The Oregonian

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The Oregonian
Das Logo der Zeitung
Beschreibung US-amerikanische Tageszeitung
Verlag Advance Publications (USA)
Hauptsitz Portland (Oregon)
Erstausgabe 1850
Erscheinungsweise täglich
Chefredakteur Mark Katches[1]
Herausgeber Oregonian Media Group[2]
Weblink oregonlive.com
Artikelarchiv oregonlive.com/archives
ISSN

The Oregonian ist eine Tageszeitung, die von Advance Publications in Portland (Oregon) herausgegeben wird. Sie wurde 1850 gegründet und ist damit die älteste kontinuierlich veröffentlichte Zeitung an der Westküste der Vereinigten Staaten. Ihre tägliche Auflage betrug 2007 319.625, die der Sonntagsausgabe 375.913 Exemplare (Stand: 2007[3]).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Thomas J. Dryer - Oregon.png

Diese Zeitschrift war im 19. Jahrhundert eine der führenden Tageszeitungen im Nordwesten der Vereinigten Staaten und über Jahre die einzige Zeitung, die in den sieben nordwestlichen Staaten erschien. Sie wurde im Jahr 1850 von Thomas Jefferson Dryer (1808–1879) als Wochenzeitung gegründet und bis 1860 herausgegeben. Damals hatte Portland rund 700 Einwohner. Dryer wurde 1861 von Präsident Abraham Lincoln zum US-Beauftragten der Sandwich-Inseln ernannt.[4] Die Zeitschrift wurde anschließend von dem Typografen und Drucker Henry Pittock (1835–1919) geleitet und erscheint seit 1861 als Tageszeitung. Das als politisch unabhängig geltende Werk erhielt regional und national Anerkennung für die Qualität der redaktionellen Arbeit. Neue Technologien wie die telegrafische Übertragung wurden eingebunden. Im Jahr 1950 wurde das Blatt an Samuel I. Newhouse verkauft, dessen Familie das Eigentum durch die Firma Advance Publications Inc. weiterhin innehat.

Vorläufer der Zeitung war unter anderem der der Oregon Spectator, der von 1846 an fünf Jahre lang erschien.[5]

Journalisten (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Shawn Anthony Levy, Filmkritiker (1997–2012)[6]
  • Jack Hart (Manager)[7]

Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1999: Richard Read bekommt den Pulitzer-Preis in der Kategorie „Explanatory Reporting“ für seine Schriften zur Asienkrise.[8]
  • 2001: Pulitzer-Preis für „Public Service“ – Goldmedaille[9]
  • 2014: Die Redaktion wurde für einen Leitartikel zu Pensionskassen mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: The Oregonian – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Mark Katche. oregonlive.com, abgerufen am 22. Juli 2018 (englisch).
  2. About Oregonian Media Group (FAQ). OregonLive.com, 20. Juni 2013, abgerufen am 22. Juli 2018.
  3. 2007 Top 100 Daily Newspapers in the U.S. by Circulation (PDF; 157 kB) BurrellesLuce. 31. März 2007. Abgerufen am 26. Mai 2009.
  4. Oregon Secretary of State: Biographical Sketch of Thomas Dryer. sos.oregon.gov, abgerufen am 22. Juli 2018.
  5. Leslie M. Scott: The Oregonian Newspaper in Oregon History. In: Oregon Historical Quarterly. Band 29, Nr. 3, September 1928, S. 225–235, JSTOR:20610423.
  6. Shawn Levy. shawnlevy.com, abgerufen am 22. Juli 2018.
  7. Jack Hart: Writing coach extraordinaire. Department of Communication, 2006, abgerufen am 22. Juli 2018.
  8. Richard Read. In: pulitzer.org. Abgerufen am 22. Juli 2018 (englisch).
  9. The Oregonian, Portland. In: pulitzer.org. Abgerufen am 22. Juli 2018 (englisch).