The End of the F***ing World

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Seriendaten
Deutscher TitelThe End of the F***ing World
OriginaltitelThe End of the F***ing World
ProduktionslandVereinigtes Königreich
OriginalspracheEnglisch
Jahr(e)seit 2017
Produktions-
unternehmen
Clerkenwell Films,
Dominic Buchanan Productions
Länge18–22 Minuten
Episoden8 in 1 Staffel
GenreDramedy
IdeeJonathan Entwistle
ProduktionKate Ogborn
MusikGraham Coxon
Erstausstrahlung24. Oktober 2017 (UK) auf Channel 4
Deutschsprachige
Erstveröffentlichung
5. Januar 2018 auf Netflix
Besetzung
Synchronisation

The End of the F***ing World (englisch für Das Ende der verdammten Welt) ist eine britische Dramedy-Fernsehserie. Die Geschichte basiert auf der Comicreihe The End of the Fucking World von Charles S. Forsman.

Die achtteilige erste Staffel der Serie wurde seit dem 24. Oktober 2017 auf Channel 4 im Vereinigten Königreich ausgestrahlt. Im deutschsprachigen Raum wurden alle acht Folgen am 5. Januar 2018 bei Netflix veröffentlicht.[1]

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Mittelpunkt der Handlung stehen die beiden Jugendlichen James und Alyssa. Der 17-jährige James hält sich selbst für einen Psychopathen und plant seinen ersten Mord an einem Menschen - da kommt es ihm gerade recht, dass die neue Schülerin Alyssa ihn unvermittelt anspricht. Alyssa hält es bei ihrer Mutter und deren neuem Lebensgefährten nicht mehr aus und überzeugt James kurzerhand, mit ihr wegzulaufen: Während Alyssa plant, ihren Vater zu finden, plant James, sie bei erster Gelegenheit zu ermorden. So finden sich die beiden auf einem Roadtrip wieder, der schnell aus dem Ruder läuft und ihnen ein Zurück bald unmöglich macht.

Nachdem sie das Auto von James' Vater gegen einen Baum gefahren haben, müssen die beiden aufs Trampen umsteigen. So lernen sie einen zunächst freundlichen Armeeveteranen kennen, der sich allerdings bei erster Gelegenheit an James vergehen will. Dank Alyssas beherztem Einschreiten werden die beiden ihn nicht nur los, sondern gelangen auch in den Besitz einer großen Menge Geldes. Sie übernachten in einem Hotel und ziehen zu Fuß weiter. Alyssa, die das Treffen mit ihrem Vater noch hinauszögern will, schlägt einen "Kurzurlaub" vor. Sie brechen in ein gerade nicht bewohntes Haus ein und lassen es sich gut gehen - bis der Hausbesitzer, der sich als wirklicher Psychopath entpuppt, in der Nacht zurückkommt und versucht, Alyssa zu vergewaltigen. Nach einigen gescheiterten Anläufen, Alyssa mit seinem Jagdmesser zu ermorden, ermordet James nun diesen Mann, um Alyssa zu retten. Auf der Flucht ändert sich plötzlich alles: James begreift, dass er kein Psychopath ist und dass er tiefe Gefühle für Alyssa entwickelt. Alyssa andererseits sieht in ihrem Schock nun James im Lichte eines Mörders und flieht vor ihm. Während der kurzzeitigen Trennung gelingt es beiden, den ersten Schock zu verarbeiten und wieder zueinander zu finden. Sie stehlen ein Auto und finden Alyssas Vater. Dieser nimmt beide in seinem Wohnwagen auf und begeistert seine Tochter durch seinen unkonventionellen Lebensstil und seine Herzlichkeit ihr gegenüber. Aber auch dieser erste Eindruck entpuppt sich schnell als Täuschung: Es stellt sich heraus, dass Alyssas Vater einen weiteren Sohn hat, um den er sich nicht kümmert; dass nicht er ihr jedes Jahr zum Geburtstag geschrieben hat, sondern Alyssas Mutter diese Briefe verfasst hat; und dass er bereit ist, Alyssa und James für Geld an die Polizei zu verraten. Es kommt zur Eskalation im Wohnwagen des Vaters, während der Alyssas Vater und eine Kommissarin verletzt werden. Auf der Flucht vor der Polizei schlägt James Alyssa nieder, um sie vor den rechtlichen Konsequenzen ihrer Taten zu schützen. Er rennt davon, das Bild wird schwarz und man hört einen Schuss.

Besetzung und Synchronisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die deutsche Synchronisation entsteht nach den Dialogbüchern von Timmo Niesner und Tarek Helmy und unter der Dialogregie von Niesner durch die Synchronfirma VSI Synchron in Berlin.[2]

Rolle Schauspieler Synchronsprecher[2]
James Alex Lawther David Wittmann
Alyssa Jessica Barden Tabea Börner
DC Eunice Noon Gemma Whelan Isabelle Schmidt
DC Teri Donoghue Wunmi Mosaku Mia Diekow
Phil Steve Oram Bernhard Völger
Gwen Christine Bottomley Marie Bierstedt
Tony Navin Chowdhry Tobias Nath
DC Eddie Onslow Matt King Frank Röth

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Axel Schmitt vom Branchenportal Serienjunkies.de gibt der Pilotepisode volle fünf Sterne und findet an The End of the F***ing World sowohl die „wahrlich triste visuelle Umsetzung und die hervorragenden schauspielerischen Leistungen der beiden Hauptdarsteller […] faszinierend“ als auch „die unbarmherzige Kompromisslosigkeit, mit der sie die Trostlosigkeit der eigenen Existenz“ betrachten. Die „zwei depressive[n] 17-Jährige[n]“ machten sich zu einem „Roadtrip ins Ungewisse“ auf, „um der heimischen Enge und Spießigkeit zu entfliehen“.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Tim Krüger: Play by Day: The End of the F***ing World Deutschlandpremiere bei Netflix. In: Serienjunkies.de. 5. Januar 2018. Abgerufen am 5. Januar 2018.
  2. a b The End of the F***ing World. In: synchronkartei.de. Deutsche Synchronkartei, abgerufen am 6. Januar 2018.
  3. Axel Schmitt: The End of the F***ing World: Review der Pilotepisode. In: Serienjunkies.de. 5. Januar 2018. Abgerufen am 10. Januar 2018.