Testament (Bibel)

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Das deutsche Wort Testament stammt vom lateinischen testamentum. Dessen Ursprungsbedeutung ist „rechtsverbindliche Verfügung“, etwa als Regelung für den Erbfall.

Im Latein der christlichen Kirchen ist testamentum eine Begriffsübernahme des griechischen diatheke (διαθήκη) der Septuaginta, dies von ursprünglich hebräisch berit, und bezeichnet den von Gott „verfügten“ Bund, den das Volk Israel annahm. Ein diatheke war ganz allgemein ein Vertrag, der von einer Seite angeboten wurde, und von der anderen Seite akzeptiert oder abgelehnt, aber nicht geändert werden konnte.[1]

Diese Bedeutung ist gemeint in der Bezeichnung der beiden Teile der christlichen Bibel als Altes Testament und Neues Testament und in den Abendmahlsworten der lutherischen Bibelübersetzung und Liturgie: „Das ist das neue Testament in meinem Blut“ bzw. „Das ist mein Blut des neuen Testaments“.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Augustin Edmund Engelbrecht: Kurzgefaßte Erzählungen aus der biblischen Geschichte des Neuen Testaments. Druck und Verlag von Friedrich Winkler, Passau 1838.

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Dies trifft auch auf ein juristisches Testament zu, da ein Erbe sein Erbteil ausschlagen oder annehmen, aber den Inhalt des Testaments nicht ändern kann.