The Losers (Film)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Film
Deutscher TitelThe Losers
OriginaltitelThe Losers
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2010
Länge 97 Minuten
Altersfreigabe FSK 16[1]
Stab
Regie Sylvain White
Drehbuch Peter Berg,
James Vanderbilt
Produktion Kerry Foster,
Akiva Goldsman,
Joel Silver
Musik John Ottman
Kamera Scott Kevan
Schnitt David Checel
Besetzung
Synchronisation

The Losers ist ein US-amerikanischer Actionfilm des Regisseurs Sylvain White aus dem Jahr 2010. Er ist eine Adaption des gleichnamigen Comics von Vertigo, einem Imprint von DC Comics. In Deutschland erschien der Film am 21. Januar 2011 direkt auf DVD.[2]

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Team einer Eliteeinheit der Special Forces wird in den Dschungel Boliviens entsandt, um den einflussreichen Drogenboss Fadhil zu eliminieren. Bei der Aktion befreien sie Kinder, die sie mit einem Bus in Sicherheit bringen. Der Helikopter, mit dem die Soldaten nach erfolgter Mission ausgeflogen werden sollten, nimmt die Kinder auf und wird plötzlich auf Befehl ihres Kommandeurs Max vor ihren Augen abgeschossen. So viel steht fest: Der Anschlag galt ihnen. Kurz ringen Clay, Jensen, Roque, Pooch und Cougar um Fassung, dann werfen sie ihre Erkennungsmarken in das brennende Wrack. Sie begeben sich in die nächste Stadt und planen einen Rachefeldzug gegen Max. Trotzdem scheint jemand zu wissen, dass sie überlebt haben. Während eines Barbesuchs wird Colonel Clay von einer durchtrainierten Latina-Schönheit mit seinem Vornamen angesprochen. Genau wie Clay hat sie angeblich ein Interesse an Max’ Tod. Sie bietet an, dem ganzen Team bei der illegalen Einreise in die USA zu helfen; darüber hinaus führt sie die Soldaten zu Max. Obwohl sie ihr misstrauen, lassen sie sich auf den Deal ein.

Auf dem Gebiet der USA angekommen, erklärt Aisha ihre Intention etwas ausführlicher: Max plant Waffen der nächsten Generation, sogenannte Schalldematerialisierer, zu verkaufen, wodurch viele Menschen ihr Leben verlieren würden. Sie passen Max’ Wagenkolonne auf Miamis Straßen ab und entführen das gepanzerte Fahrzeug, in dem sie Max vermuten. Leider war das eine Fehleinschätzung. Anstelle der gesuchten Person transportierte der Wagen nur eine aufwendig verschlüsselte Festplatte. Der Misserfolg löst Frust und Aggression unter den Teammitgliedern aus. Einige von ihnen plädieren dafür, den Rachefeldzug zu beenden. Die Frage, ob Aisha ein falsches Spiel spielt, lässt sich nicht abschließend klären.

In der Hoffnung, Max’ derzeitigen Aufenthaltsort herauszufinden, knacken sie den Code, mit dem die Festplatte vor fremdem Zugriff geschützt ist. Auf ihr befinden sich im Wesentlichen Transferdaten für das Verschieben von Schwarzgeld. Aber auch die Tatsache, dass Aisha Fadhils Tochter ist, können sie den Dateien entnehmen. Jetzt wird klar, dass Aisha den Tod ihres Vaters rächen will. Aisha flüchtet nach dieser Enttarnung aus dem Fenster.

Mitten in der Nacht begeben sich die fünf Fahnenflüchtigen zum Hafen von Los Angeles, wo sie endlich Max zur Strecke bringen wollen. Doch leider ist dies eine Falle. Die Festplatte war ein Lockmittel. Außerdem hatte Roque nach dem Miami-Debakel die Seiten gewechselt. Alle außer Roque werden von Max’ Leuten gefangen genommen. Und während die Vier im Morgengrauen ihrer Hinrichtung entgegen sehen, taucht plötzlich Aisha mit einer Panzerfaust auf einem der Schiffscontainer auf. Durch ihr Ablenkungsmanöver gelingt es ihren einstigen Gefährten, sich selbst zu befreien. Aber auch jetzt denken sie keineswegs an Flucht. Im Dienste von Frieden und Abrüstung versuchen sie, Max’ Waffengeschäft zu unterbinden. Die Übergabe im Hafen ist in vollem Gange. Max will die neu erworbene Hightech-Waffe gleich vor Ort testen. Die Sprengung des Hafens soll neue globale Konflikte heraufbeschwören, in die er dann als CIA-Mitarbeiter eingreifen kann. Clay kann ihm den Auslöser entreißen und verhindert damit eine Zerstörung ungeahnten Ausmaßes.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Comicverfilmung wurde hauptsächlich in Puerto Rico und Miami gedreht. Max und seine rechte Hand Wade befinden sich in der Puerto-Rico-Szene (ca. 45. Minute) auf der Plattform des Arecibo-Observatoriums. Die Wälder um das Riesenteleskop wurden ebenfalls für die Dreharbeiten genutzt. Sie stellen in den Anfangsszenen den bolivianischen Regenwald dar. Die Szene, in der sich Jensen Zugang zum Hauptserver verschafft, wurde auf der künstlichen, vor Miami gelegenen Insel Brickell Key[3] gedreht.[4]

Für die Produktion wendete Dark Castle 25 Millionen US-Dollar auf. Diesem Budget stehen weltweite Einnahmen von 29 Millionen US-Dollar aus Kartenverkäufen gegenüber.[5]

Regisseur Sylvain White lud die beiden Comiczeichner Andy Diggle und Jock ein, bei der Filmproduktion mitzuarbeiten. Ob sie die Einladung annahmen, ist nicht bekannt. Die Handlungen der beiden Comicfolgen „Ante Up“ und „Double Down“ aus ihrem Comic The Losers waren lockere Vorlage für das Drehbuch.[6]

Synchronisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Darsteller Synchronsprecher Rolle
Jeffrey Dean Morgan Hans-Jürgen Wolf Lt. Col.Franklin Clay
Chris Evans Dennis Schmidt-Foß Cpt. Jake Jensen
Idris Elba Tilo Schmitz Cpt. William Roque
Zoë Saldaña Tanja Geke Aisha al-Fadhil
Jason Patric Thomas Nero Wolff Max
Holt McCallany Matti Klemm Wade
Columbus Short Marcel Collé Sgt. Linwood „Pooch“ Porteous
Peter Macdissi Rajvinder Singh Vikram

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: The Losers – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung für The Losers. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, Dezember 2010 (PDF; Prüf­nummer: 124 082 V).
  2. Sascha Keilholz: The Losers. critic.de, 30. Januar 2011, abgerufen am 3. April 2013.
  3. Brickell Key in der englischsprachigen Wikipedia
  4. Drehorte zu The Losers. Internet Movie Database, abgerufen am 22. Mai 2015 (englisch).
  5. The Losers. In: BoxOfficeMojo.com. Abgerufen am 2. Juli 2014.
  6. Trivia zu The Losers. Internet Movie Database, abgerufen am 22. Mai 2015 (englisch).