The Dynamite Daze

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The Dynamite Daze ist ein international besetztes Musik-Quartett um den schottischen Schlagzeuger Colin Jamieson mit Sitz in Deutschland. Ihre Musik ist am ehesten als Garagen- oder Krautblues zu bezeichnen.[1] Seit 2010 waren sie die feste Backingband für den am 25. Februar 2012 verstorbenen Iverson Minter Louisiana Red. Der Name Dynamite Daze[2] resultiert aus einem Plattentitel des 2004 verstorbenen, in Deutschland (Nürnberg) lebenden Musikers Kevin Coyne. Das Wortspiel Dynamite Daze bedeutet sowohl „geistige Verwirrung“ als auch „explosive Zeiten“.

Besetzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit den 1970er Jahren sind die Musiker in verschiedenen Besetzungen aktiv[3]:

  • Schlagzeug, Perkussion: Colin Jamieson.

Colin Jamieson spielte in den 1980er Jahren mit Highlander, Country Joe McDonald, Bill Ramsey und Ted Herold. Er hatte zahlreiche Engagements als Begleitmusiker bei Blues und Rockbands mit Axel Zwingenberger, Oskar Klein, Message etc.

  • Gitarre: Martin Czemmel.

Martin „Professor“ Czemmel war in den 1980er Jahren Gründer der Band Maisha Grant and The Bluesfeeling, und in den 1990er Jahren begleitete er Eddie C Campbell und Luther Allison. Er studierte am GIT in Los Angeles bei Mike Stern.

  • Bass: Andrea Tognoli

Der Mailänder Andrea Tognoli, tourte in den 1980er Jahren weltweit mit den italienischen Pop-Stars Toto Cutugno und Drupi, und spielte mehrere Platten mit ihnen ein. Er war Bassist bei Little Roger & The Houserockers und spielte in Richard Bargels Küppersclub Hausband

  • Vocals, Harmonika: Diddy D

Der Sänger und Mundharmonikaspieler begleitete die US Amerikaner Aron Burton und Angela Brown. Er tourte schon in den 1990er Jahren mit Louisiana Red. 1996 gründete er zusammen mit Colin Jamieson die Band Mello Yellow, aus der letztendlich The Dynamite Daze hervorgingen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Entstehung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

The Dynamite Daze wurden im Jahre 2010 gemeinsam von den vier Bandmitgliedern aus der Formation The Boogaloo Kings gegründet. Ziel war es, mit ausschließlich eigenen Kompositionen einen persönlichen, musikalischen Stil zu kreieren. Als Vorlage diente dabei Musik wie die von Screamin Jay Hawkins, Tom Waits oder Captain Beefheart. Man kreuzte die Stile mit klassischem Blues-Rock und entwickelte in den folgenden Jahren das entsprechende Live-Programm. Schon im ersten Jahr konnte man erkennen, wo die musikalische Reise hingehen würde. The Dynamite Daze spielten über 50 Auftritte in Deutschland und den Nachbarländern.

The Xtraordinary Tour 2013–2016[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Jahren 2010–2013 schrieben die Vier über 40 neue Songs. In Zusammenarbeit mit dem Label Stormy Monday Records, veröffentlichten sie 20 der Songs auf den beiden Alben Scarecrows On Rampage und Tango With The Devil. Ihr Liveprogramm bestreiten The Dynamite Daze auf Ihrer Xtraordinarytour seither mit Titeln aus den beiden Alben und Stücken aus Ihrer Anfangszeit. Das Musikmagazin Gitarre und Bass bezeichnete Ihre Musik als eine Mischung aus Paul Butterfield und Andy Warhols Factory. Im Sommer 2015 hatten Colin Jamieson und Diddy D ihren 20-jährigen gemeinsamen musikalischen Weg gefeiert und die Band beschloss Colin Jamieson als Namensgeber und Alterspräsident der Dynamite Daze einzusetzen. Man nannte die Band kurzerhand in Colin Jamieson’s Dynamite Daze um.[2]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Greatest Hits, Audio CD, 30. April 2010, Label, Inakustik
  • Scarecrows On Rampage, Label Stormy Monday Records, 2011, Blues & Soul
  • Tango With the Devil, Label Stormy Monday Records, 2013, Bluesrock

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.dynamitedaze.com/medien/band.html
  2. a b Dynamite Daze
  3. http://www.windlicht-minden.de/