The Neon Demon

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Filmdaten
Deutscher Titel The Neon Demon
Originaltitel The Neon Demon
Produktionsland Frankreich,
Dänemark,
USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2016
Länge 117 Minuten
Altersfreigabe FSK 16[1]
Stab
Regie Nicolas Winding Refn
Drehbuch Nicolas Winding Refn,
Mary Laws,
Polly Stenham
Produktion Nicolas Winding Refn,
Lene Børglum,
Sidonie Dumas,
Vincent Maraval
Musik Cliff Martinez
Kamera Natasha Braier
Schnitt Matthew Newman
Besetzung

The Neon Demon ist ein Horror-Thriller von Nicolas Winding Refn, der am 20. Mai 2016 im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele von Cannes 2016 seine Premiere feierte, wo der Film auch um die Goldene Palme konkurrierte. Am 23. Juni 2016 kam der Film in die deutschen Kinos. Der Film spielt in der Modewelt von Los Angeles.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Elle Fanning, die im Film in der Hauptrolle das Model Jesse ver­kör­pert, bei der Pre­mi­ere im Rah­men der Film­fest­spiele von Cannes 2016

Jesse, ein junges und aufstrebendes Model, ist gerade erst nach Los Angeles gezogen. Bei ihrem ersten Fotoshooting lernt sie die Makeup-Assistentin Ruby kennen, die sie mit den beiden Models Sarah und Gigi bekannt macht. Die beiden Freundinnen erkennen sofort eine Bedrohung ihrer eigenen Laufstegbuchungen durch die neue, junge Konkurrentin. Jesse unterschreibt bei einer wichtigen Modelagentur. Auf Geheiß der Agentur-Managerin muss sich die erst 16-Jährige nun als 19-Jährige ausgeben. Für erste Probeaufnahmen wird sie zu einem bekannten Fotografen geschickt, der das Fotostudio schließt, als er Jesse sieht, um ungestört von ihr Aufnahmen machen zu können. Er möchte, dass sie sich auszieht, um sie mit Goldfarbe zu bemalen. Als Jesse in ihr Motelzimmer zurückkehrt, findet sie dieses durchwühlt vor. Es stellt sich heraus, dass ein Puma dies angerichtet hat. Allem Anschein nach wurde auch dieser durch Jesses Anziehung angelockt. Der Motelbesitzer Hank weigert sich jedoch ihr zu helfen und verlangt von Jesse, dass sie selbst für den entstandenen Schaden aufkommt.

Am nächsten Tag geht Jesse zu einem Casting, bei dem sie erneut auf Sarah trifft. Der Modedesigner ist an keinem der Models interessiert, bis er Jesse sieht. Er engagiert sie sofort und will sie zum Höhepunkt seiner Modeschau machen. Sarah ist am Boden zerstört und bricht in Tränen aus. Nach dem Casting fragt Sarah Jesse, wie es denn sei, immer wegen ihrer Schönheit bewundert zu werden. Jesse erklärt, dass ihr dies alles bedeutet. Als sich Jesse versehentlich an einer Glasscherbe schneidet, beginnt Sarah ihr Blut zu trinken, statt ihr zu helfen. Ein Alptraum, in dem Hank eine wesentliche Rolle spielt, illustriert das durch Jesses Schönheit ausgelöste starke Begehren. Sie erwacht aus ihm, als Hank tatsächlich versucht in ihr Apartment einzudringen. Jesse verriegelt die Tür, muss jedoch mit anhören, wie Hank ihre Nachbarin vergewaltigt. Jesse weiß nicht, was sie tun soll, und flieht zu Ruby, die gerade ein großes Haus hütet. Ruby macht ihr sexuelle Avancen, auf die Jesse nicht eingeht. Gekränkt schließt sich Ruby mit Gigi und Sarah zusammen. Jesse wird nun die Verfolgte und schließlich zum Opfer.

Bei einem späteren Fotoshooting fühlt sich Gigi plötzlich nicht wohl. Sarah findet sie in einem Bad und muss mit ansehen, wie Gigi versucht, Jesse aus ihrem Körper zu bekommen und damit beginnt, sich selbst mit einer Schere in den Bauch zu stechen. Sarah wartet, bis Gigi verblutet ist, und verzehrt Jesses Augapfel, den Gigi ausgespien hat.

Produktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stab und Besetzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Regie übernahm der dänische Filmemacher Nicolas Winding Refn. Ursprünglich hatte die Britin Polly Stenham mit Refn am Drehbuch gearbeitet. Später übernahm die eher unbekannte Autorin Mary Laws ihre Arbeit.[2]

Elle Fanning übernahm die Hauptrolle des Models Jesse. Die Schauspielerin war zu diesem Zeitpunkt 16 Jahre alt.[3] Die Rollen der Freundinnen Gigi und Sarah wurden mit Bella Heathcote und Abbey Lee besetzt. Jena Malone spielt im Film die Makeup-Assistentin Ruby. Keanu Reeves übernahm die Rolle des Motelbesitzers Hank.

Dreharbeiten, Kostüme und Make-up[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Roy's Cafe & Motel.jpg
Motels an der Route 66 stehen im starken Kontrast
"Untitled", Photograph by 2wenty, Malibu 2012.jpg
zu den Neonlichtern Hollywoods und Malibus
The Salt Ponds of Amboy at Sunset.jpg
Die Filmaufnahmen sind von starken Kontrasten gekennzeichnet. Einige Aufnahmen entstanden bei den Salt Flats von Amboy

Die Dreharbeiten wurden am 30. März 2015 in Los Angeles begonnen, dem Haupthandlungsort des Films.[4] Hier fanden die Filmaufnahmen am Hollywood Boulevard und am Sunset Boulevard statt, wo man unter anderem eine Szene mit Gigi und Sarah im Brite Spot Diner am Echo Park drehte. Im Mai 2015 fanden die Dreharbeiten in der Paramour Mansion (auch bekannt als Canfield-Moreno Estate) in Silver Lake fortgesetzt. Die große, exzentrische Villa im mediterranen Stil war 1923 von der Öl-Erbin Daisy Canfield und ihrem Ehemann Antonio Moreno, einem Stummfilmstar, errichtet worden. Das Anwesen wurde nach dem Tod von Canfield, die zehn Jahre nach Bezug der Villa tödlich verunglückte, für eine Reihe von Filmaufnahmen genutzt, so im Jahr 2000 für den Horrorfilm Scream 3. Einige Szenen wurden im Keller des Gebäudes gedreht, andere in der Gartenanlage der Villa. Für die Aufnahmen die am Pool der Paramour Mansion gedreht wurden, hatte man diesen aus Sicherheitsgründen mit Kartons gefüllt.[5]

Einige Aufnahmen entstanden in den nächtlichen Gassen der Hollywood Hills oberhalb von Hollywood.[6] Ein Foto-Shooting, das im Film gezeigt wird, wurde an einem modernen Strandhauses vor der Kulisse des Strandes der nahe von Los Angeles gelegenen Stadt Malibu gedreht.[7]

Weitere Aufnahmen entstanden rund um die Bristol Salt Flats von Amboy, einem kleinen Wüstenort in der Nähe des Dry Lakes in der kalifornischen Mojave-Wüste, und am Pasada Motel in der östlich von Los Angeles gelegenen Stadt Pasadena, das im Film Jesses Motel ist. Die Ortschaften an der legendären Route 66 stehen in einem starken Kontrast zu den von Neonlichtern erleuchteten Straßen und dem Glamour von Los Angeles. Die dramaturgische Verwendung dieser Gegensätze ist der Vorliebe von Refn für Motels dieser Art geschuldet.[8]

Andere bewusst eingesetzt Kontraste zeigen sich im Film auch in Szenen, in denen der Film in die völlige Abstraktion hineingleitet und sich die Figuren in vollkommen weißen oder schwarzen Räumen bewegen. Ein Beispiel hierfür ist die nach dem ersten Viertel des Films gezeigte Audition für einen Modedesigner, die einen entscheidenden Moment des Films darstellt, bei der Jesse einen weißen Raum betritt und alle Augen auf sie gerichtet sind und auf einem der vielen Stühle Platz nimmt. Diese Szene wird ins Extreme ausgereizt und, wie auch in anderen Szenen des Films, in provozierender Langsamkeit zerdehnt.[9] Dass die Darstellerinnen in dieser Szene lediglich Unterwäsche tragen, entspricht der realen Praxis, so Refn, nach der Models in solchen Castings degradiert und als eine Art Requisite betrachtet würden.[10]

Als Kamerafrau fungierte die Argentinierin Natasha Braier.[11] Ein großer Teil des Films wurde mit einer Bildfrequenz von 60 Bildern pro Sekunde gedreht[12], eine Geschwindigkeit, über die hinaus das menschliche Auge kaum mehr Unterschiede wahrnehmen kann und den Film für den Betrachter flüssig macht. Die gesamten Produktionskosten beliefen sich auf rund 7 Millionen US-Dollar.[5]

Die Kostüme, die im Film eine große Rolle spielen, wurden von Erin Benach entworfen oder aus den Kollektionen bekannter Modemarken ausgewählt, beziehungsweise hat sich Benach von diesen inspirieren lassen. So stammen das Oberteil und der Rock in der Farbe Electric Blue aus der Frühjahrskollektion 2015 von Emporio Armani, andere Kleidungsstücke aus der von Hedi Slimane für Yves Saint Laurent entworfenen Frühjahrskollektion 2015.[13] Die Kostümdesignerin hatte bereits für den Film Drive aus dem Jahr 2011 mit Refn zusammengearbeitet.[14] Im Anschluss an The Neon Demon arbeitete Benach als Kostümdesignerin für den Film Loving.

Das Make-up und das Hairstyling im Film stammen von Erin Ayanian. Ihre Aufgabe war es, die Schauspielerinnen, die im Film als Models arbeiten, entsprechend zu transformieren, sie zu schminken, zu frisieren und ihnen für einige Szenen Körperfarbe aufzutragen. Fanning, die nach eigenen Aussagen zuvor noch nie so viel Make-up getragen hatte, erhielt Klebewimpern, und auf ihr Gesicht wurden Goldstreifen aufgetragen. Die dahinter steckende Idee war, so Ayanian, dass es sich bei Jesse im Film um ein anfänglich einfältiges Mädchen handelt, das nach Los Angeles gekommen ist, um Model zu werden, ihr gerötetes Gesicht von den Make-up-Artists allerdings so verfremdet wird, dass sich Jesse nicht mehr wie sie selbst fühlt.[15] Für Jesses Alabasterhaut nutzte Ayanian einfach einen Sunblocker. Ihr so geschaffener, heller Teint sorgte dafür, dass sich das Filmblut und entsprechendes farbiges Körper-Make-up gut von ihrer Haut abheben konnten, so zu Beginn des Films, als Jesse in einer Szene mit Blut bespritzt auf einem Diwan liegt, in der die Blässe ihrer Haut das lebendige Rot kontrastiert.[16]

Filmmusik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die Filmmusik arbeitete Refn zum dritten Mal mit dem Komponisten Cliff Martinez zusammen.[17]

Der Soundtrack zum Film umfasst 23 Stücke und wurde am 24. Juni 2016 in digitaler Version und auf CD veröffentlicht. Am 8. Juli 2016 wurde der Soundtrack auch auf Vinyl veröffentlicht.[18] Außerdem enthält der Soundtrack einige Popsongs anderer Komponisten. Die Power-Ballade Waving Goodbye wurde von der australischen Singer-Songwriterin Sia gesungen, die sie gemeinsam mit dem Musiker Diplo aufgenommen hatte.[19] Das Lied Mine stammt von Julian Winding, dem Sänger und Songwriter der dänischen Indie-Band Sweet Tempest, dem Neffen des Regisseurs[20] und Sohn der Schauspielerin Brigitte Nielsen. Winding hatte bereits den Titel Disconnected im Soundtrack von Refns letztem Film Only God Forgives geschrieben und gesungen. Der Soundtrack erreichte im Juli 2016 Platz 11 der US-amerikanischen Billboard-Soundtrack-Album-Charts[21] und zur gleichen Zeit mit Platz 15 in den Soundtrack-Album-Charts im Vereinigten Königreich seine höchste Platzierung.[22]

Randall Colburn von Consequence of Sound beschreibt die Musik von Martinez als gespenstisch, schillernd und melodischer als die der Vorgängerfilme. Colburn erkennt einen eindeutigen Einfluss von John Carpenters Lost Themes, es sei etwas wunderbar Intergalaktisches in Martinez' Musik. Ein Großteil der Musik, so Colburn, schiebe sich allerdings zu sehr in den Vordergrund, statt den Film zu unterstreichen. Beginnend bei dem angsteinflößenden Titellied, über vergnügliche 80er-Jahre-Popsongs bis hin zum schwingenden Wahnsinn im Song Runaway präsentiere sich die Musik mehr als eigenständiges Werk, denn als filmische Begleitung.[20] Scott Feinberg von The Hollywood Reporter erachtet die Filmmusik und besonders das von Sia gesungene Lied Waving Goodbye als Oscar-würdig.[23] Im Rahmen der Filmfestspiele von Cannes wurde Cliff Martinez im Februar 2016 für seine Arbeit als bester Filmkomponist ausgezeichnet.[24] Im Dezember 2016 wurde der Soundtrack von Martinez als Anwärter bei der Oscarverleihung 2017 in der Kategorie Beste Filmmusik in die Kandidatenliste (Longlist) aufgenommen, aus denen die Mitglieder der Akademie die offiziellen Nominierungen bestimmten.[25] Das auf dem Soundtrack enthaltene, von Sia gesungene Lied Waving Goodbye wurde in die Longlist für den Besten Filmsong aufgenommen.[26]

Marketing und Veröffentlichung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Juni 2016 erschien in der Herbstausgabe des Modemagazins V eine Fotoserie mit der Schauspielerin Elle Fanning.[27] Auf der Titelseite dieser Ausgabe war Fannings alleine abgebildet, auf einer alternativen Titelseite war sie gemeinsam mit ihren Schauspielkolleginnen Abbey Lee und Bella Heathcote zu sehen.[28][29]

Der Film feierte am 20. Mai 2016 im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele von Cannes 2016 in Anwesenheit von Fanning und Refn seine Premiere[30], wo er auch um die Goldene Palme konkurrierte. Am 23. Juni 2016 kam der Film in die deutschen Kinos. Am 27. Oktober 2016 wurde der Film beim Tokyo International Film Festival[31] und im November 2016 im Rahmen des International Film Festivals of India vorgestellt.[32]

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altersfreigabe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Deutschland, wo der Film FSK 16 ist, heißt es in der Freigabebescheinigung: Der Film ist in einem betont kunstvoll überhöhten, mitunter surreal wirkenden Stil inszeniert. Dabei behandelt er auch provokante und tabuisierte Themen wie Nekrophilie, sexuelle Misshandlung und Kannibalismus. Diese werden jedoch nie selbstzweckhaft oder aufdringlich ins Bild gerückt. Manche Momente sind zwar erschreckend und von einer gewissen Drastik, werden aber auf Jugendliche ab 16 Jahren nicht überfordernd wirken, zumal die stilisierte Inszenierung für eine emotionale Distanz sorgt.[33]

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film konnte 56 Prozent der Kritiker bei Rotten Tomatoes überzeugen (von 208 Kritikern insgesamt, Stand 5. Januar 2017).[34] Von der französischen Filmzeitschrift Cahiers du cinéma wurde The Neon Demon in die Top 10 der Besten Filme des Jahres aufgenommen.[35]

Owen Gleiberman von Variety beschreibt The Neon Demon als einen barock-verworrenen, widerlich-surrealistischen Horrorfilm. Der Film sei nicht langweilig, habe aber nur wenig zu bieten, das ins Auge fällt. Gleiberman spricht aber auch von einem großen Finale, das er als eine Katharsis des Ekels beschreibt.[36]

Dietmar Dath von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung beschreibt: Es geht um Dinge, die den Körper sprachlos machen, Eindrücke, die stärker sind als Wörter, und die Berührung der Extreme des Schönen und Häßlichen. Dath meint, der Film sei ziemlich frauenfeindlich geworden, unter anderem, weil der Regisseur mehrfach auf den abgekautesten Klischees über frustrierte quasilesbische Narzisstinnen ausrutsche. Der Film fange sich dann aber immer wieder und gehe letztlich nicht krachend zu Boden, wie Passion von Brian De Palma, den er im Vergleich in mancherlei Hinsicht als Psycho-Blödsinn beschreibt.[37]

Lukas Stern vom SPIEGEL ONLINE erkennt im Film im Vergleich mit anderen Filmen von Refn, wie Drive und Only God Forgives, eine Spannung, die diese früheren Werke nicht zustande gebracht, sondern nur in Aussicht gestellt hätten. Dies gelinge dem Filmemacher durch eine an allen Fronten nach außen hin verriegelten Selbstgenügsamkeit. Stern meint: Ein Kino, das nichts will außer sich selbst. Ein egoistisches Kino, das nur sich selbst schön findet, das sich an sich selbst nicht satt sehen kann, so sehr, dass es beinahe an sich selbst erstickt.[38]

Hanns-Georg Rodek von DIE WELT nennt The Neon Demon den vorläufigen Höhepunkt des Winding-Refnismus, und der Film stoße die meisten Betrachter zugleich ab und fasziniere sie: „Ein jedes seiner Bilder ist so raffiniert komponiert, dass man kaum wegsehen kann.“ Refn treibe, so Rodek, die blutleere Schönheit von Models zur Todesstarre voran und versuche, Leichen als Objekte der Begierde schmackhaft zu machen. Allerdings, so Rodek, sei dies eine Provokation, der sich eigentlich das Splatterkino bediene, der Film versuche aber auch gleichzeitig Kunstkino zu sein, was jedoch ins Leere stoße, weil die Dominanz des Stilwillens die eventuellen Reste von Substanz überdecke.[39]

Scott Feinberg von The Hollywood Reporter erkannte im Film viel Potenzial für mögliche Nominierungen im Rahmen der Oscarverleihung 2017. So hielt Feinberg nicht nur Natasha Braiers Kameraarbeit, sondern auch das Production Design von Elliott Hostetter, Matthew Newman als Filmeditor, das Kostümdesign von Erin Benach und die visuellen Effekte für Oscar-würdig.[23]

Einspielergebnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film konnte in den nordamerikanischen Kinos lediglich 1,3 Millionen US-Dollar einspielen. In anderen Ländern konnte insgesamt ein Betrag in etwa gleicher Höhe eingespielt werden (Stand 7. Dezember 2016).[40]

Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Atlanta Film Critics Society Awards 2016

BloodGuts UK Horror Awards 2016

  • Auszeichnung für den Besten Soundtrack (Cliff Martinez)
  • Nominierung als Beste Nebendarstellerin (Jena Malone)[42][43]

California on Location Awards 2015

  • Auszeichnung als Location Team of the Year – Independent-Spielfilme

Chicago Film Critics Association Awards 2016

  • Nominierung für die Beste Filmmusik (Cliff Martinez)
  • Nominierung in der Kategorie Bestes Production Design[44]

Filmfestspiele von Cannes 2016

  • Auszeichnung mit dem Soundtrack-Award als Bester Filmkomponist (Cliff Martinez)
  • Nominierung für die Goldene Palme (Nicolas Winding Refn)
  • Nominierung für die Queer Palm (Nicolas Winding Refn)

International Film Music Critics Association Awards 2016

  • Nominierung als Beste Musik für einen Fantasy-, Science-Fiction- oder Horrorfilm (Cliff Martinez)[45]

Online Film Critics Society Awards 2017

Three Empire Awards 2017

  • Nominierung (Aufnahme in die Shortlist) für das Beste Make-Up und Hairstyling[47]

Washington DC Area Film Critics Association Awards 2016

  • Nominierung für die Beste Filmmusik (Cliff Martinez)[48]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung für The Neon Demon. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (PDF; Prüfnummer: 160181/K).Vorlage:FSK/Wartung/typ nicht gesetzt und Par. 1 länger als 4 Zeichen
  2. Danny Leigh: ‘Movie blood tastes so good’ – on The Neon Demon set with Nicolas Winding Refn In: The Guardian, 12. Mai 2016.
  3. Thomas Porwol: 'Drive'-Regisseur Nicolas Winding Refn verliert sich in den Intrigen und Oberflächkeiten der Modewelt In: musikexpress.de, 23. Juni 2016.
  4. Silas Lesnick. Production Begins on Nicolas Winding Refn’s The Neon Demon In: comingsoon.net, 30. März 2015.
  5. a b Danny Leigh: ‘Movie blood tastes so good’ – on The Neon Demon set with Nicolas Winding Refn In: The Guardian, 12. Mai 2016.
  6. Andrew O'Hehir: Is 'The Neon Demon' gruesome misogyny or brilliant feminist commentary? Can it be both? In: salon.com, 13. Juni 2016.
  7. Abbey Lee Kershaw on 'The Neon Demon' Set in Malibu In: thefrontrowview.com. Abgerufen am 4. Dezember 2016.
  8. Silas Lesnick: The Neon Demon takes a haunting descent into narcissisism and even Nicolas Winding Refn isn’t sure how it’s going to end In: comingsoon.net, 16. Juni 2016.
  9. Rüdiger Suchsland: The Neon Demon In: artechock.de. Abgerufen am 4. Dezember 2016.
  10. Every Scene in The Neon Demon Should Have Looked Like This In: advers.io, 29. Juni 2016.
  11. Danny Leigh: ‘Movie blood tastes so good’ – on The Neon Demon set with Nicolas Winding Refn In: The Guardian, 12. Mai 2016.
  12. Kenji Lloyd: Nicolas Winding Refn Shooting The Neon Demon at 60 Frames Per Second In: finalreel.co.uk, 15. Mai 2015.
  13. Elena Fishman: The Neon Demon’s Costume Designer on Mixing Glitter With Gore In: racked.com, 24. Juni 2016.
  14. Andy Greenwald: Drive Costume Designer Erin Benach Answers All Your Questions About Ryan Gosling’s Satin Jacket In: grantland.com, 21. September 2011.
  15. Molly Creeden: Elle Fanning on Her 'Neon Demon' Transformation — and Her Most Memorable Beauty Malfunction Yet In: Vogue, 16. Juni 2016.
  16. Daniel Nava: The Neon Demon In: chicagocinemacircuit.com, 22. Juni 2016.
  17. http://www.indiewire.com/2016/06/the-neon-demon-nicolas-winding-refn-reveals-why-his-vampire-model-movie-is-autobiographical-290231/
  18. Kevin Jagernauth: Full Soundtrack Details Revealed For Nicolas Winding Refn’s 'The Neon Demon', Summer Release Scheduled In: indiewire.com, 12. April 2016.
  19. Elias Leight: Diplo & Sia Explore Heartbreak On 'Waving Goodbye' In: billboard.com, 27. Juni 2016.
  20. a b Randall Colburn: Cliff Martinez – The Neon Demon Soundtrack. The composer's latest for Nicolas Winding Refn proves they're artistic soulmates In: consequenceofsound.net, 23. Juni 2016.
  21. Soundtracks. The Week of July 16, 2016 In: billboard.com. Abgerufen am 16. August 2016.
  22. Official Soundtrack Albums Chart Top 50 In: officialcharts.com. Abgerufen am 16. August 2016.
  23. a b Scott Feinberg: Feinberg Forecast: The First Look at the 89th Oscar Race In: The Hollywood Reporter, 9. September 2016.
  24. The Neon Demon: Abrechnnung mit Modebranche In: der Freitag, 15. Juli 2016.
  25. 145 Original Scores In 2016 Oscar Race In: oscars.org, 13. Dezember 2016.
  26. 91 Original Songs Vie for 2016 Oscar In: oscars.org, 13. Dezember 2016.
  27. Elle Fanning als Killer-Model In: welt.de, 23. Juni 2016.
  28. Killing It: Elle Fanning And The Stars Of The Neon Demon In: vmagazine.com, 21. Juni 2016.
  29. Lindsay Schneider: Elle Fanning and 'The Neon Demon' Cast Grace V’s Cover In: observer.com, 22. Juni 2016.
  30. Hannah Furness: The Neon Demon booed in Cannes over cannibalism and necrophilia In: telegraph.co.uk, 20. Mai 2016.
  31. Tokyo International Film Festival 2016 In: tiff-jp.net. Abgerufen am 25. Oktober 2016.
  32. Twelve Cannes award-winning films to be showcased in Goa In: indiatimes.com, 8. November 2016.
  33. Freigabebegründung für The Neon Demon In: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft. Abgerufen am 26. Juni 2016.
  34. The Neon Demon In: Rotten Tomatoes. Abgerufen am 5. Januar 2017.
  35. Jordan Raup: Cahiers du cinéma’s Top 10 Films of 2016 Includes ‘Toni Erdmann,’ ‘Elle,’ and ‘The Neon Demon’ In: thefilmstage.com, 29. November 2016.
  36. Owen Gleiberman: Cannes Film Review: 'The Neon Demon' In: Variety, 19. Mai 2016.
  37. Dietmar Dath: Filmkritik zum Kinostart des Thrillers „The Neon Demon“ In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22. Juni 2016.
  38. Lukas Stern: Neuer Film von Nicolas Winding Refn: Angriff aufs Auge In: DER SPIEGEL ONLINE, 20. Juni 2016.
  39. Hanns-Georg Rodek: Mode und Verzweiflung In: DIE WELT, Ausgabe 25, 19. Juni 2016.
  40. The Neon Demon In: boxofficemojo.com. Abgerufen am 7. Dezember 2016.
  41. Jazz Tangcay: Winners: 2016 Atlanta Film Critics Society Awards In: awardsdaily.com, 4. Dezember 2016.
  42. BloodGuts UK Horror Awards 2016 – The Extras In: bloodguts.co.uk. Abgerufen am 14. März 2017.
  43. BloodGuts UK Horror Awards 2016 – The Stars In: bloodguts.co.uk. Abgerufen am 14. März 2017.
  44. Nick Allen: Chicago Film Critics Awards Celebrate 'Moonlight', 'Manchester by the Sea', 'The Handmaiden' In: rogerebert.com, 17. Dezember 2016.
  45. IFMCA Award Nominations 2016 In: filmmusiccritics.org, 9. Februar 2017.
  46. 2016 Awards In: ofcs.org. Abgerufen am 4. Januar 2017.
  47. James Dyer: Vote For The 2017 Three Empire Awards: Final Round In: empireonline.com, 7. Februar 2017.
  48. The 2016 WAFCA Awards In: dcfilmcritics.com. Abgerufen am 7. Dezember 2016.