The Heartland Institute

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The Heartland Institute ist eine US-amerikanische konservative und libertäre Denkfabrik mit Sitz in Chicago. Die 1984 von Joseph Bast gegründete Organisation gehört dem Atlas Network an und hat sich vor allem dem Abbau von Umwelt-, Gesundheits- und Klimaschutzvorschriften verschrieben. Sie zählt zu den zentralen Akteuren der organisierten Klimawandelleugnerszene.[1][2] Finanziert wird Heartland unter anderem durch die Tabakindustrie und die Erdölindustrie. Wichtige Geldgeber sind bzw. waren u. a. Philip Morris, die R. J. Reynolds Tobacco Company, die Koch Family Foundation, die Mercer Family Foundation und ExxonMobil.

Geschichte und Themen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Organisation wurde 1984 gegründet und hat sich nach eigenen Angaben zum Ziel gesetzt, marktwirtschaftliche Lösungen für soziale und wirtschaftliche Probleme zu fördern und zu entwickeln. Zunächst beschäftigte man sich mit Themen des mittleren Westens der USA und weitete ab 1993 das Programm deutlich aus.

In den 1990ern half das Heartland Institute zunächst Philip Morris bei der Verbreitung von Material, mit dem der Zusammenhang zwischen Passivrauchen und Lungenkrebs in Frage gestellt werden sollte.[3][4] Nach Powell führten das Heartland Institute und der Tabakkonzern Philip Morris über Jahre eine "symbiotische Beziehung". Nachdem die Umweltbehörde EPA das Passivrauchen als krebserregend eingestuft hatte, finanzierte Heartland für Philip Morsis u. a. eine Konferenz, die sich mit den Auswirkungen dieser Gesetzgebungen befassen sollte und Teil der Gegenreaktion des Konzerns auf diese Entscheidung war. Zudem saß bis 2003 ein Manager des Konzerns im Heartland-Vorstand.[5] 2006 tat sich Heartland mit der National Association of Tobacco Outlets zusammen und lancierten eine PR-Kampagne, die die öffentliche Meinung wieder pro Tabak ausschlagen lassen sollte, um auf diese Weise Rauchverboten vorzubeugen.[5]

Ebenfalls setzte es sich für die Verteidigung des Insektizids DDT ein un beteiligte sich an Diffamierungskampagnen gegen Rachel Carson. Unter anderem behauptete es, dass das DDT-Verbot über eine Million Menschenleben gekostet habe.[6] Bis in die 1990er Jahre war es ein kleiner regional operierender Think Tank, entwickelte sich dann aber im anschließenden Jahrzehnt zu einer der führenden Kräfte der organisierten Klimawandelleugnerszene. Gemeinsam mit anderen konservativen Think Tanks wie z. B. dem Cato Institute, dem Competitive Enterprise Institute und dem George C. Marshall Institute spielt das Institut eine wichtige Rolle in den Versuchen, die Existenz der menschengemachten globalen Erwärmung durch Angriffe auf die Klimawissenschaft abzustreiten.[7] Von der New York Times wurde das Heartland Institut als „führende amerikanische Organisation, die Klimaskeptizismus verbreitet“ bezeichnet, während die Wirtschaftszeitschrift Economist das Heartland Institute den „weltweit prominentesten Think Tank, der Zweifel am menschengemachten Klimawandel sät“ nannte.[8]

Zudem zählt das Heartland-Institut sowohl zu den Organisationen, die die meisten klimaskeptischen Schriften produzieren, als auch zu denen, die die größte Reichweite in der Öffentlichkeit finden. Es produziert sowohl längere Abhandlungen als auch kurze Statements, in denen wissenschaftliche Erkenntnisse geleugnet werden. Zu den wiederkehrenden Motiven zählen u. a. das vollständige Ablehnen eines menschlichen Einflusses auf die Erdatmosphäre, insbesondere von Treibhausgasen, was als „Realitätsverlust“ bezeichnet wird, die Diffamierung wissenschaftlicher Erkenntnisse als „Erfindungen“ und „kindliche Panik“ sowie Angriffe auf prominente Klimaforscher wie z. B. Michael E. Mann, den das Institut als „Alarmist“ bezeichnete, dessen Geschäft und Agenda „das Verbreiten von Falschinformationen und Mythen“ sei.[2]

Um gezielt Verwirrung über den wissenschaftlichen Konsens bezüglich der globalen Erwärmung zu streuen, beteiligte sich das Heartland Institut an der Gründung des Nongovernmental International Panel on Climate Change. Hierbei handelt es sich um eine Klimaleugnerorganisation, die als direktes Gegenstück zum IPCC fungieren soll und dabei das Ziel hat, in der Öffentlichkeit sowohl Unsicherheit über den Forschungsstand hervorzurufen als auch den Anschein zu erwecken, es gäbe eine vermeintliche große wissenschaftliche Kontroverse über grundlegende Aussagen zum menschengemachten Klimawandel.[9] In einem bekannt gewordenen Budgetplan für 2012 vermerkt das Heartland Institute: „Momentan sponsern wir das NIPCC, um den offiziellen Bericht des Weltklimarates der Vereinten Nationen zu untergraben. Wir haben einem Autorenteam 388 000 Dollar gezahlt, um an einer Reihe von Publikationen zu arbeiten. [...] Unser aktuelles Budget schließt die Unterstützung von Personen mit hohem Bekanntheitsgrad ein, die regelmäßig den Aussagen der Alarmisten der Klimaerwärmung widersprechen. Momentan geht diese Unterstützung an Craig Idso (11.600 Dollar pro Monat), Fred Singer (5.000 Dollar pro Monat) und Robert Carter (1.667 Dollar pro Monat).“[10]

Ebenfalls 2012 geriet das Heartland Institute mit einer missglückten Werbekampagne in Die Schlagzeilen. Die Organisation hatte auf elektronischen Plakatwänden den Unabomber Ted Kaczynski mit der Frage „Ich glaube immer noch an die globale Erwärmung. Du auch?“ gezeigt.[11] Geplant wurde angeblich, Charles Manson, Fidel Castro und Osama bin Laden ebenso zu zitieren. Die Kampagne wurde umgehend abgebrochen und hatte dennoch erhebliche finanzielle und personelle Verluste zur Folge.[12]

Infolge der finanziellen Schwierigkeiten wurden deshalb die längere Zeit veranstalteten Konferenzen der Klimaleugnerbewegung in Chicago zeitweise ausgesetzt.[13] Das Kernprojekt von Heartland zu US-Versicherungsthemen ging ebenso verloren und wurde von einer Neugründung ausgetretener Mitarbeiter fortgeführt.[14] Der Spinoff wurde als R Street Institute ausgegründet und bekennt sich ausdrücklich dazu, keinen Klimaskeptizismus zu verbreiten.[15] Schätzungsweise entgingen Heartland durch die Billboardaktion etwa ein Drittel der geplanten 2,3 Millionen US-Dollar Spendeneingänge.[16] General Motors beendete 2012 nach 20 Jahren seine Unterstützung des Heartland-Instituts, da das Unternehmen davon ausgehe, dass der Klimawandel real sei.[17]

Das Heartland Institute selbst verbreitet jedoch weiterhin Klimaskeptizismus. Unter anderem äußerte sich der Chef der Kommunikationsabteilung 2015 zu einem internationalen Klimasymposium im Vorfeld der Veröffentlichung der Enzyklika Laudato si’. In einem Statement warnte er den Papst davor, „einen großen Fehler zu machen“ und auf die „Alarmisten“ zu hören.[18] Zugleich zählt es zu den lautesten Befürwortern der Anti-Klimasschutzpolitik Donald Trumps und dem vom Kabinett Trump durchgeführten Rollback von Klimaschutzmaßnahmen.[19] Nach eigenen Angaben berät es eine große Zahl von Akteuren in der Regierung Trump. Kurz nach Amtsantritt Trumps legte das Heartland Institute einen Katalog von 13 umweltpolitischen Forderungen auf, darunter unter anderem den Austritt aus dem Pariser Klimaschutzabkommen, die Genehmigung der Ölpipeline Keystone XL, die Abschaffung Luft- und Wasserschutzgesetzen sowie das Ausschließen von Umweltwissenschaftler aus wissenschaftlichen Beratungsgremien zählte. Ein Jahr nach Amtsantritt hatte die Regierung Trump von diesen 13 Forderungen acht vollständig oder zumindest teilweise umgesetzt.[20]

Heartland engagiert sich mit „Policybot“ im Internet[21] und bemüht sich damit, thematische Überlappungen mit anderen konservativen Denkfabriken wie der Heritage Foundation, dem American Legislative Exchange Council und dem Cato Institute zu vermindern.

Finanzierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach eigenen Angaben verbreitet das Heartland Institute politische Ideen nicht gegen Bezahlung. Da Think Tanks sich offiziell als unabhängig präsentieren, würde eine solche Vorgehensweise auch die Verbindungen zu Industrieunternehmen verschleiern. Interne Briefwechsel mit Unternehmen lassen jedoch andere Schlüsse zu. So schrieb der damalige Heartland-Präsident Joe Bast beispielsweise 1999 in einem Brief an den Tabakkonzern Philip Morris, er erhoffe sich eine Erhöhung der Unterstützung durch den Konzern. Diese Forderung begründete er damit, dass "Heartland viele Dinge tue, die Philip Morris Gewinn zugute kämen, Dinge, die keine andere Organisation tue." Zugleich listete Bast eine Reihe von Dienstleistungen für den Tabakkonzern auf, unter anderem den breiten Raum, die "Tabakangegelegenheiten" in Heartlands Publikationen einnähmen, sowie Pläne, alle gegen Gesundheitsschutz gerichteten Tabakdokumente verschiedener Think Tanks aus dem Atlas Network unter der Rubrik "The Smoker's Lounge." zentral auf der Heartland-Website zu präsentieren. Diese Rubrik der Website besteht bis dato noch (Stand 2016).[22]

2012 wurden durch einen Insider mutmaßliche interne Dokumente des Think Tanks veröffentlicht, die Rückschlüsse auf Finanzierung und Strategien ermöglichen. Demnach zählt der Think Tank die Diskreditierung der Klimaforschung zu seinen Kernaufgaben. Wichtige Finanziers waren u. a. die vorwiegend in der Fossilenergiebranche tätigen Milliardäre Charles G. Koch und David H. Koch von Koch Industries, Microsoft und die R. J. Reynolds Tobacco Company.[23] Eine der größten Spenden an Heartland kam von einem anonymen Spender, der 8,6 Millionen Dollar explizit zur Verfügung stellte, um damit die Klimaforschung anzugreifen.[24] Auch ExxonMobil zählte zu den Geldquellen des Heartland-Institutes. Zwischen 1998 und 2006 erhielt Heartland Heartland mehr als 670.000 Dollar von Exxon, anschließend wurden keine Daten mehr veröffentlicht, die Rückschlüsse auf weitere Zahlungen ermöglichen.[5] Zu den Empfängern von Geldern vom Heartland Institute zählte unter anderem Anthony Watts, der mit Watts Up With That eines der wichtigsten Blogs der Klimaskeptikerszene betreibt. Zudem wurden 300.000 Dollar für ein Team ausgegeben, das die Arbeit des Weltklimarates Intergovernmental Panel on Climate Change gezielt untergraben soll.[23]

Zwischen 2011 und 2015 lag das Einkommen des Heartland Institutes bei etwa 5,2 Mio. Dollar jährlich. Zu den größten Spendern der Organisation gehört die Mercer Family Foundation von Robert Mercer. Mercer zählt zu den größten Finanziers der organisierten Klimaleugnerbewegung und ließ dem Heartland Institute alleine zwischen 2008 und 2016 rund 5,9 Millionen Dollar zukommen, davon 800.000 Dollar im Jahr 2016. Seine Spenden begann Mercer, als das Heartland Institute von der Verteidigung der Tabakindustrie dazu überging, den menschengemachten Klimawandel zu bestreiten.[25][26]

Personal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heartland beschäftigt 31 Mitarbeiter unter der Geschäftsführung von Joseph Bast und Herbert Walberg als Vorsitzendem des Aufsichtsrats. Bast war seit ihrer Gründung bis 2017 zugleich Präsident der Organisation, seine Nachfolge trat der der Tea-Party-Bewegung nahestehende ehemalige Kongressabgeordnete Tim Huelskamp an.[27] Ende 2017 warf Huelskamp dem Ölkonzern ExxonMobil - historisch gesehen einer der wichtigsten Finanziers der Klimaleugnerbewegung - vor, ein langjähriges Mitglied der "diskreditierten" und gegen die Energiebranche kämpfenden "Globale-Erwärmung-Bewegung" zu sein.[25]

Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Heartland Institute hält jährliche Klimaleugnerkonferenzen ab, die speziell gegen den IPCC gerichtet sind und von den führenden Personen der Klimaleugnerbewegung besucht werden.[28] Viele der dort vortragenden Referenten verfügen über keinerlei erkennbare wissenschaftliche Qualifikationen; dafür besitzt die Mehrheit finanzielle Verbindung zu Unternehmen aus der Fossilenergiebranche oder von diesen unterstützten Gruppierungen.[29] 2017 fand die 12. Konferenz statt, bei der unter anderem Lamar Smith auftrat und verkündete, dass er in Zukunft verstärkt gegen die staatlich finanzierte Klimaforschung vorgehen wolle, die in seinen Augen keine echte wissenschaftliche Forschung sei. Zugleich sagte er seine Unterstützung für Gesetzesänderungen zu, die wissenschaftliche Zeitschriften bestrafen solle, die nicht einem von ihm persönlich vorgegebenen Standard entsprächen.[30]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Riley E. Dunlap and Peter J. Jacques: Climate Change Denial Books and Conservative Think Tanks: Exploring the Connection. In: American Behavioral Scientist. Band 57, Nr. 6, 2013, S. 699–731, doi:10.1177/0002764213477096.
  2. a b Constantine Boussalis, Travis G. Coan: Text-mining the signals of climate change doubt. In: Global Environmental Change. Band 36, 2016, S. 89–100, doi:10.1016/j.gloenvcha.2015.12.001.
  3. Naomi Oreskes, Erik M. Conway: Merchants of Doubt. Bloomsbury Press, 2010, ISBN 978-1-59691-610-4. pp. 233–234.
  4. Steve Connor: Tobacco and oil pay for climate conference. In: The Independent, 3. März 2008. Abgerufen am 2. September 2010. 
  5. a b c James Lawrence Powell: The Inquisition of Climate Science. New York 2012, S. 98.
  6. Naomi Oreskes, Erik M. Conway: Die Machiavellis der Wissenschaft (Original: Merchants of Doubt: How a Handful of Scientists Obscured the Truth on Issues from Tobacco Smoke to Global Warming). Weinheim 2014, S. 280 und 299.
  7. Riley E. Dunlap and Peter J. Jacques: Climate Change Denial Books and Conservative Think Tanks: Exploring the Connection. In: American Behavioral Scientist. Band 57, Nr. 6, 2013, S. 699–731; hier S. 700., doi:10.1177/0002764213477096.
  8. Zit nach: Constantine Boussalis, Travis G. Coan: Text-mining the signals of climate change doubt. In: Global Environmental Change. Band 36, 2016, S. 89–100, doi:10.1016/j.gloenvcha.2015.12.001.
  9. Riley Dunlap, Aaron M. McCright: Challenging Climate Change. The Denial Countermovement. In: Riley Dunlap, Robert J. Brulle (Hrsg.): Climate Change and Society. Sociological Perspectives. Report of the American Sociological Association’s Task Force on Sociology and Global Climate Change. Oxford University Press 2015, 300-332, S. 308.
  10. Anita Blasberg und Kerstin Kohlenberg: "Die Klimakrieger. In: Die Zeit, 22. November 2012. Abgerufen am 2. Februar 2018.
  11. Climate wars heat up with pulled Unabomber billboards 4. Mai 2012
  12. Suzanne Goldenberg: Big donors ditch rightwing Heartland Institute over Unabomber billboard. In: The Guardian. 
  13. Suzanne Goldenberg: Heartland Institute in financial crisis after billboard controversy. In: The Guardian. 
  14. Slate zu der Ausgründung unter dem Titel R Street Institute
  15. David Weigel: Climate Change Believers Split from Heartland Institute. Slate, 05/14/2012
  16. Forecast the Facts, Heartland's 2012 Funding: Fading Quickly
  17. Sharon Silke Carty: General Motors Decides Climate Change Is Real, Pulls Support From Heartland Institute . In: The Huffington Post, 30. März 2012. Abgerufen am 5. Mai 2014.
  18. Richard Maxwell and Toby Miller: The Propaganda Machine Behind the Controversy Over Climate Science: Can You Spot the Lie in This Title? In: American Behavioral Scientist. Band 60, Nr. 3, 2016, doi:10.1177/0002764215613405.
  19. Here’s The List Of Climate Change Deniers Considered For The EPA’s ‘Red Team’ Debate. In: Huffington Post, 25. Oktober 2017. Abgerufen am 26. Oktober 2017.
  20. We might know where Trump has been getting some of his wacky ideas. In: Grist, 1. Februar 2018. Abgerufen am 2. Februar 2018.
  21. PolicyBot
  22. Julia Smith et al.: The atlas network: a “strategic ally” of the tobacco industry. In: The International Journal of Health Planning and Management. Band 32, Nr. 4, 2017, S. 433–448, doi:10.1002/hpm.2351.
  23. a b Leak exposes how Heartland Institute works to undermine climate science. In: The Guardian, 15. Februar 2012. Abgerufen am 28. März 2016.
  24. Naomi Klein: Die Entscheidung: Kapitalismus vs. Klima. Frankfurt am Main 2015, S. 62. (Originalausgabe This Changes Everything. Capitalism vs. Climate. New York 2014)
  25. a b The Mercers, Trump’s Billionaire Megadonors, Ramp Up Climate Change Denial Funding. In: Huffington Post, 25. Januar 2018. Abgerufen am 26. Januar 2018.
  26. Museum of Natural History urged to cut ties with 'anti-science propagandist' Rebekah Mercer . In: The Guardian, 26. Januar 2018. Abgerufen am 26. Januar 2018.
  27. Scott Wong: Tea Party favorite to lead conservative think tank. In: The Hill. 29. Juni 2017, abgerufen am 7. Juli 2017.
  28. Riley E. Dunlap, Aaron M. McCright: Climate change denial: Sources, actors and strategies. In: Constance Lever-Tracy (Hrsg.): The Routledge Handbook of Climate Change and Society. Routledge 2010, 240-259, S. 254.
  29. Michael E. Mann: The Hockey-Stick and the Climate Wars. Columbia University Press, 2012, S. 67.
  30. Jeffrey Mervis: Lamar Smith, unbound, lays out political strategy at climate doubters’ conference. In: Science. 25. März 2017, doi:10.1126/science.aal0957.