Thüringer Fußball-Verband

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Thüringer Fußball-Verband
Thüringer Fußball-Verband.svg
Gegründet 1. März 1990
Präsident Wolfhardt Tomaschewski
Adresse Augsburger Straße 10
99091 Erfurt
Meister Herren FC Blau-Weiß Dachwig/Döllstädt
Pokalsieger Herren FC Rot-Weiß Erfurt
Meister Frauen FF USV Jena III
Pokalsieger Frauen FF USV Jena II
Übergeordneter Verband Nordostdeutscher Fußballverband
Untergeordnete Verbände 9 Kreisfußballausschüsse
Region Karte-DFB-Regionalverbände-TH.png
Vereine (ca.) 1.095*
Mitglieder (ca.) 95.641*
Mannschaften (ca.) 3.325*
*Stand: 1. Juli 2016[1]
Homepage www.tfv-erfurt.de

Der Thüringer Fußball-Verband e. V. (TFV) ist die Dachorganisation aller 1.095 Fußballvereine in Thüringen mit 95.641 Mitgliedern und 3.325 Mannschaften.[1] Der TFV ist einer der 21 Landesverbände des DFB und Mitglied im Nordostdeutschen Fußballverband.

Der Verband wurde am 1. März 1990 in Bad Blankenburg gegründet. Am 9. Juni 1990 fand in Bad Blankenburg der erste Verbandstag statt. Sitz des Verbandes ist die Landeshauptstadt Erfurt. An seiner Spitze steht zurzeit (Stand: Juli 2012) Wolfhardt Tomaschewski als Präsident.

Verbandsstruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der TFV gliedert sich seit der Verbandsstrukturreform 2012 in neun Kreisfußballausschüsse (KFA). Bis dahin war der Verband in drei Fußballbezirke (West-, Ost- und Südthüringen), die wiederum in insgesamt 21 Fußballkreise unterteilt waren, untergliedert gewesen.

Die neun Kreisfußballausschüsse:

  • KFA Eichsfeld-Unstrut-Hainich
  • KFA Nordthüringen
  • KFA Erfurt-Sömmerda
  • KFA Westthüringen
  • KFA Rhön-Rennsteig
  • KFA Mittelthüringen
  • KFA Jena-Saale-Orla
  • KFA Ostthüringen
  • KFA Südthüringen

Ligastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sowohl im Männer – als auch im Frauenbereich – werden vom TFV die Thüringenliga bzw. im Männerbereich die Köstritzer-Liga (auch Verbandsliga genannt) als höchste landesweite Spielklasse (6. Stufe in der Ligenhierarchie des deutschen Fußballs) sowie die Landesklasse (7. Stufe) organisiert (im Frauenbereich 5. bzw. 6. Stufe). Während die Landesklasse bei den Männern in drei Staffeln (West, Ost, Süd) unterteilt ist, existieren im Frauenbereich nur zwei Staffeln (West und Ost). Die in der Ligahierarchie nachfolgenden Spielklassen werden von den neun Kreisfußballausschüssen organisiert. Oberste Spielklasse im Männerbereich ist dort jeweils die Kreisoberliga. Diese Spielklasse ersetzt die erst 2010/11 eingeführte Regionalklasse. Darunter folgt die Kreisliga mit bis zu 3 Staffeln, die 1. und 2. Kreisklasse mit ebenfalls bis zu 3 Staffeln.

Pokalwettbewerbe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Männer: Köstritzer-Landespokal (Herren); PVP-Landespokal Thüringen (A-Junioren, B-Junioren, C-Junioren)
  • Frauen: Landespokal Thüringen (Frauen)

Die Sieger dieser Wettbewerbe sind jeweils für den DFB-Pokal der darauffolgenden Saison qualifiziert.

Vereine in höheren Ligen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das alte Logo des TFV

Herren Saison 2017/2018

Stufe Bezeichnung Anzahl Vereine
1. Bundesliga 0 -
2. 2. Bundesliga 0 -
3. 3. Liga 2 FC Rot-Weiß Erfurt,
FC Carl Zeiss Jena
4. Regionalliga Nordost 2 ZFC Meuselwitz,
FSV Wacker 90 Nordhausen
5. NOFV-Oberliga Süd 4 BSG Wismut Gera,
FC Carl Zeiss Jena II,
SV Schott Jena,
FC Einheit Rudolstadt

Frauen Saison 2017/2018

Stufe Bezeichnung Anzahl Vereine
1. Frauen-Bundesliga 1 FF USV Jena
2. 2. Frauen-Bundesliga Süd 1 FF USV Jena II
3. Frauen-Regionalliga Nordost 0

Erfolgreichste Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die seit der Verbandsgründung im Jahre 1990 erfolgreichsten Vereine im Männerbereich sind der FC Rot-Weiß Erfurt und der FC Carl Zeiss Jena, die beide für einige Spielzeiten in der 2. Bundesliga gespielt haben. Auch im Juniorenbereich sind diese Vereine am erfolgreichsten. Einen Erstbundesligisten im Männerbereich hat der TFV bislang noch nicht stellen können. Im Frauenbereich ragt der USV Jena hervor, der 1991 letzter ostdeutscher Fußballmeister wurde sowie in der Saison 1991/92 und wieder seit der Spielzeit 2008/09 der Frauen-Bundesliga angehört. Zudem erreichte der Verein 2010 das DFB-Pokalfinale der Frauen.

Übergeordnete Verbände[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Fédération Internationale de Football Association (FIFA)
  • Union of European Football Associations (UEFA)
  • Deutscher Fußball-Bund (DFB)
  • Nordostdeutscher Fußballverband (NOFV)

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b lt. [1], aufgerufen am 7. August 2016