The Big Lebowski

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Filmdaten
Deutscher Titel The Big Lebowski
Originaltitel The Big Lebowski
Produktionsland Vereinigte Staaten,
Vereinigtes Königreich
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1998
Länge 117 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Joel Coen,
Ethan Coen (unerwähnt)
Drehbuch Ethan Coen,
Joel Coen
Produktion Ethan Coen,
Joel Coen (unerwähnt)
Musik Carter Burwell
Kamera Roger Deakins
Schnitt Roderick Jaynes,
Tricia Cooke
Besetzung

The Big Lebowski ist eine Filmkomödie aus dem Jahr 1998 von Ethan und Joel Coen mit Jeff Bridges in der Hauptrolle.

Die Weltpremiere fand am 18. Januar 1998 auf dem Sundance Film Festival statt. Am 15. Februar 1998 wurde das Werk im Rahmen des Wettbewerbs der Internationalen Filmfestspiele Berlin aufgeführt. Kinostart in den Vereinigten Staaten war am 6. März 1998, in Deutschland am 19. März 1998.

Trotz seines mäßigen finanziellen Erfolges gilt The Big Lebowski heute als Kultfilm. Seit 2002 wird in verschiedenen US-Städten jährlich ein mehrtägiges „Lebowski-Fest“ veranstaltet, bei dem gelegentlich auch mitwirkende Schauspieler anzutreffen sind. 2014 wurde der Film in die National Film Registry aufgenommen.[1]

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die von The Stranger, einem modernen Cowboy, erzählte Geschichte spielt Anfang der 1990er Jahre in Los Angeles, zur Zeit des Zweiten Golfkriegs: Der Alt-Hippie Jeffrey Lebowski, der sich selbst nur der Dude nennt, schiebt eine ruhige Kugel: Er entspannt sich zwischen den regelmäßigen Bowlingrunden mit seinen Freunden Walter Sobchak und Donny Kerabatsos mit dem Anhören von Walgesängen, dem Trinken von White Russians und dem Rauchen von Joints in der Badewanne.

Dieses beschauliche Leben ändert sich, als zwei Schlägertypen in die Wohnung des Dude eindringen, die ihn für den gleichnamigen und stadtbekannten Millionär Jeffrey Lebowski halten, dessen junge Frau Bunny einem Jackie Treehorn angeblich Geld schuldet. Um den Dude einzuschüchtern, taucht der eine ihn kopfüber in die Toilette, während der zweite auf seinen Lieblingsteppich uriniert.

Der Dude spricht daraufhin im Haus des Millionärs vor, um Schadensersatz für seinen Teppich zu verlangen. Der Millionär Lebowski, der im Rollstuhl sitzt, hält den Dude für einen faulen „Penner“, der sich eine Arbeit suchen solle. Er ist nicht bereit, ihm den Teppich zu ersetzen. Nach dem Gespräch behauptet der Dude jedoch gegenüber Brandt, dem Assistenten des Millionärs, dass er sich einen beliebigen Teppich aus dem Anwesen mitnehmen dürfe, und bekommt so doch einen Ersatz. Beim Verlassen des Grundstücks lernt der Dude Bunny Lebowski kennen, die ihm ein anzügliches Angebot macht.

Wenig später lässt der Millionär den Dude nochmals kommen: Bunny sei gerade von Unbekannten entführt worden, gegen ein Lösegeld von einer Million Dollar könne sie ausgelöst werden. Er nehme an, dass die Entführer mit den Schlägertypen identisch seien. Deshalb solle der Dude das Lösegeld übergeben und dabei, falls möglich, die Entführer identifizieren.

Der Dude willigt ein, vermutet aber, dass Bunny Lebowski ihre Entführung nur vorgetäuscht hat. Sein Freund Walter reißt die Geldübergabe an sich. Anstatt des Geldes wirft Walter eine Tasche voller schmutziger Unterwäsche (den „falschen Hasen“ (im Original „the Ringer“)) aus dem fahrenden Auto, den Koffer mit dem Lösegeld behalten sie. Danach gehen sie zum Bowling und lassen das Geld im Auto. Als sie zurückkommen, ist das Auto gestohlen worden.

Nun meldet sich die Tochter des Millionärs Lebowski, die feministische Künstlerin Maude Lebowski. Sie ist die Stieftochter von Bunny. Sie erklärt ihm, dass sie die Entführung seitens Bunny für vorgetäuscht halte. Sowohl das Lösegeld als auch der Teppich gehörten eigentlich ihr, da sie mit ihrem Vater eine gemeinsame Stiftung betreibe und der Vater das Lösegeld unbefugt aus dieser Stiftung genommen habe. Den Teppich habe sie bereits aus der Wohnung des Dude holen lassen. Sie zeigt dem Dude den Anfang eines Pornofilms, in dem Bunny als Akteurin mit einem gewissen „Karl“ zu sehen ist, und später eine Schallplatte der (fiktiven) 1970er-Jahre-Band „Autobahn“, bestehend aus den „Nihilisten“. Sie bietet dem Dude zehn Prozent der Lösegeldsumme, falls es ihm gelingen sollte, die Million wiederzubeschaffen.

Dudes gestohlener Ford Gran Torino wird zwischenzeitlich von der Polizei gefunden, aber der Koffer mit dem Geld fehlt. In dem schwer beschädigten Auto findet der Dude stattdessen die Hausaufgaben eines gewissen Larry, den er für den Dieb des Geldes hält. Walter und der Dude suchen den Jungen auf, können aber nichts aus ihm herausbringen. Um Larry einzuschüchtern, demoliert Walter eine vor dessen Haus stehende Corvette, weil er fälschlich annimmt, das Fahrzeug gehöre Larry und dieser habe es vom Lösegeld bezahlt.

Der Millionär Lebowski stellt den Dude wegen des verloren gegangenen Lösegeldes zur Rede und präsentiert ihm einen abgeschnittenen Zeh, der ihm von den Entführern zugeschickt worden sei. Auch die Schläger suchen den Dude abermals auf und bringen ihn zu ihrem Auftraggeber, dem Pornofilm-Produzenten Jackie Treehorn. Treehorn meint, dass Bunny Lebowski ihm Geld schulde, und setzt den Dude unter Drogen. Der verweist lediglich auf den Schüler Larry.

Als Bunny schließlich von einem mehrtägigen Ausflug zurückkommt, wird klar, dass die Gruppe angeblicher Nihilisten aus Deutschland – Uli Kunkel, Franz, Dieter und Kunkels Freundin, von der die abgetrennte Zehe stammt – die Entführung vorgetäuscht hat. Der vermeintliche Millionär Lebowski hat die Abwesenheit von Bunny genutzt, um sich eine Million von der Stiftung anzueignen, die das für ihn unerreichbare Familienvermögen verwaltet.

Als den Entführern klar wird, dass der Dude das Lösegeld haben muss, überfallen sie ihn und seine Freunde auf dem Parkplatz vor der Bowlingbahn. Bei dem anschließenden Kampf erleidet Donny einen Herzinfarkt und stirbt. Der Dude und Walter kümmern sich um die Einäscherung ihres Freundes, anschließend verstreuen sie seine Asche und gehen wie gewohnt zum Bowling.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anspielungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Graffito mit Walter Sobchak an der Berliner East Side Gallery
Das Auto des Dude: ein 1973er Ford Torino

„Wir wollten eine Chandler-ähnliche Geschichte erzählen – wie sie sich episodisch bewegt, und von Figuren handelt, die einen Kriminalfall auflösen; und wir wollten gleichfalls eine hoffnungslos komplexe Handlung, die am Ende doch unwichtig ist.“

Joel Coen, 1998[2]

The Big Lebowski ist eine Hommage an den Film noir der 1940er-Jahre. Bei der Erstellung des Drehbuchs wollten die Coen-Brüder eine undurchsichtige Geschichte erschaffen, welche in der erzählerischen Struktur denen von Raymond Chandler und dessen Privatdetektiv Philip Marlowe ähnelt. Der Titel ist eine direkte Referenz an Raymond Chandlers Roman The Big Sleep von 1939 (deutscher Buchtitel: Der große Schlaf). Die Figur des Rollstuhlfahrers Mr. Lebowski ist an die Figur des querschnittsgelähmten General Sternwood aus The Big Sleep angelehnt. Unter anderem haben beide Figuren eine Tochter, die im Verlauf der Geschichte eng mit dem Protagonisten „zusammenkommt“. Verfilmt wurde Chandlers Roman durch Regisseur Howard Hawks als Filmklassiker Tote schlafen fest (1946), mit Humphrey Bogart und Lauren Bacall in den Hauptrollen. Laut einer Anekdote verstand sogar Hawks die Handlung des verworrenen Tote schlafen fest nicht vollständig, ähnlich verworren wollten auch die Coen-Brüder ihren Film machen.

Bunny wuchs nach Angaben von Da Fino, dem Privatdetektiv im blauen VW Käfer, auf einer trostlosen Farm in der Nähe von Moorhead in Minnesota auf, von der er ein Schwarzweißfoto zeigt. Moorhead ist die Heimatstadt von Jeff Bridges' Frau und grenzt unmittelbar an Fargo, North Dakota, das dem Vorgängerfilm Fargo der Coen-Brüder den Titel lieh. Die Herkunft aus ärmlichen Verhältnissen ist gleichzeitig eine Anspielung auf Holly Golightlys Herkunft in Frühstück bei Tiffany. Eine weitere Referenz an Hawks' Verfilmung Tote schlafen fest (1946) ist Bunnys Geburtsname: Laut Da Fino heißt sie mit echtem Namen Fawn Knudsen – ähnlich wie die blondhaarige Schauspielerin Peggy Knudsen, die in Tote schlafen fest eine Nebenrolle verkörperte.

Jeff Dowd, das Vorbild für den „Dude“ (2009)

Die Figur des Dude basiert hauptsächlich auf Jeff „The Dude“ Dowd (* 1949)[3], einem unabhängigen Filmproduzenten, der den Coen-Brüdern beim Verleih ihres ersten Films Blood Simple geholfen hatte. Dowd war wie der Protagonist des Films Mitglied der „Seattle Seven“ und bevorzugt es, sich eher salopp zu kleiden.

Die im Film gezeigte Techno-Pop-Platte Nagelbett einer deutschen Band namens Autobahn, bestehend aus den Nihilisten, ist eine Anspielung auf die Gruppe Kraftwerk, die insbesondere durch den Titel Autobahn von ihrem gleichnamigen Album aus dem Jahr 1974 auch in den USA bekannt wurde. Das fiktive Plattencover im Film ist angelehnt an die Optik des 1978 veröffentlichten Kraftwerk-Albums Die Mensch-Maschine, das die Musiker ebenfalls in markanten roten Hemden mit schwarzen Krawatten zeigte.

Produktionsgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Dreharbeiten fanden vom 27. Januar 1997 bis 25. April 1997 an verschiedenen Orten in Kalifornien statt. Als Kulisse für die Villa des Pornoproduzenten diente die Sheats-Goldstein Residence in Los Angeles. Die Bowling-Sequenzen wurden über drei Wochen bei Hollywood Star Lanes, einem 2002 geschlossenen Bowlingcenter in Los Angeles, gedreht. Die Szene, in welcher Dude von zahlreichen Tänzerinnen träumt (eine Hommage an die Busby-Berkeley-Musicalfilme), wurde auf einem stillgelegten Flugzeughangar gefilmt.[4]

Einer der Nihilisten wird von Flea, der Bassisten der Red Hot Chili Peppers, gespielt. Die Nihilistin mit dem abgeschnittenen Zeh verkörpert Songwriterin und Sängerin Aimee Mann. Einen Kurzauftritt als Smokey hat Jimmie Dale Gilmore, Sänger und Songwriter der Folkrockgruppe The Flatlanders. Asia Carrera, die Frau, die zusammen mit Bunny Lebowski und dem Nihilisten in dem Pornofilm, den Maude dem Dude zeigt, auftaucht, ist tatsächlich eine bekannte Pornodarstellerin. Jerry Haleva, der in einer kurzen Traumsequenz als Saddam Hussein auftritt, spielte diese Rolle bereits in Hot Shots! – Die Mutter aller Filme und Hot Shots! Der zweite Versuch.

Soundtrack[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Lieblingsdrink des Dude: White Russian

Der Song, der während des Abspanns läuft, ist Dead Flowers von den Rolling Stones in einer Coverversion von Townes Van Zandt. Der frühere Stones-Manager Allen Klein, der die Rechte an dem Song hält, wollte 150.000 Dollar für die Verwendung im Film. Der Musikproduzent T-Bone Burnett, der bei The Big Lebowski als Musikarchivar diente, drängte Klein, bei ihm vorbeizukommen, um sich einen Rohschnitt des Films anzuschauen. Burnett: „Dann kam die Stelle, wo der Dude sagt: ‚I hate the fuckin’ Eagles, man!‘ Klein steht auf und sagt: ‚Das ist es, du kannst den Song haben.‘ Das war schön.“

Zudem läuft in der Szene, in der Jesus erstmals zu sehen ist, im Hintergrund eine spanische Coverversion der Gipsy Kings des Songs Hotel California von den Eagles. In einer späteren Szene wird der Dude aus einem Taxi geworfen, weil er betont, dass er „die bekackten Eagles“ hasse (orig.: „I had a rough night and I hate the fuckin Eagles, man!“).

Nr. Interpret Titel
1. Sons of the Pioneers Tumbling Tumbleweeds
2. Bob Dylan The man in me
3. Esquivel Mucha Muchacha
4. The Monks I hate you
5. Captain Beefheart Her Eyes are a blue million miles
6. W.A. Mozart Requiem in D-Moll
7. Gipsy Kings Hotel California
8. Bob Dylan The man in me
9. Creedence Clearwater Revival Run through the jungle
10. Booker T. & the M.G.’s Behave yourself
11. Meredith Monk Walking Song
12. Piero Piccioni Traffic Boom
13. Dean Martin Standing on the corner
14. Debbie Reynolds Tammy
15. Sons of the Pioneers Tumbling Tumbleweeds
16. Elvis Costello My mood swings
17. Creedence Clearwater Revival Looking out my back door
18. (Modest Mussorgski) Pictures at an Exhibition (Gnomus)
19. Santana Oye Como Va
20. Yma Sumac Ataypura
21. Henry Mancini Lujon
22. Kenny Rogers & The First Edition I just dropped in (to see what condition my condition was in)
23. Teo Usuelli Piacere Sequence
24. Eagles Peaceful easy feeling
25. Big Johnson Viva Las Vegas
26. Nina Simone I got it bad and that ain’t good
27. Moondog with Orchestra Stamping ground
28. Carter Burwell Technopop
29. Townes van Zandt Dead Flowers
30. Rustavi Choir We venerate the Cross

Synchronfassung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die deutsche Synchronfassung entstand 1998 bei Interopa Film unter Dialogregie von Torsten Michaelis nach einem Dialogbuch von Sven Hasper.[5]

Rolle Schauspieler Dt. Synchronsprecher
Jeffrey „der Dude“ Lebowski Jeff Bridges Joachim Tennstedt
Walter Sobchak John Goodman Helmut Krauss
Theodore Donald „Donny“ Kerabatsos Steve Buscemi Torsten Sense
Maude Lebowski Julianne Moore Liane Rudolph
Jeffrey „The Big“ Lebowski David Huddleston Hans Teuscher
Brandt, Big Lebowskis Sekretär Philip Seymour Hoffman Michael Pan
Bunny Lebowski (Fawn Knudsen) Tara Reid Dorette Hugo
The Stranger (Erzähler) Sam Elliott Gunter Schoß
Jackie Treehorn Ben Gazzara Christian Rode
Jesus Quintana, Bowler John Turturro Stefan Fredrich
Smokey, Bowler Jimmie Dale Gilmore Stefan Krause
Privatdetektiv Da Fino Jon Polito Hans-Werner Bussinger
Knox Harrington, Videokünstler David Thewlis Santiago Ziesmer
Ulli Kunkel (1. Nihilist) Peter Stormare Thomas Nero Wolff
Kieffer (2. Nihilist) Flea (Michael Balzary) Bernhard Völger
Franz (3. Nihilist) Torsten Voges Oliver Feld

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Publikumserfolg und Kultstatus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Julianne Moore und Jeff Bridges beim Lebowski Fest 2011

Die Produktionskosten wurden auf rund 15 Millionen US-Dollar geschätzt. Der Film spielte (bis Ende Mai 1998) in den Kinos weltweit rund 27 Millionen US-Dollar ein, davon rund 17 Millionen US-Dollar in den USA. In den deutschen Kinos wurden bis 29. März 1998 rund 1,8 Millionen Deutsche Mark eingenommen.[6] Obwohl der finanzielle Erfolg des Filmes bei seiner Veröffentlichung damit nur mäßig war, wird The Big Lebowski heute weithin als Kultfilm angesehen und besitzt eine große Anhängerschaft. Seit 2002 wird in verschiedenen US-Städten jährlich ein mehrtägiges „Lebowski-Fest“ veranstaltet. Gelegentlich nehmen auch Mitwirkende des Filmes an diesen Festen teil. 2005 wurde eine religiöse Vereinigung gegründet, die den Lebensstil des Dude verherrlicht (Dudeismus). Sie trägt den Namen Church of the Latter-Day Dude.

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

The Big Lebowski wurde mit weitgehend positiven Kritiken bedacht, wobei vor allem die Dialoge und die visuelle Ausdruckskraft der Coen-Brüder gelobt wurden, ebenso die Leistungen von Jeff Bridges und John Goodman in den Hauptrollen.[7]

„Die Gebrüder Coen haben sich in ihrem neuesten Geniestreich all jenen Genres angenommen, in denen klassischerweise am reinsten das Problem des Mannseins verhandelt wird. Die Folie für The Big Lebowski ist zweifelsfrei The Big Sleep, aber neben film noir finden Western und Kriegsfilm gebührend Beachtung, und selbst Pornos und Busby Berkeley-Musicals gehören mit zur Mixtur. Fast ein kleines Panorama des Hollywood-Kinos der Vierziger Jahre; nur verlegt von der Zeit des Zweiten Weltkriegs in die des Golfkriegs.“

Thomas Willmann[8]

„Den Coen-Brüdern ist mit The Big Lebowski zwar kein wirklich spannender Film gelungen, aber doch eine sehr amüsante Komödie mit liebevoll und gekonnt charakterisierten Spinnern. Angenehm ist, daß – ganz im Gegensatz zu ihrem Erfolgsfilm Fargo – Gewalt in diesem Film selten präsent ist, der ironische Humor aber um so häufiger.“

Klaus Waltz[9]

„Ein ausgesprochen witziger Film voller skurriler Späße, der neben seinem immensen Einfallsreichtum auf das pointiert-zurückgenommene Spiel der Darsteller aufbauen kann. Die gelungene Variante eines modernen Schelmenromans, geprägt von Fabulierlust und überbordender Fantasie.“

Lexikon des internationalen Films[10]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Tricia Cooke, William Preston Robertson: The Making of the „Big Lebowski“. London 1998, ISBN 0-571-19334-X.
  • Aaron Jaffe, Edward P. Comentale (Hrsg.): The Year's Work in Lebowski Studies, deutsch: absolute(ly) Big Lebowski. Elf Essays. orange-press, Freiburg im Breisgau 2010, ISBN 978-3-936086-52-2; Aufsatzband
  • Bill Green, Ben Peskoe, Will Russell, Scott Shuffitt: Ich bin ein Lebowski, du bist ein Lebowski. Wilhelm Heyne, München 2011, ISBN 978-3-453-67603-9. (Mit einem Vorwort von Jeff Bridges; Amerikanische Originalausgabe: Bloomsbury, New York 2007)
  • Jeff Bridges, Bernie Glassman: Der Dude und sein Zen-Meister. Das Leben, die Liebe und wie man immer locker bleibt. Bastei Lübbe, Köln 2014, ISBN 978-3-7857-6111-3. (Die amerikanische Originalausgabe erschien 2012)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: The Big Lebowski – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Susan King: 25 titles added to National Film Registry, Los Angeles Times online, 17. Dezember 2014, abgerufen am 18. Dezember 2014
  2. Indiewire: Interview mit den Coen-Brüdern: "We wanted to do a Chandler kind of story – how it moves episodically, and deals with the characters trying to unravel a mystery, as well as having a hopelessly complex plot that's ultimately unimportant."
  3. Jeff Dowd bei der Internet Movie Database
  4. Essay bei BrightLights Film
  5. "The Big Lebowski" bei der Deutschen Synchronkartei
  6. Geschäftliches. Internet Movie Database, abgerufen am 22. Mai 2015 (englisch).
  7. "The Big Lebowski" bei Rotten Tomatoes
  8. Kritik von Thomas Willmann
  9. Kritik von Klaus Waltz
  10. The Big Lebowski im Lexikon des internationalen Films