The Ghost Inside

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The Ghost Inside
The Ghost Inside spielen auf dem Impericon Festival in Oberhausen, 2015.
The Ghost Inside spielen auf dem Impericon Festival in Oberhausen, 2015.
Allgemeine Informationen
Genre(s) Melodic Hardcore, Metalcore
Gründung 2004
Website www.theghostinside.com
Aktuelle Besetzung
Zach Johnson
vakant
Jonathan Vigil
Andrew Tkaczyk (seit 2011)
Gitarre
Chris Davis (seit 2016)
Ehemalige Mitglieder
Schlagzeug
KC Stockbridge (2006–2011)
Gitarre
Soyer Cole (2006–2008)
Bass
Tyler Watamanuk (2006–2008)
Aaron Brooks (2006–2015)
Bass, Hintergrundgesang
Jim Riley (bis 2020)

The Ghost Inside ist eine 2008[1] gegründete Melodic-Hardcore-Band aus Los Angeles.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gegründet wurde The Ghost Inside im Jahr 2004 in der kalifornischen Metropole Los Angeles unter dem Namen A Dying Dream und steht derzeit bei Epitaph Records unter Vertrag, wo bis 2012 auch Gruppen wie Suffokate und Blind Witness angeheuert waren.

Im Jahr 2006 wurde mit Now or Never die Debüt-EP veröffentlicht, noch unter dem Gründungsnamen. Das Debütalbum Fury and the Fallen Ones folgte am 15. April 2008. Gastsänger ist Chris Blair von As Blood Runs Black auf dem Opener Provoke. Im selben Jahr tourte die Gruppe im Rahmen der Impericon Never Say Die! Tour gemeinsam mit As Blood Runs Black, Iwrestledabearonce, Horse the Band und Oceano durch Europa.[2][3] The Ghost Inside war auch eine Vorgruppe von Bring Me the Horizon auf deren Suicide Season-Promotour im Jahr 2008.

Das Folgealbum Returners erschien am 8. Juli 2010. Im Song Chrono fungiert Matt Bruso (Bury Your Dead) als Gastmusiker. Returners landete auf den 12. Platz der Billboard-Heatseekers-Charts und auf Platz 49 der Independent-Charts, wo sich das Album jeweils eine Woche halten konnte.[4]

Seit 2011 ist Andrew Tkaczyk neuer Schlagzeuger der Gruppe nachdem KC Stockbridge die Gruppe verließ. Tkaczyk war vorher bei For the Fallen Dreams aktiv. Im Juli 2011 spielte The Ghost Inside auf dem With Full Force-Festival gemeinsam mit Gruppen, wie Cancer Bats, Hatebreed, Bullet for My Valentine, Emil Bulls und Protest the Hero.[5] Im Rahmen der Eastpak Antidote Tour folgt eine weitere Europa-Tournee, diesmal mit A Day to Remember, August Burns Red und Living With Lions.[6]

Nach dem Erfolg von Returners folgte das mittlerweile dritte Studioalbum Get What You Give Mitte 2012, welches unter anderem vom Sänger der bekannten Post-Hardcore-Gruppe A Day to Remember Jeremy McKinnon produziert wurde. Dieser übernahm auch zahlreiche Zweitspuren des Cleangesangs. Mit Engine 45 veröffentlichten The Ghost Inside das erste Musikvideo des Albums.

Anschließend tourte die Band gemeinsam mit Deez Nuts, Stray from the Path und Devil in Me durch Europa2013 spielte The Ghost Inside auf den Festivals Rock am Ring und Rock im Park bestätigt wurde.[7][8]

Am 8. September 2014 veröffentlichte Epitaph Records mit dem Lied Avalanche die erste Single aus dem kommenden Album.[9] Bereits im Januar 2014 wurde angekündigt, dass die Band an ihrem vierten Studioalbum arbeite.[10] Acht Tage später wurde bekanntgegeben, dass das Album Dear Youth heißt und am 17. November 2014 weltweit über Epitaph Records veröffentlicht wird. Zudem wurde die zweite Single, Dear Youth (Day 52), vorgestellt und das Album zum Vorbestellen freigegeben.[11] Im November und Dezember 2014 tourt die Gruppe mit Every Time I Die als Co-Headliner durch die Vereinigten Staaten. Dabei werden sie von Hundredth, Architects und Backtrack begleitet.[12] Am 9. Januar 2015 gab die Gruppe bekannt, sich von ihrem Gitarristen Aaron Brooks getrennt zu haben.[13] Am 19. November 2015 war die Band in der Nähe von El Paso, Texas in einen Verkehrsunfall verwickelt, wobei der Tourbus mit einem Lastwagen zusammenstieß. Die beiden Fahrer der Fahrzeuge kamen ums Leben. Die Band sowie die Crew überlebte mit unterschiedlich schweren Verletzungen. Die Locals Only Tour wurde daraufhin abgebrochen.[14] So verlor Schlagzeuger Tkaczyk als Folge des verheerenden Unfalls ein Bein, Gitarrist Johnson zwei Zehen.[15][16] Auch war eine Teilnahme an der Big Ass Tour mit The Amity Affliction, A Day to Remember und Motionless in White in Australien von der Absage betroffen.[17] Epitaph Records, das Plattenlabel der Band, kündigte an, alle Einnahmen von verkauften Tonträgern der Band den Musikern zukommen zu lassen.[18] Auch viele Musiker sagten der Gruppe ihre Unterstützung zu. Scott Vogel von der Hardcore-Band Terror, welcher in der Vergangenheit kein gutes Verhältnis zu The Ghost Inside hatte, zeigte sich bestürzt und sprach sein Beileid aus.[19]

Am 24. März 2016 wurde mit Chris Davis ein zweiter Gitarrist in die Gruppe aufgenommen. Davis war zuvor in der inzwischen aufgelösten Metalcore-Band Texas in July aktiv.[20] Nur wenige Tage zuvor wurden The Ghost Inside als erste Band für die Warped Tour 2017 angekündigt.[21]

Als erste und einzige Comeback-Show der Band in Festland-Europa wurde der Auftritt als Headliner des 27. Full Force im Juni 2020 angekündigt, das jedoch aufgrund der Corona-Krise abgesagt werden musste.[22] Am 22. April 2020 veröffentlichte The Ghost Inside die neue Single Aftermath und kündigte ihr Comeback-Album The Ghost Inside für den 5. Juni an.[23]

Am 6. Juni 2020 trennte sich die Band, von ihrem Bassisten Jim Riley, einen Tag nachdem der Vorwurf des Rassismus gegen ihn laut wurde und andere Musiker sich diesbezüglich äußerten.[24][25]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Musiklabel
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungenTemplate:Charttabelle/Wartung/ohne Quellen
(Jahr, Titel, Musiklabel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DE AT AT CH CH US US
2008 Fury and the Fallen Ones
Mediaskare Records
Erstveröffentlichung: 15. April 2008
2010 Returners
Mediaskare Records
Erstveröffentlichung: 8. Juni 2010
2012 Get What You Give
Epitaph Records
US88
(1 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 19. Juni 2012
2014 Dear Youth
Epitaph Records
DE65
(1 Wo.)DE
AT66
(1 Wo.)AT
CH95
(1 Wo.)CH
US63
(1 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 17. November 2014
2020 The Ghost Inside
Epitaph Records
DE6
(2 Wo.)DE
AT25
(1 Wo.)AT
CH37
(2 Wo.)CH
US141
(… Wo.)Template:Charttabelle/Wartung/vorläufig/2020US
Erstveröffentlichung: 5. Juni 2020

EPs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2006: Now or Never (Mediaskare Records)

Musikvideos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2008: Faith or Forgiveness
  • 2010: Unspoken
  • 2010: Chrono
  • 2012: Engine 45
  • 2013: The Great Unknown
  • 2014: Dear Youth (Day 52)
  • 2020: Aftermath

Weiteres[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. The Ghost Inside Official Website and Blog
  2. Imperial Never Say Die! Club Tour 2009 mit DESPISED ICON, ARCHITECTS u.v.m.!.
  3. Imperial Never Say Die! - Club Tour 2009.
  4. Billboard: Returners in den US-Charts.
  5. Lineup With Full Force 2011. Ringrocker.com, offizielles Rock am Ring-Forum
  6. Lineup der Eastpak Antidote Tour 2011. volume.at
  7. Rock am Ring & Rock im Park – 20 neue Acts für Ring und Park! Stormbringer.at
  8. Biffy Clyro und Limp Bizkit bei Rock am Ring 2013! ringrocker.com
  9. Tyler Sharp: The Ghost Inside stream new single, “Avalanche”. Alternative Press
  10. Brian Kraus: The Ghost Inside prepare to record new album. Alternative Press
  11. Tyler Sharp: The Ghost Inside announce new album, stream “Dear Youth (Day 52)”. Alternative Press
  12. Tyler Sharp: Every Time I Die, the Ghost Inside announce co-headlining tour with Architects, Hundredth, Backtrack. Alternative Press
  13. Matt Crane: The Ghost Inside part ways with guitarist Aaron Brooks. Alternative Press
  14. The Ghost Inside Involved in Deadly Tour Bus Crash. kfmx.com
  15. Atreyue Ryken: The Ghost Inside drummer loses leg following tragic bus accident. Alternative Press
  16. Tyler Sharp: The Ghost Inside guitarist loses multiple toes following tragic bus accident. Alternative Press
  17. Australian Broadcasting Corporation: The Ghost Inside pull out of Amity’s Big Ass Tour after fatal bus accident
  18. Rhabab Al-Sharif: Epitaph to donate all profits from sale of Ghost Inside albums to band. Alternative Press
  19. Tyler Sharp: Terror frontman puts past beef aside to offer support for the Ghost Inside. Alternative Press
  20. Tyler Sharp: The Ghost Inside welcome ex-Texas In July guitarist as new member. Alternative Press
  21. Cassie Whitt: The Ghost Inside will play Vans Warped Tour 2017. Alternative Press
  22. Full Force 2020. 16. April 2020, abgerufen am 22. April 2020.
  23. THE GHOST INSIDE Announces Self-Titled Album, Shares New Track 'Aftermath'. In: Blabbermouth.net. 22. April 2020, abgerufen am 22. April 2020.
  24. Koltan Greenwood: THE GHOST INSIDE BASSIST ADDRESSES BACKLASH OVER USE OF RACIAL SLUR. Altpress.com, 5. Juni 2020, abgerufen am 6. Juni 2020.
  25. THE GHOST INSIDE HAVE PARTED WAYS WITH BASSIST JIM RILEY FOLLOWING ALLEGATIONS HE USED A RACIAL SLUR. Rock Sound, 6. Juni 2020, abgerufen am 6. Juni 2020.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: The Ghost Inside – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien