The Dixie Cups

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The Dixie Cups, 2006

The Dixie Cups ist ein amerikanisches Gesangstrio, das Anfang der 1960er Jahre auch international sehr erfolgreich war.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Schwestern Barbara Ann und Rosa Lee Hawkins gehörten mit ihrer Cousine Joan Marie Johnson zu den ersten Vertreterinnen, die zu Beginn der 1960er Jahre in Amerika den sogenannten „Girl-Groups-Sound“ etablierten. 1963 begannen sie, eine professionelle Sangeskarriere anzugehen. Kurz darauf nahmen sie an einem Talentwettbewerb in New Orleans teil, wo Joe Jones auf sie aufmerksam wurde. Dieser hatte selbst schon 1960 mit You Talk Too Much einen Bestseller und wurde nun Manager der Band. Er ließ sie dem Produzenten und Songwriterduo Leiber/Stoller vorsingen, das das attraktive Trio sofort unter Vertrag nahm und ihm den Namen The Dixie Cups verordnete.

Als erstes Lied nahmen die Formation das Lied Chapel of Love auf, das von Phil Spector, Jeff Barry und Ellie Greenwich geschrieben wurde. Der Titel erreichte in den US-Singles-Charts Platz 1.[1]

Bis 1965 waren die Dixie Cups in den Charts vertreten. Als ihre sechste Single, Gee the Moon Is Shing Brightly, es nicht in die Billboard-Charts schaffte, kündigte die Plattenfirma Red Bird der Gruppe, die einen Plattenvertrag bei ABC Records bekam. 1965 und 1966 erschienen noch vier Singles, die aber alle keinen Erfolg hatten.

Das Lied Chapel of Love wurde in die Liste der 500 Lieder, die den Rock ’n’ Roll am meisten geprägt haben, der Rock and Roll Hall of Fame, aufgenommen. Es wurde auch in Stanley Kubricks Film Full Metal Jacket verwendet.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[2][3] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US Vereinigte StaatenVereinigte Staaten R&B
1964 Chapel of Love 300! 300! 112
(5 Wo.)
300! Erstveröffentlichung: August 1964
Produzenten: Jerry Leiber, Mike Stoller

weitere Alben

  • 1965: Iko Iko
  • 1965: Riding High
  • 1979: Teen Anguish Volume One
  • 2011: Doing It Our Way

Kompilationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1985: The Best of the Dixie Cups
  • 1986: The Dixie Cups Meet the Shangri-Las (Splitalbum, mit The Shangri-Las)
  • 1988: Lil’ Bit of Gold (Minialbum)
  • 1998: Chapel of Love: The Very Best of the Dixie Cups
  • 2002: The Complete Red Bird Recordings

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[2][4] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US Vereinigte StaatenVereinigte Staaten R&B
1964 Chapel of Love
Chapel of Love
48
(1 Wo.)
22
(8 Wo.)
1
(13 Wo.)
300! Erstveröffentlichung: April 1964
Platz 284 der Rolling Stone 500 (Liste 2010)[5]
Autoren: Jeff Barry, Ellie Greenwich, Phil Spector
Original: Darlene Love, 1963
1964 People Say
Chapel of Love
300! 300! 12
(9 Wo.)
7
(12 Wo.)
Erstveröffentlichung: Juli 1964
Autoren: Ellie Greenwich, Jeff Barry
1964 You Should Have Seen the
Way He Looked at Me
300! 300! 39
(6 Wo.)
300! Erstveröffentlichung: Oktober 1964
Autoren: Ellie Greenwich, Jeff Barry
1964 Little Bell 300! 300! 51
(9 Wo.)
21
(5 Wo.)
Erstveröffentlichung: Dezember 1964
Autoren: Ellie Greenwich, Jeff Barry
1965 Iko Iko
Iko Iko
300! 23
(8 Wo.)
20
(10 Wo.)
20
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: März 1965
Autor: James Crawford
Original: Sugar Boy and His Cane Cutters, 1953
basiert auf dem Volkslied Jock-A-Mo

weitere Singles

  • 1965: Gee the Moon Is Shining Bright (VÖ: Juni)
  • 1965: Two-Way-Poc-a-Way (VÖ: Juni)
  • 1965: What Goes Up, Must Come Down (VÖ: August)
  • 1965: A-B-C Song (VÖ: Dezember)
  • 1966: Love Ain’t So Bad (After All) (VÖ: September)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Warner, Jay: The Billboard Book of American Singing Groups. A History 1940–1990. New York City / New York: Billboard Books, 1992, S. 363f.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Nähere Informationen zu diesem Titel siehe Bronson, Fred: The Billboard Book of Number One Hits. 3. überarbeitete und erweiterte Aufl. New York City, New York: Billboard Publications, 1992, S. 149.
  2. a b Chartquellen: DE UK Billboard Hot 100 Billboard 200
  3. Joel Whitburn: Top R&B Albums 1965–1998, ISBN 0-89820-134-9
  4. Joel Whitburn: Hot R&B Songs 1942–2010: 6th Edition, ISBN 978-0-89820-186-4
  5. RS500 Songs (Liste 2010)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: The Dixie Cups – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien