The OA

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Dieser Artikel behandelt die Fernsehserie The OA. Für die schottische Halbinsel Oa, siehe The Oa.
Seriendaten
Deutscher Titel The OA
Originaltitel The OA
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch, Russisch, Arabisch, Spanisch
Jahr(e) seit 2016
Länge ca. 30–68 Minuten
Episoden 8 in 1+ Staffeln (Liste)
Genre Mystery, Drama, Science-Fiction
Titelmusik Rostam Batmanglij
Produktion Jill Footlick
Ashley Zalta
Idee Brit Marling
Zal Batmanglij
Musik Rostam Batmanglij
Danny Bensi
Saunder Jurriaans
Jay Wadley
Kamera Lol Crawley
Erstausstrahlung 16. Dezember 2016 (USA) auf Netflix
Deutschsprachige
Erstausstrahlung
16. Dezember 2016 auf Netflix
Besetzung
Synchronisation

The OA ist eine US-amerikanische Mysteryserie von Brit Marling und Zal Batmanglij. Marling übernimmt dabei auch die Hauptrolle der Protagonistin Prairie Johnson alias „OA“. Die Serie wurde am 16. Dezember 2016 weltweit bei Netflix veröffentlicht. Die erste Staffel der Serie umfasst acht Episoden und wurde von Plan B und Anonymous Content produziert. Im Februar 2017 wurde eine zweite Staffel von Netflix angekündigt.[1]

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Serie handelt von der 28-jährigen Prairie Johnson: Als sich eine Frau von einer Brücke stürzt und überlebt, wird schnell klar, dass es sich um Prairie handelt, die vor sieben Jahren von einem auf den anderen Tag verschwunden war. Obwohl Prairie seinerzeit blind war, kann sie nun, nachdem sie wieder aufgetaucht ist, wieder sehen. Rätselhaft bleibt vorerst auch, warum ihr Rücken von Narben gezeichnet ist. Sie selbst nennt sich nun „OA“, ein Name, dessen Bedeutung sich erst im Verlauf der Serie erschließt.

Über die Geschehnisse während ihres Verschwindens äußert sie sich weder ihren Adoptiveltern noch den Behörden gegenüber. Sie erzählt ihre Geschichte jedoch fünf Menschen, von denen sie sich Unterstützung für eine Mission verspricht, die mit ihrem eigenen und dem Verschwinden anderer zusammenhängt.

Besetzung und Synchronisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Synchronisation entstand an der Berliner Synchron GmbH nach dem Dialogbuch von Sebastian Zidek und unter der Dialogregie von Juana von Jascheroff.[2]

Rollenname Schauspieler Hauptrolle
(Episoden)
Synchronsprecher
Prairie „OA“ Johnson / Nina „Ninny“ Azarova Brit Marling
Zoey Todorovsky (Kind)
1.01–1.08 Lydia Morgenstern
Sarah Strelocke (Kind)
Homer Roberts Emory Cohen 1.01–1.06, 1.08 Amadeus Strobl
Abel Johnson Scott Wilson 1.01–1.04, 1.07–1.08 Uli Krohm
Elizabeth „Betty“ Broderick-Allen Phyllis Smith 1.01–1.08 Karin Grüger
Dr. Hunter Aloysius „Hap“ Percy Jason Isaacs 1.02–1.06, 1.08 Ingo Albrecht
Mr. Azarov Nikolai Nikolaeff 1.01–1.02 Originalton
Nancy Johnson Alice Krige 1.01–1.05, 1.07–1.08 Karin Buchholz
Steve Winchell Patrick Gibson 1.01–1.08 Constantin von Jascheroff
Jesse Brendan Meyer 1.01–1.08 Sebastian Fitzner
Buck Vu Ian Alexander 1.01–1.08 Sarah Alles
Alfonso „Alfie/French“ Sosa Brandon Perea 1.01–1.08 Patrick Keller
Scott Brown Will Brill 1.02–1.06, 1.08 Florian Hoffmann
Dr. Mark Shea J. C. MacKenzie 1.02 Matthias Klages
Patricia Knowler Rosalind Chao 1.03 Juana von Jascheroff
Kevin Harris Victor Slezak 1.02, 1.05 Dirk Müller
Renata Paz Vega 1.05–1.06, 1.08
Elias Rahim Riz Ahmed 1.04–1.05, 1.07–1.08 Tim Knauer

Episodenliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr.
(ges.)
Nr.
(St.)
Deutscher Titel Original­titel Erst­veröffent­lichung USA Deutsch­sprachige Erst­veröffent­lichung (D/A/CH) Regie Drehbuch
1 1 Rückkehr Homecoming 16. Dez. 2016 16. Dez. 2016 Zal Batmanglij Brit Marling & Zal Batmanglij
2 2 New Colossus New Collossus 16. Dez. 2016 16. Dez. 2016 Zal Batmanglij Melanie Marnich
3 3 Champion Champion 16. Dez. 2016 16. Dez. 2016 Zal Batmanglij Brit Marling & Dominic Orlando
4 4 Away Away 16. Dez. 2016 16. Dez. 2016 Zal Batmanglij Ruby Rae Spiegel
5 5 Paradies Paradise 16. Dez. 2016 16. Dez. 2016 Zal Batmanglij Brit Marling & Zal Batmanglij
6 6 Gabelungen Forking Paths 16. Dez. 2016 16. Dez. 2016 Zal Batmanglij Melanie Marnich
7 7 Imperium des Lichts Empire of Light 16. Dez. 2016 16. Dez. 2016 Zal Batmanglij Brit Marling & Zal Batmanglij
8 8 Unsichtbares Selbst Invisible Self 16. Dez. 2016 16. Dez. 2016 Zal Batmanglij Brit Marling & Zal Batmanglij

Produktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Serie wurde erstmals im März 2015 angekündigt.[3] Die letzte Episode der ersten Staffel ist Allison Wilke gewidmet, welche die Serie mitproduzierte. Sie starb einen Monat vor Veröffentlichung der Serie an Brustkrebs.[4]

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

The OA erhielt vorwiegend positive Kritiken. Bei Rotten Tomatoes erhielt die Serie 76 % positive Rezensionen mit einer Durchschnittsbewertung von 7,52/10 basierend auf 41 Rezensionen.[5] Metacritic gab der Serie, basierend auf 17 Rezensionen, eine Bewertung von 61/100.[6]

Für Kevin Hennings von DWDL.de „glückt Netflix [mit The OA] der nächste große Hit“. The OA beweist „mit seinem gemäßigten Tempo, den wundervollen Dialogen und Twists, die überraschender nicht sein könnten“, dass Netflix’ „unkonventioneller Weg, Serien zu schaffen, ein bereichernder für die Branche ist“.[7]

In seiner Bewertung der ersten Staffel, kommt Mario Giglio von Serienjunkies.de zu dem Fazit, dass die „Geschichte [von The OA] nach ganz furchtbarem Esoterik-Gewäsch klingt, […] die Mischung aus Genreabenteuer und Arthouse-Film […] aber dermaßen konsequent und ohne Furcht davor, prätentiös zu wirken“, umgesetzt ist und man „das Ergebnis am Ende nur respektieren“ kann. Trotz der „Einzigartigkeit und Experimentierfreude [fühlt sich The OA] zuweilen doch viel zu gewöhnlich“ an und füllt die Spielzeit mit „unnötige[n] B-Handlungsbögen zu Nebencharakteren“.[8]

Tristram Fane Saunders von der Onlineausgabe des britischen Daily Telegraph, sieht in The OA eine Ähnlichkeit zu Stranger Things. Indes versucht die The OA, dort wo Stranger Things zu koventiell war, „sehr ernsthaft seine Eigenwilligkeit unter Beweis zu stellen“ und „sich die Serie wie ein 8-Stunden-Sundance-Film anfühlt“. Saunders kritisiert, dass die „bedeutungsschweren, selbstbewussten literarischen Dialoge sich anfühlen, als ob sie unbeholfen aus einem Bühnenstück entnommen wurden“ und „Prairies zu dick aufgetragene Geschichte im Zeitlumpentempo dahin erzählt wird“.[9]

Enttäuschend äußert sich Daniel Fienberg vom Hollywoord Reporter, für den The OA ein „misslungenes, aber nicht gänzliches wertloses Experiment einer Autorenserie ist“, welche „nach einem verlockenden und etwas missglückten Handlungsaufbau, auf dem Höhepunkt ziemlich albern wird“. Dennoch lobt Fienberg, dass „Netflix bereit ist eine solche Serie zu produzieren“ und hebt ebenso „den Stil und das Anliegen von Marling and Batmanglij“ hervor, welche die Serie „wiedererkennbar und unverwechselbar macht“.[10]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ‘The OA’ Renewed For Season 2 On Netflix. Deadline. 8. Februar 2017. Abgerufen am 9. Februar 2017.
  2. The OA. In: synchronkartei.de. Deutsche Synchronkartei, abgerufen am 16. August 2017.
  3. Netflix Orders 'The OA' Drama Series From Brit Marling, Zal Batmanglij of 'Sound of My Voice'. Variety. 5. März 2015. Abgerufen am 5. März 2015.
  4. Jo-Anne Rowney: Answers to your The OA questions including season 2 and who is Allison Wilke. In: mirror.co.uk. 10. Januar 2017. Abgerufen am 14. April 2017.
  5. The OA: Season 1 – Rotten Tomatoes. In: rottentomatoes.com. Abgerufen am 14. April 2017.
  6. The OA. In: metacritic.com. Abgerufen am 14. April 2017.
  7. Kevin Hennings: DWDL.de-Serienkritik: Sie mögen “Stranger Things?” Schauen Sie “The OA”! DWDL.de, 22. Juli 2017, abgerufen am 16. Dezember 2016.
  8. Mario Giglio: The OA: Staffelreview zur Netflix-Serie. Serienjunkies.de, 22. Juli 2017, abgerufen am 19. Dezember 2016.
  9. Tristram Fane Saunders: The OA, Netflix, spoiler-free review: ‘stranger than Stranger Things’. The Telegraph, 22. Juli 2017, abgerufen am 16. Dezember 2016.
  10. Daniel Fienberg: ‘The OA’: TV Review. Hollywood Reporter, 22. Juli 2017, abgerufen am 16. Dezember 2016.