode. Die Batterie aus 6831 Akkus wiegt etwa 450 kg;[69] sie wird durch eine Mischung aus Wasser und Glycol gekühlt.

Auf eine Geschwindigkeit von 97 km/h beschleunigt das Fahrzeug in 3,9 Sekunden. Der Hersteller verspricht eine Reichweite von 340 km im europäischen Electric Vehicle Combined Cycle. Die Ladezeit wird mit 3,5 Stunden angegeben, bei 240 V Netzspannung und 70 A.[70]

Noch schneller als der Tesla Roadster ist das Sportmodell des Fahrzeugs mit einer Beschleunigung von 0 bis 97 km/h in 3,7 statt 3,9 Sekunden. Der Roadster Sport ist seit 2009 erhältlich und konnte wie der Roadster 2.5 nur noch bis Ende 2011 erworben werden. Ende 2011 wurde die Kooperation mit Lotus eingestellt.[70]

Bauform 2020[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der geplante neue Tesla Roadster wurde am 16. November 2017 (Lokalzeit in Kalifornien; 17. November UTC) im Anschluss an die Präsentation des Tesla Semi vorgestellt. Es handelt sich dabei um einen viersitzigen Sportwagen mit Allradantrieb und drei Motoren, der ab 2020 verfügbar sein soll. Das Auto soll in 1,9 Sekunden von 0 auf 60 mph (97 km/h) und in 4,2 Sekunden von 0 auf 100 mph (160 km/h) sprinten, und wäre somit bezüglich der Beschleunigung das schnellste jemals gebaute Serienfahrzeug. Die Viertelmeile wird in 8,9 Sekunden bewältigt. Die Höchstgeschwindigkeit gibt Tesla mit über 400 km/h an. Durch eine Akkukapazität von 200 kWh soll eine Reichweite von ca. 1000 km erreicht werden. In Basisausstattung soll er 200.000 Dollar kosten.[71][72][73]

Model 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tesla Model 3 auf dem Genfer Auto-Salon 2018

Am 31. März 2016 wurde das „Tesla Model 3“ vorgestellt[74], wobei der Marktstart für Ende 2017 vorgesehen war. Kurzfristig war zwischendurch Ende Juni 2015 auch von einem Marktstart Anfang 2018 die Rede.[75] Letztendlich startete die Produktion Anfang Juli 2017 (siehe unten). Das erste Mittelklasse-Modell von Tesla ist 28 cm kürzer als das Model S und entspricht mit ca. 4,69 m den Längen von BMW 3er oder Mercedes-Benz C-Klasse. Angesetzt sind zwei Akku-Varianten, 50 kWh für die Einstiegsversion mit einer angestrebten elektrischen Reichweite von mindestens 215 Meilen (entspricht ca. 350 km) und die „Long Range Battery“-Version mit 75 kWh für 310 Meilen (entspricht ca. 500 km). In der Basisausführung der Einstiegsversion kostet das Fahrzeug 35.000 US-Dollar, in der weit reichenden Version 44.000 US-Dollar.[76] Da die vorgesehene Bezeichnung „Model E“, die „S“ und „X“ ergänzen sollte, ein eingetragenes Markenzeichen der Firma Ford ist, ist Tesla auf „Model 3“ ausgewichen.[77][78]

Reservierungen für das Fahrzeug wurden seit dem 31. März 2016 entgegengenommen. Innerhalb von 24 Stunden wurden in den Tesla Stores weltweit über 115.000 Reservierungen zu je 1000 US-Dollar angenommen.[79] Innerhalb der ersten drei Tage nach der Vorstellung des Model 3 kletterte die Anzahl durch Online-Reservierungen auf mehr als 276.000, was einer Summe von über 276 Millionen US-Dollar an Anzahlungen entspricht. Es wird, anders als beim Model S und Model X, kein Signature-Modell geben, dafür sollen die Schlangensteher etwas „cooles“ kriegen, laut Musk.[80] Das Unternehmen gab im Frühjahr 2016 den geplanten jährlichen Absatz mit 50.000 Autos im Jahr 2017 und über 500.000 Autos im Jahr 2018 an.[74]

Aufgrund der hohen Nachfrage wurde der Beginn der Serienproduktion vorverlegt. Anfang Juli 2017 wurde das erste Serienfahrzeug gebaut. Ende Juli wurden die ersten 30 bis 50 Serienmodelle an meist konzerninterne Kunden überreicht und dabei einige Werte bekanntgegeben sowie Testfahrten ermöglicht. Im dritten Quartal wurden 260 Model 3 gefertigt und damit die geplante Stückzahl von über 1000 Fahrzeugen verfehlt. Grund hierfür waren laut Konzernangaben Produktionsengpässe.[81][82][83] Vorerst wurde mit gut 11.000 Fahrzeugen nur die Long-Range-Version gebaut und ausgeliefert (Stand Ende März 2018). Für die Einstiegsversion ist Ende 2018 anvisiert. Der europäische Markt soll erst 2019 beliefert werden.[46]

Das 5.000 ste Model 3 innerhalb einer Woche ist an einem Sonntagmorgen, wenn auch einige Stunden nach der von Konzernchef Elon Musk gesetzten Frist, vom Band gelaufen. In der letzten Juniwoche 2018 hat Tesla 5031 Model 3 und 1913 Model S & X produziert, dies teilte das Unternehmen im Quartalsbericht für das Q2 2018 mit. Damit ist die Produktion im Vergleich zum ersten Quartal um 55 Prozent gestiegen.[84]

Model S[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tesla Model S (Facelift ab 04-2016)

Unter dem Codenamen „WhiteStar“ wurde von einem Firmenableger in Detroit eine Sportlimousine entwickelt. Nach Beendigung der Entwicklungsarbeiten wurden in Fremont zunächst 10.000, später 25.000 Fahrzeuge des Modells pro Jahr hergestellt. Das Modell kam unter dem Namen Tesla Model S in den Handel. Es ist ein Verkaufspreis für US-Staatsbürger von 63.570 US-Dollar[85] angekündigt, nachdem eine Bundesumweltschutzprämie für voll-elektrische PKWs von 7500 US-Dollar vom Originalpreis (71.070 US-Dollar) abgezogen ist. Seit 2013 ist das Model S in Deutschland ab 65.740 Euro erhältlich.[77] Ein Konzeptfahrzeug des Modells wurde am 26. März 2009 in Hawthorne in Kalifornien und im September 2009 auf der IAA in Frankfurt der Öffentlichkeit vorgestellt.[86]

Das Model S ist die erste eigene Produktion von Tesla. Die sportliche Limousine hat fünf Sitze und zusätzlich zwei optionale Kindersitze. Es zeichnet sich durch deutlich mehr Innenraum als der Roadster aus.[87] Weiterhin können manche Modelle auf Wunsch mit Allradantrieb und Performance bestellt werden. In der Performance-Version P100D ist ein Sprint von 0 auf 100 km/h in nur 2,7 Sekunden möglich.[88] Seit April 2016 gibt es ein Facelift des Model S, wobei der bislang schwarz auflackierte Pseudo-Kühlergrill entfiel.[89] In Deutschland, Österreich und der Schweiz stehen 75, 90 und 100 kWh für das Model S zur Auswahl, die Reichweiten betragen bis zu 632 km (NEFZ).[90] Die Ladezeit beträgt rund drei Stunden.[91] Zusätzlich hat Tesla ein Netz von Tesla Supercharger Schnelllade-Stromtankstellen errichtet, die zunächst in den USA, Westeuropa und Ostasien an Reiserouten gebaut wurden, und das Model S (und X) kostenlos in rund 40 Minuten auf 80 % aufladen.[92] Das Model S ist ein Konkurrenzprodukt zur 7er-Serie von BMW und der S-Klasse von Mercedes-Benz.[93]

Model Y[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geplant ist, zwischen 2019 und 2020[94] ein SUV-Crossover als Tesla Model Y auf den Markt zu bringen. Es soll auf dem Model 3 basieren, aber durch stark vereinfachte Verkabelung einfacher und preiswerter zu fertigen sein.[95][96] Am 6. Juni 2018 veröffentlichte Tesla während einer Aktionärsversammlung ein gerendertes Bild des kommenden Model Y.[97][98]

Model X[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tesla Model X mit Flügeltüren

Die Vorstellung des Crossovers fand 2012 in Los Angeles statt.[99][100] Die Markteinführung wurde zunächst mehrfach verschoben und erfolgte schließlich am 29. September 2015.[101][102][103]

Das Model X übernimmt viele Eigenschaften des Model S, also Batteriegrößen und Motoren, 17″-Touchscreen usw., wird aber nur mit Allradantrieb angeboten, so dass der vordere Kofferraum mit 150,1 Litern etwas kleiner ausfällt als bei den zunächst angebotenen heckgetriebenen Model-S-Varianten. Zudem ist die Masse um 300 kg größer, außerdem ist eine Anhängerkupplung erhältlich. Die Karosserie ist nur um einige Zentimeter länger und breiter, aber um 24 cm höher, und bietet Platz für bis zu sieben Personen (beim Model S nur durch zwei nach hinten blickende Kindersitze möglich). Die zweite und dritte Sitzreihe seien besser zu erreichen durch abknickende Flügeltüren, sogenannte falcon wings, die ein zweites Scharnier über den Fenstern aufweisen und elektrisch betrieben werden. Weiteres Merkmal ist eine große Frontscheibe, die ein Glasdach über den Vordersitzen bildet. Der hintere Kofferraum fasst 744,7 Liter, das Umklappen der dritten Sitzreihe vergrößert ihn auf über 1645,2 Liter. Die zweite Sitzreihe war zunächst nicht umklappbar.[104][105]

Semi[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 16. November 2017 wurde der Tesla Semi[106] vorgestellt. Es handelt sich um einen Sattelzug (englisch semi truck) mit einer dreiachsigen Zugmaschine, deren vier Hinterräder einzeln von vier Elektromotoren angetrieben werden. Der Lkw mit einem Höchstgewicht von 36 Tonnen soll eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 5 Sekunden (leer) oder in 20 Sekunden (voll beladen) erreichen. Der Fahrer sitzt mittig, was für eine besonders gute Rundumsicht sorgen soll. Die Außenspiegel wurden durch Kameras ersetzt, deren Bild – neben allen weiteren anzeigten Fahrzeugdaten[107] – auf zwei links und rechts des Lenkrads angeordneten Flachbildschirmen wiedergegeben wird.[73]

Durch ein stromlinienförmiges Führerhaus, bewegliche Seitenklappen zwischen Zugmaschine und Auflieger sowie einen von unten vollständig ebenen Unterboden soll ein Luftwiderstandsbeiwert (cw) von 0,36 erreicht werden. Bei voller Beladung und etwa 100 km/h Geschwindigkeit soll der Verbrauch weniger als 2 kWh pro Meile betragen, was bei voller Batterie eine Reichweite von 800 km ermöglichen soll.[108] Innerhalb von 30 Minuten soll die Batterie dann wieder für eine Fahrstrecke von 640 km aufgeladen werden können, an noch zu errichtenden, vollständig mit Solarstrom gespeisten „Megacharger“-Ladestationen. Panzerglas-Scheiben, verbesserte Autopilot-Funktionalität mit Antiblockiersystem (AEB), automatische Spurhaltung (Automatic Lane Keeping, ALK), Front-Kollisionswarnung (Forward Collision Warning, FCW), eine Smartphone-App wie bei Tesla-Pkw sowie 1.600.000 km Ausfallgarantie sollen ebenso zur Standardausstattung gehören.[109][73]

Die Betriebskosten sollen mindestens 20 % niedriger als bei einem konventionell angetriebenen Lkw dieser Größe liegen (Diesel 1,51 Dollar pro Meile, Tesla 1,26 Dollar pro Meile, jeweils voll beladen bei 60 Meilen/Stunde), bei Platooning noch niedriger (0,85 Dollar pro Meile). Letzteres soll den Tesla Semi laut Aussage von Elon Musk wirtschaftlicher machen als den Schienentransport. Die Produktion soll 2019 beginnen und die ersten Auslieferungen 2020Vorlage:Zukunft/In 2 Jahren erfolgen.[109][73]

Tesla-App[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jedes Model 3, S und X hat standardmäßig ein fest eingebautes UMTS/LTE-Modem. Tesla stellt eine Mobile App für Android und iOS zur Verfügung, die das Smartphone des Besitzers per Bluetooth mit dem Auto verbindet. Folgende Funktionen können über die App in der Version 3.3.4 gesteuert werden:

  • Visualisieren
    • Innenraumtemperatur
    • Ladezustand der Batterie
    • Fahrzeugstandort
    • Wird das Fahrzeug gerade geheizt / gekühlt
    • Ist das Fahrzeug abgeschlossen
    • Ist das Schiebedach geöffnet
    • ist ein Ladelimit eingestellt
  • Aufschließen des Fahrzeuges
  • Freischalten (zum Losfahren)
  • Klimaanlage / Heizung einschalten und Temperatur einstellen
  • Fahrzeug hupen und blinken lassen
  • den Valet Modus einschalten (sperrt einige Funktionen im Fahrzeug, wenn man dieses verliehen hat).
  • Schiebedach öffnen / schließen
  • Vorderer Kofferraum öffnen
  • Kofferraum öffnen / schließen
  • Optionen zum Laden
    • Laden stoppen
    • Laden starten
    • Ladelimit einstellen
    • Ladeanschluß öffnen
    • Ladeanschluß entriegeln
  • Fahrzeug Herbeirufen (vorwärts / rückwärts)

Batteriekonzept[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Akkuzelle im Format 18650, mit Stahlhülle. Davon wurden jeweils 6831 Stück im Roadster verbaut.

Tesla strebt eine hohe Energiedichte, unproblematisches Nachladeverhalten und günstige Anschaffungskosten an. Hohe Energiedichte und unproblematisches Nachladeverhalten werden heute (2016) vor allem von Lithium-Ionen-Akkumulatoren erreicht. Ihr Preis ist aber noch relativ hoch und die Handhabung kann wegen der hohen Energiedichte schwierig sein.

Basis des Energiespeichersystems von Tesla sind Lithium-Ionen-Rundzellen in der Größe des Formfaktors 18650. Dabei handelt es sich um Zylinder mit 18 mm Durchmesser und 65 mm Länge. Diese Größe wurde schon milliardenfach für Laptops produziert. Die Rundzellen, in denen die Wirkschichten kostengünstig gewickelt werden, kosteten 2014 zwischen 190 und 200 Dollar pro kWh. Dagegen liegen die Kosten für großformatige Zellen, deren Wirkschichten aufwendig gestapelt oder gefaltet werden, wie sie von anderen Herstellern verwendet werden, in einer Größenordnung von 240 bis 250 US-Dollar pro kWh.[110]

Tesla schließt jede der Rundzellen in ein Stahlgehäuse ein, das die beim Laden und Entladen entstehende Wärme abführt. Die wegen der geringen Größe der Zellen relativ große Oberfläche ermöglicht die schnelle Abgabe entstehender Wärme an die wassergekühlte Umgebung und schützt die Zelle im Regelbetrieb vor Überhitzung.

Beim Batteriepack des Roadsters sind zum Beispiel 69 Zellen parallel zu einem Block verdrahtet. Neun Blöcke sind je Lage in Reihe geschaltet und zu elf Lagen in das Satzgehäuse eingefügt. Insgesamt besteht ein Satz aus 6.831 Zellen. Das Batteriepaket wiegt ca. 408 kg, kann 56 kWh an elektrischer Energie speichern und liefert 215 kW an elektrischer Leistung als Spitzenwert. Für eine effiziente Wärmeübertragung wird Kühlflüssigkeit durch den Satz gepumpt. Dadurch weisen auch voneinander entfernte Zellen innerhalb des Packs nur wenige Grad Temperaturunterschied auf. Die Kühlung erfordert zwar Energie, bildet aber durch Bereitstellung der optimalen Betriebstemperatur und durch Einzelsteuerung der Zellen die Grundlage für das Erreichen einer hohen Lebensdauer des gesamten Pakets. Im Kühlsystem des Paketes sind Sensoren angebracht, die eine gezielte Steuerung der Kühlung ermöglichen. Bei Kälte wird das System umgekehrt zur Heizung der Zellen verwendet. Der ganze Pack ist von einer stabilen Stahlhülle umgeben.[111]

Ab Mitte 2016 plant Tesla die Fertigung des größeren zylindrischen Zellformats 21700 mit 21 mm Durchmesser und 70 mm Länge. Dieses Format soll für Energiespeicher und für das Model 3 verwendet werden. Es wird eine erhöhte spezifische Energie und eine weitere Kostendegression erreicht.[112]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

CO2-Ausstoß[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine schwedische Studie aus dem Jahr 2017 kommt zum Ergebnis, dass bei der Herstellung pro Kilowattstunde Kapazität von Lithium-Ionen-Autobatterien etwa 150 bis 200 kg Kohlendioxid-Äquivalente entstünden.[113] Daraus ergäbe sich, dass ein Fahrzeug mit fossilem Brennstoffantrieb mehr als acht Jahre lang fahren müsste, bis es auf die gleiche Umweltbelastung wie ein Tesla Model S mit 100 kWh Batteriekapazität käme. Firmenchef Musk wies diesen Vorwurf jedoch in einer Äußerung bei Twitter zurück. Er begründete dies mit der vollständigen Versorgung der Gigafactory in Nevada mit erneuerbaren Energien.[114]

Manche Kritiker bemängeln an diesem Vergleich, dass beim Verbrenner nicht die gesamte Wertschöpfungskette betrachtet wird.[115] So wird beim Verbrenner lediglich der CO2-Ausstoß am Auspuff einbezogen. Um einen geeigneten Vergleich ziehen zu können, müssten auch Förderung und Raffinierung des Rohöls zu Treibstoff sowie die Produktion der zusätzlichen Bauteile und Verschleißteile eines Verbrennungsmotors sowie dem erforderlichen Ölwechsel mit in die Berechnung einbezogen werden.

Electrify-BW kritisiert die Darstellung der schwedischen Studie in den Medien. Viele Angaben, die in den Medien gemacht werden, seien in der Studie gar nicht enthalten.[116] Selbst die Autoren der Schweden-Studie erklärten in einer Pressemitteilung, dass die Medien die Studie vielfach falsch zitieren. Die Studie mache lediglich eine Angabe von 150 bis 200 kg CO2 pro kWh Akkukapazität, was aber ein aktueller Durchschnittswert sei. Dieser lasse sich leicht reduzieren, zum Beispiel durch vermehrten Einsatz erneuerbarer Energien bei der Akkuproduktion. Vergleiche mit Autos mit Verbrennungsmotor seien in der Studie nicht enthalten.[117]

Vergleichsweise positiv bewertet wird ein Tesla auch in Berechnungen, die Wissenschaftler des Massachusetts Institute of Technology für das Manager Magazin durchgeführt haben. Verglichen mit Verbrennungsfahrzeugen macht der Tesla den deutlich höheren CO2-Ausstoß bei seiner Herstellung dabei im Laufe der Zeit mehr als wett. Diese Studie geht dabei allerdings von einem wesentlich niedrigeren CO2-Ausstoß bei der Batterieproduktion aus als die schwedische Studie.[118]

Arbeitsbedingungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Angestellte beschreiben die Arbeit bei Tesla als stressig und sinnvoll. 2016 waren 20 % der Mitarbeiter weiblich, das durchschnittliche Alter lag bei 30 Jahren.[119] Im Jahr 2016 lag die Verletzungsrate (Anzahl der Verletzungen pro 200.000 Arbeitsstunden) laut der Arbeitersicherheitsorganisation Worksafe bei 8.1, 31 % höher als der Industriestandard.[120][121] Im ersten Quartal 2017 konnte sie laut Teslas eigenen Angaben unter anderem durch die Einführung einer dritten Schicht auf 4,6 gesenkt werden, was 32 % besser ist als der Industriestandard von 6,7.[122] Nach Aussagen der US-Automobilgewerkschaft liegt das Startgehalt für Fabrikarbeiter bei 18 Dollar pro Stunde, der landesweite Durchschnittslohn in der Branche (nicht nur Startgehalt) liegt bei 25,58 Dollar pro Stunde.[123]

Autopilot[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 7. Mai 2016 ereignete sich in Florida ein tödlicher Unfall, bei dem ein entgegenkommender Sattelschlepper vorfahrtswidrig links abbog und weder Fahrer noch Assistenzsystem den weißen Lastwagenanhänger gegen den hellen Himmel erkannten. Tesla betonte, die Autopilot-Funktion mache das Fahrzeug nicht zu einem selbstfahrenden Fahrzeug. Der Fahrer müsse jederzeit die Kontrolle über das Fahrzeug behalten.[124][125] Eine Untersuchung der NHTSA befand Tesla für unschuldig und fand keine sicherheitsrelevanten Fehler im Autopilot-System, bemängelte jedoch die unzureichende Aufklärung des Kunden über die Fähigkeiten des Autopiloten. Sie kam außerdem zu dem Ergebnis, dass die Unfallrate von Teslas seit der Einführung des Autopiloten und der damit verbundenen Integration eines Notbremsassistenten um 40 % gesunken sei.[126][127]

Gleichstrom-Schnellladestationen Tesla Supercharger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tesla Supercharger-Ladeplatz bei Münchberg an der A9
Europäischer Typ-2-Stecker an einem Tesla Supercharger

Tesla begann 2012 mit der Errichtung besonders leistungsfähiger Stromtankstellen unter der Eigenbezeichnung „Tesla Supercharger“ mit einer maximalen Ladeleistung von fast 120 kW. In einer ersten Phase wurde das proprietäre Gleichstrom-Ladesystem (DC) entlang der West- und Ostküste der Vereinigten Staaten errichtet. In einer zweiten Phase wurden die beiden Küstenkorridore miteinander verbunden, wodurch ermöglicht wurde, mit einem Model S die Vereinigten Staaten kostenlos zu durchqueren. Dem Netzausbau in Nordamerika folgten Netzwerke von „Tesla-Supercharger“-Stromtankstellen in Europa und Asien. Im Juni 2014 gab Tesla Motors bekannt, einige Patente der Allgemeinheit zur freien Verwendung zur Verfügung zu stellen, die mit ihren bisher proprietären Stromtankstellen verbunden sind.[128]

Mit Stand Sommer 2016 ist das Netz in Deutschland so weit ausgebaut, dass man problemlos von jedem Ort zu jedem anderen elektrisch fahren kann. Ca. 60 Standorte[129] wurden realisiert.

Tesla-Fahrzeuge für den europäischen Markt werden abweichend zum US-Markt mit Ladesteckdosen des IEC 62196 Typ 2 (Mennekes) ausgeliefert. Tesla wartete für seine Gleichstrom-Schnellladung nicht auf den neuen europäischen Ladestandard CCS Combo 2 mit zwei separaten Zusatzkontakten, sondern setzt die Gleichspannungsladung regelkonform über erweiterte Typ-2-Kontakte um.

Tesla ist seit 2016 Mitglied des Charging Interface Initiative e. V. einem Verein zu Förderung und Verbreitung des Combined Charging Systems[130].

Für Tesla-Fahrzeuge, die ab dem 1. Januar 2017 bestellt werden, werden per Supercharger nur noch 400 kWh (über 1600 km, Wert ca. 100 €) pro Jahr kostenlos abgegeben. Die darüber hinausgehende Nutzung wird berechnet und soll weniger kosten als das Auftanken eines vergleichbaren Fahrzeugs mit Verbrennungmotor.[131] Dies wurde im Juni 2017 wieder revidiert. Jedes Model S oder Model X, für welches beim Kauf ein Referal-Link genutzt wird, kann bis zum Lebensende des Fahrzeugs weiterhin kostenlos die Supercharger nutzen, sofern es bis zum 31. Dezember 2017 bestellt wurde.[132] Für Fahrzeuge, die nach dem 15. Dezember 2017 bestellt werden, gilt ausweislich einer von Tesla im Dezember 2017 vorgestellten „Supercharger Fair Use Policy“, dass die Schnellladesäulen nur noch für „private Langstreckenfahrten“ benutzt werden dürfen; eine Nutzung für kommerzielle Zwecke kann zum Ausschluss von der Berechtigung zur Nutzung der Supercharger führen.[133]

Tesla Energy[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tesla gab Ende April 2015 bekannt, noch im Laufe des Sommers Lithium-Ionen Batteriespeicher anzubieten, für Privathaushalte die Tesla Powerwall (10 kWh und 7 kWh), und das „Tesla Powerpack“ für Unternehmen (100 kWh). Laut Bloomberg war die Produktlancierung sehr erfolgreich. Allein in der ersten Woche seien Bestellungen im Volumen von 800 Millionen USD getätigt worden.[134]

Die ersten Batteriespeicher wurden im Werk in Fremont produziert.[135] Seit Herbst 2015 werden die Einheiten im bereits fertiggestellten Teil der Gigafactory zusammengebaut.[136]

Autopilot[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tesla bietet in seinen Fahrzeugen eine Fahrerunterstützung, die einige Elemente eines selbstfahrenden Fahrzeugs verwirklicht. Seit Oktober 2015 bieten Fahrzeuge in einem „Autopilot“ genannten Modus auf Autobahnen teilweise Autonomes Fahren an. Dabei kann durch Antippen des Blinkerhebels die Spur automatisch gewechselt werden.[137][138] Laut Elon Musk werden Fahrzeuge im Jahr 2018/19 voll-autonom fahren können.[139]

Die Technik des Autopilot-Assistenzsystem wurde zunächst von Mobileye zugeliefert und hatte nur eine nach vorne gerichtete Kamera. Im Hinblick auf weitere Entwicklungen kam es zu keiner Einigung und Tesla entschloss sich, das zugekaufte System (AP1) aufzugeben und ein eigenes zu entwickeln (AP2).

Im Oktober 2016 wurde das Hardwareupdate „Enhanced Autopilot“ vorgestellt, welches erweiterte Autonomie für die ab Ende 2016 hergestellten Fahrzeuge ermöglichen soll. Somit soll eine halbautonome Steuerung des Fahrzeugs, zum Beispiel automatisches Spurwechseln und den autonomen Wechsel von Autobahn zu Autobahn vom Auto übernommen werden.[140] Durch den Wechsel verfügten Neufahrzeuge zunächst nicht über den bisherigen Funktionsumfang. Durch Updates über den integrierten Mobilfunk wurden mehrmals verbesserte Softwareversionen eingespielt.

Das zusätzliche Hardwareupdate „Autopilot 2.0/Full Self Driving Capability“ soll die technischen Voraussetzungen für vollständige Autonomie einführen. Durch die Verbindung redundanter Kamera-, Radar- und Ultraschallsysteme (Kamera genannt „Tesla Vision“) mit leistungsfähiger Bildverarbeitung soll das Auto in Zukunft auf nahezu allen Strecken vollkommen autonom unterwegs sein, wobei, im Gegensatz zu vorherigen Versionen des Autopiloten, weder ein vorherfahrendes Auto, noch Straßenmarkierungen nötig seien. Die Einschaltung dieser Funktionen ist im Jahre 2018 geplant, wobei diese Angabe abhängig von juristischen Entscheidungen der Länder, die diese selbstfahrenden Systeme legalisieren müssen, variieren kann.

Niederlassungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tesla Store in San Francisco

Neben dem Hauptsitz und mehreren Produktionsstätten unterhält Tesla unter anderem zahlreiche Stores. In West Los Angeles wurde 2008 der erste Store eröffnet, gefolgt von einem weiteren in Menlo Park und weiteren im Laufe des Folgejahres.[141] 2011 waren es 18 weltweit, die meisten davon in den USA und Europa.[142] Anfang 2018 gab Tesla 300 Stores weltweit an.[143]

Unternehmenssitz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tesla wurde in San Carlos im Silicon Valley gegründet, einer Region südlich von San Francisco, in der sich viele Technikfirmen angesiedelt haben.[144] Im August 2009 wurde Palo Alto als zukünftiger Firmensitz bestimmt.[145]

Tesla Factory[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Mai 2010 erwarb Tesla für 42 Millionen US-Dollar von Toyota ein PKW-Werk in Fremont (Kalifornien), das sich in der Nähe des Firmensitzes befindet.[146][147] Das Werk wurde zuvor von Toyota und General Motors im Rahmen des Joint Ventures NUMMI (New United Motor Manufacturing, Inc.) betrieben, ehe es im April 2010 in Folge der Insolvenz von GM stillgelegt wurde.[148] Die Produktionsstätte wurde im Oktober 2010 von Tesla wiedereröffnet.[147] Seit 2012 wird dort das Model S, seit 2015 das Model X und seit 2017 das Model 3 in Serie produziert.

Gigafactory 1[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tesla baut in Reno (Nevada) gemeinsam mit Panasonic[149] eine Fabrik für Lithium-Ionen-Zellen und Batteriepakete, die bis 2020Vorlage:Zukunft/In 2 Jahren etwa 500.000 Elektroautos mit preisgünstigen Batterien versorgen soll. Sie ist Teil einer Strategie, Elektroautos für das breite Publikum zu bauen.[150][151] Angestrebt wurde, die Kosten für ein Akkupaket bis zum Jahr 2017 um 30 Prozent gegenüber den Gestehungspreisen von 2014 zu senken.[152][153][154] Die Bauarbeiten begannen im Mai 2014.[155] Ein erster Teil der Fabrik wurde am 30. Juli 2016 eingeweiht.[156] Das auf 4 bis 5 Milliarden US-Dollar veranschlagte Projekt, in das Tesla selbst 2 Milliarden US-Dollar investieren will,[157] wird etwa 6500 Personen beschäftigen. Die Fabriknutzfläche wird auf ≈1 Quadratkilometer (10 Millionen ft²) geschätzt, es sollen 2 bis 4 Quadratkilometer (500 bis 1.000 acres) Land erworben werden. Zum Projekt gehören Erneuerbare-Energien-Anlagen wie Solar- und Windkraftanlagen.[158] Laut Tesla kamen ursprünglich die US-Bundesstaaten Texas, Nevada, Arizona, New Mexico und Kalifornien als Standort infrage. Im September 2014 wurde der Standort in der Nähe von Reno bekanntgegeben.[159] Um Tesla in Reno anzusiedeln, stellte Nevada insgesamt 1,9 Milliarden US-Dollar an Steuervergünstigungen und anderen Erleichterungen zur Verfügung.[160] In einer Sondersitzung verabschiedeten der Senat und das Unterhaus Nevadas eine Reihe von Gesetzesänderungen jeweils einstimmig, die Tesla 1,3 Milliarden US-Dollar an Steuererleichterungen gewähren.[161]

Der Bau einer weiteren Gigafactory in Europa ist geplant. Der genaue Standort wird im Laufe des Jahres 2018 bekanntgegeben, die Gigafactory 2 soll nicht nur Batterien, sondern auch die Produktion der Autos übernehmen.[162]

Niederlassungen in Europa[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das europäische Hauptquartier befindet sich in Maidenhead, in der Nähe von London. Der Sitz des ehemals wichtigsten Partners, Lotus, ist ebenfalls in England zu finden. Im Juni 2009 wurde in London die erste Verkaufsstelle von Tesla in Europa eröffnet, gefolgt von jeweils einem Schauraum in München und Monaco. Seit 2010 bestehen weitere Läden in Zürich, Kopenhagen, Paris, Mailand und Berlin. Tesla-Vertreter ohne eigenen Laden sind in den Niederlanden, Oslo, Wien, Hamburg und Madrid zu finden. Tesla errichtete 2014 einen Tesla-Store in Graz-Messendorf mit Schauraum, Büro und Werkstätte. Es liegt in räumlicher Nähe von Magna Steyr sowie verschiedenen Autozulieferbetrieben. Um die Logistikprozesse in Europa zu optimieren, ist seit Ende 2014 geplant, das europäische Hauptquartier nach Tilburg in den Niederlanden zu verlegen. Mittlerweile gibt es (Stand September 2018) zudem einen Tesla Store in Frankfurt am Main, Hannover, Stuttgart, Nürnberg und in Düsseldorf.[163][164]

Strategische Partnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Daimler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab 2007 arbeitete Tesla mit der Daimler AG zusammen, nachdem Elon Musk die deutschen Firmenchefs von seinem Konzept überzeugt hatte, und diese einen Smart in ein funktionierendes Elektrofahrzeug umbauten.[165] Daraufhin bekam Tesla den Auftrag für die Antriebskomponenten des Smart Fortwo. In London gab es eine Versuchsreihe mit 100 Fahrzeugen mit Tesla-Antrieben.[166] Tesla produzierte Batteriepakete und Antriebsstränge für über 2000 Elektrosmarts.[167][168] Für die Massenproduktion des Elektrosmarts setzt Daimler auf eine Batterie der Deutschen ACCUmotive und einen E-Antrieb von EM-motive.[167] Tesla produziert das Batteriepaket und den Antriebsstrang für die B-Klasse Electric Drive, welche 2014 auf den Markt kam.[169] Im Mai 2009 hatte Daimler 9,1 % der Anteile an Tesla übernommen, wobei 40 % hiervon (ca. 3,64 %) bereits im Juli 2009 wieder abgestoßen wurden. Durch die mit dem Börsengang von Tesla verbundenen Kapitalerhöhungen betrug der Aktienanteil von Daimler zuletzt 4 %. Im Jahr 2014 trennte man sich von diesen Anteilen.[170] Im März 2016 gab Daimler bekannt, dass derzeit keine Folgeprojekte mit Tesla geplant seien.[171] Im Sommer 2017 testete Daimler ein Tesla-Fahrzeug ohne Vertragsgrundlage.[172]

Toyota[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit Mai 2010 besteht eine Kooperation zwischen Tesla und Toyota, die mit dem Verkauf der NUMMI-Fabrik an Tesla begann. Weitere finanzielle Unterstützung des Großunternehmens ist konditionalisiert, abhängig von gemeinsamen Projekten. Neben elektronischen Antriebssträngen sollen auch Fahrzeuge und weitere Komponenten gemeinsam entwickelt werden.[173] Der gemeinsam entwickelte Toyota RAV4 EV kam im September 2012 auf den amerikanischen Markt und wurde bis September 2014 gebaut.[174][175]

Panasonic[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ebenfalls 2010 wurde die Partnerschaft mit Panasonic ins Leben gerufen, um die Entwicklung spezieller Lithium-Ionen-Akkus für die Automobilbranche voranzubringen. Dabei hat Panasonic keine Monopolstellung bei Tesla, die Zusammenarbeit zielt eher auf die Forschung und Entwicklung neuer Produkte ab.[176]

Panasonic übernimmt im Auftrag von Tesla die Produktion der Batteriezellen in der Gigafactory 1 in Nevada[177] und der Solarzellen in der Gigafactory 2 in Buffalo. Letztere werden von Tesla zu Solarpanelen und Solarziegeln in derselben Fabrik verbaut.[178]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Frank O. Hrachowy: Automobilgeschichte kompakt: Tesla – Die Geschichte der Automarke. Verlag Edition Technikgeschichte, 2. aktualisierte Auflage Oktober 2017, ISBN 978-3-9816711-5-5.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Tesla Inc. – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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  8. zeit.de 12. November 2017: Die Zukunft schläft noch
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  11. Sam Abuelsamid: AutoblogGreen Q&A: Tesla Motors Chairman Elon Musk Pt. 1 – In the beginning. In: Autoblog. Abgerufen am 18. April 2015.
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Zeitleiste der Modelle von Tesla seit 2008
Typ 2000er 2010er
7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8
Roadster Roadster
Mittelklasse Model 3
Oberklasse Model S
SUV Model X