The Dicks

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The Dicks sind eine US-amerikanische Punkband aus Austin, Texas.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

The Dicks wurden 1980 von dem Sänger Gary Floyd, dem Gitarristen Glen Taylor, dem Bassisten und Sänger Buxf Parrott und dem Schlagzeuger Pat Deason gegründet. Noch im gleichen Jahr erschien ihre Debütsingle Hate the Police. Nach Konzerten mit anderen Underground-Musikern wie MDC, The Offenders oder The Big Boys veröffentlichten sie mit den letztgenannten bei Rat Race Records eine Live Split-LP. 1983 zog Floyd von Austin nach San Francisco, wo er mit dem Gitarristen Tim Carorroll, dem Bassisten Sebastian Fuchs und dem Schlagzeuger Lynn Perko von der Band The Wrecks The Dicks neu formierte. In dieser neuen Besetzung nahmen sie für das Underground-Label SST Records ein Studioalbum mit dem Titel Kill from the Heart auf. Auf ihm ist eine Coverversion von Jimi Hendrixs Purple Haze enthalten. Danach wechselten sie zu Jello Biafras Label Alternative Tentacles, auf dem die LP These People erschien. Die Produktion übernahm Klaus Flouride von den Dead Kennedys. 1986 lösten sich The Dicks auf. Die Bandmitglieder wendeten sich fortan Soloprojekten zu, wie etwas Gary Floyd seiner Gruppe Sister Double Happiness.

2004 kam es zu einer Reunion der Band, die seitdem wieder Konzerte spielt und unregelmäßig neues Material veröffentlicht. 2015 erschien ein Dokumentarfilm und ein Tributalbum mit dem Titel The Dicks from Texas and Friends zur Band.

Im Oktober 2016 setzte sich die Gruppe nach einem Abschiedskonzert in Austin zur Ruhe[1].

Die aus Seattle stammende Grungeband Mudhoney coverte 1988 den Dicks Song Hate the Police für ihre EP Boiled Beef & Rotting Teeth und spielen das Lied seitdem immer wieder live.

Stil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Musikalisch spielen The Dicks klassischen amerikanischen Punk und Hardcore-Punk. Auf ihrer zweiten LP sind auch Einflüsse aus dem Bluesrock zu hören.

Textlich handeln die Lieder der Band oftmals von gesellschaftlichen Problemen, Homophobie, Diskriminierung, Polizeigewalt und der Mittelklasse.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Singles und EPs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1980: Hate the Police
  • 1984: Peace? (EP)
  • 2006: Hog
  • 2006: Ten Inches

Livealben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1980: Live at Raul's Club (Split-LP mit The Big Boys)
  • 2006: Dicks Live! Hungry Butt

Sonstige[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1983: Gilbeau (Kompilationbeitrag auf Cottage Cheese from the Lips of Death)
  • 1984: I Hope You Get Drafted (Kompilationbeitrag auf International P.E.A.C.E. Benefit Compilation)
  • 1984: Legacy of Man (Kompilationbeitrag auf Rat Music for Rat People Vol. 2)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. [1]