The Rainbow Children (Album)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
The Rainbow Children
Studioalbum von Prince
Veröffentlichung 20. November 2001
Aufnahme Ende 2000 – Anfang April 2001
Label NPG Records / Redline Entertainment
Format Compact Disc, Doppel-LP, MC, Download
Genre R&B, Funk, Soul, Popmusik, Rockmusik, Jazz
Anzahl der Titel 21
Laufzeit 69:58

Besetzung

Alle Songs wurden von Prince produziert, arrangiert, komponiert und vorgetragen. Seine Bandmitglieder ergänzten die Aufnahmen folgendermaßen:[1]

Produktion Prince
Studio Paisley Park Studio (Chanhassen)
Chronologie
Rave Un2 the Joy Fantastic
(1999)
The Rainbow Children One Nite Alone …
(2002)
Singleauskopplung
6. April 2001 The Work Part 1

The Rainbow Children (englisch für Die Regenbogenkinder) ist das 24. Studioalbum des US-amerikanischen Musikers Prince. Es erschien am 20. November 2001 bei dem Label NPG Records / Redline Entertainment und ist ein Konzeptalbum, da Prince eine Rahmenhandlung um die Songs des Albums herum entwarf; die Songtexte nehmen Bezug auf die Zeugen Jehovas. Die Musik zählt zu den Genres R&B, Funk, Soul, Pop, Rock und Jazz. Als Gastmusiker wirkt unter anderem Larry Graham mit.

Registrierte Mitglieder seiner damaligen Homepage NPG Music Club.com konnten das Album bereits am 16. Oktober 2001 als Download erhalten, wenn sie es vorbestellt hatten. Prince stand von 2001 bis 2004 bei keiner Schallplattenfirma unter Vertrag und führte mit Hilfe dieser Homepage seinen Musikvertrieb selbst durch. The Rainbow Children erreichte international weder Gold- noch Platinstatus.

Die Musik von The Rainbow Children bewerteten Musikkritiker überwiegend positiv, die Songtexte hingegen meist negativ. Die Tournee zum Album nannte Prince „One-Nite-Alone …-Tour“ und wurde von Kritikern zum Teil sehr gelobt, zudem war sie kommerziell erfolgreich.

Entstehung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

The Rainbow Children ist Prince’ erstes Album mit neuen Kompositionen, das er seit Love Symbol aus dem Jahr 1992 unter seinem eigentlichen Künstlernamen „Prince“ veröffentlichte. Aufgrund von Differenzen mit dem Major-Label Warner Bros. Records hatte er 1993 seinen Künstlernamen durch ein unaussprechbares Symbol ersetzt und wollte bei Warner keine neuen Songs mehr veröffentlichen, stand aber bei dem Tonträgerunternehmen noch bis zum 31. Dezember 1999 unter Vertrag. Die Alben, die er ab dem Jahr 1993 vertragsbedingt aber dennoch mit Künstlernamen „Prince“ bei Warner veröffentlichte, enthalten Songs, die er zum Teil bereits in den 1980er Jahren aufgenommen hatte. Im Mai 2000 nahm Prince seinen ursprünglichen Künstlernamen aber offiziell wieder an.[3]

Prince nahm das Album The Rainbow Children in seinem Paisley Park Studio in Chanhassen (US-Bundesstaat Minnesota) auf. Er begann mit den Arbeiten am Album Ende 2000 und spielte nahezu alle Instrumente selbst ein; das Blechbläserquintett The Hornheads nahm seine Parts am 8. Februar 2001 im Paisley Park Studio auf. Anfang April 2001 war das Album fertiggestellt.[4] Saxofonist Najee sagte nach Prince’ Tod im Jahr 2016: „Er sang die Parts, die ich spielen sollte. Ich kümmerte mich um die Notation und spielte auf der Flöte das nach, was er sang. Ehrlich gesagt habe ich, als ich die fertige Platte hörte, nicht viel von den Sachen wiedererkannt, die ich gespielt habe. Prince ist wie ein Maler; nur er weiß, wie das fertige Bild aussehen wird.“[5] Im Juni 2001 stellte Prince The Rainbow Children bei Live-Konzerten in Minneapolis (US-Bundesstaat Minnesota) vor.

Als das Album The Rainbow Children im November 2001 erschien, hatte Prince sich öffentlich zur Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas bekannt. Außerdem sagte er in einem damaligen Interview mit der Tageszeitung The Boston Globe, er werde fortan an alle Kraftausdrücke aus seinen Songtexten entfernen. Daran hielt er sich bis zu seinem Tod am 21. April 2016.[6]

Kommerzielle Überlegungen spielten für Prince bei der Entstehung von The Rainbow Children keine Rolle, es sollte auch nicht als Art Comeback-Versuch des Musikers gelten. Er wollte sich auf seine musikalischen Fähigkeiten konzentrieren und ein Album veröffentlichen, das ihm Freude bereitet und Spiritualität mit Funk und Jazz-Einflüssen kombiniert.[2][6] Najee bestätigte nach Prince’ Tod im Jahr 2016: „Solche Platten sind nichts fürs Radio. Das war ihm egal. Seine Musik war sein persönliches Statement.“[5] Prince sagte, er selbst sei „jetzt die Plattenfirma“ und erhalte sieben Dollar von einer 10-US-Dollar-CD und nicht, wie bei herkömmlichen Plattenverträgen üblich, nur Pennys.[7]

Gestaltung des Covers[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Vorderseite des Digipak zeigt eine Malerei mit Namen „The Reine Keis Quintet“, das von dem damals 29-jährigen US-amerikanischen Illustrator Cbabi Bayoc entworfen wurde.[8] Die farbenfrohe Malerei zeigt vier Personen, die Saxophon, Schlagzeug, E-Bass und Gitarre spielen. Unten rechts auf dem Cover ist der Albumtitel „the rainbow children“ in Kleinschreibung und in weißer Schrift zu lesen. Auf der Rückseite des Digipaks ist ebenfalls die Malerei „The Reine Keis Quintet“ abgebildet. Ein Foto von Prince kann nur dann gesehen werden, wenn das Digipak aufgeklappt und umgedreht wird; er trägt einen grünen Pullover und eine schwarze Hose.

Das 15-seitige Booklet ist im Digipak integriert und enthält die Liedtexte der einzelnen Albumsongs. Die Tracklist ist auf der ersten Seite des Booklets abgedruckt. Ferner ist im Booklet ein weiteres Foto von Prince zu sehen, ebenfalls in Form einer Malerei gestaltet.[1]

Musik und Gesang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Musik des Albums zählt zu den Genres R&B, Funk, Soul, Pop und Rock. Zudem sind Cool-Jazz-Strukturen und New-Age-Einflüsse in einigen Songs vorhanden.[6][9] Die Liedtexte singt Prince überwiegend vertont, auch in dem für ihn typischen Falsett-Gesang ist er zu hören. Ferner sind in den Songs Everywhere, The Everlasting Now und Last December Gospelchöre zu hören. Die Backing Vocals des Albums übernimmt unter anderem die Girlgroup Milenia, bestehend aus den vier Schwestern Malikah, Mikele, Niyoki und Tia White. Milenia unterstützen Prince auch bei seiner Hit-N-Run-Tour von November 2000 bis Mai 2001.[10][11][12]

Der erste Song heißt Rainbow Children, in dessen Titel Prince den Artikel „The“ vom Albumnamen wegließ. Der Song ist zuweilen Jazz-angehaucht und besitzt als Leitmotiv eine E-Bass-Figur, der Refrain ist musicalähnlich. Die langsamen Songs Muse 2 the Pharaoh, Mellow und She Loves Me 4 Me sind dem Genre Contemporary R&B zuzuordnen und basieren auf Elektronischem Piano, weichem Schlagzeugspiel sowie spärlichem Gitarrenspiel. Das Stück Digital Garden setzt sich aus einem Salsa-Beat gepaart mit einer Synthesizer-Textur zusammen. Die Musik des Funk-Songs The Work Pt. 1 wirkt zuweilen wie eine Hommage an James Brown.[6][13]

Everywhere ist aus dem Bereich Popmusik, das live eingespielte Schlagzeugspiel stammt von John Blackwell, das Intro singt die Girlgroup Milenia. Der Song geht direkt in das Stück The Sensual Everafter über, das einen ruhigen Instrumental-Abschnitt besitzt, der an Carlos Santana erinnert. The Sensual Everafter wirkt zuweilen wie Lounge-Musik. Der Song 1+1+1 Is 3 ist aus dem Bereich Elektronische Tanzmusik und Prince verwendet nahezu alle musikalischen Elemente aus seinem Song Erotic City (1984), der B-Seite der damaligen Singleauskopplung Let’s Go Crazy. Das Stück Deconstruction besteht überwiegend aus einem Monolog, der von Prince als Erzähler der Rahmenhandlung mit verzerrter Stimme gehalten wird. Abgesehen davon ist im Song ein kurzes Gitarrensolo zu hören.[6][14]

Das 54-sekündige A-cappella-Stück Wedding Feast dient als Zwischenspiel auf dem Album. Das Intro singt Kip Blackshire, der anschließend einsetzende Gesang ist als humorvolle Persiflage auf Operngesang zu verstehen. Am Ende des Stücks lacht Prince dezent im Hintergrund.[11][15] Family Name ist ein rhythmischer Song mit funky Schlagzeug im Zusammenspiel mit E-Bass. Das Stück beginnt mit einem abgeschwächten Opening und entwickelt sich in Kombination mit dominierendem Gitarrenspiel zu einer Darbietung aus den Genres Rock und Funk. Die computerverfremdeten gesprochenen Sätze stammen von Toningenieurin Femi Jiya und Morris Hayes.[11][16]

The Everlasting Now ist ein Upbeat-Song aus dem Bereich Funk, in dem Prince zwischen gesprochenen und gesungenen Vocals jongliert. Das Stück enthält Latin-Pop-ähnliche Passagen und Gitarrenspiel, bei dem sich Prince von Carlos Santana inspirieren ließ. Der letzte Song des Albums ist die Rockballade Last December und enthält an Funk Metal sowie Arabische Musik erinnernde Passagen.[13]

Das Konzept[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

The Rainbow Children ist ein Konzeptalbum, dessen Liedtexte oftmals spirituell angehaucht sind und zuweilen deutlichen Bezug auf die Zeugen Jehovas nehmen.[17][9] Prince entwarf um die Songs des Albums herum eine Rahmenhandlung. Er erzählt die Geschichte von den „Rainbow Children“ und deren König „The Wise One“; diese sind in einem „Digital Garden“ eingesperrt, der von den Bösewichten „The Banished Ones“ gebaut wurde. The Wise One führt schließlich eine „unsichtbare Tat“ durch und schickt The Banished Ones zurück in ihren Geburtsort der imaginären Stadt „Menda City“; dieser Name ist ein Wortspiel mit dem englischen Wort „mendacity“, das übersetzt „Verlogenheit“ bedeutet. Nachdem The Banished Ones in Menda City sind, gehen die Rainbow Children und The Wise One von Tür zu Tür. Sie wollen Menschen finden, die sich dazu bereit erklären, den Digital Garden zu zerstören, um das „everlasting now“ herbeizuführen, das als Paradies interpretiert werden kann.[18]

Eine Frau namens „Muse“ wird The Wise One gesandt, damit diese seine Ehefrau werden kann. Abgesehen davon hat sich ihre Liebe zu Gott verstärkt und diese Leidenschaft führt Muse in das Transzendenz-Reich von dem „sensual everafter“. Während sie sich in einem „hypnotischen Entspannungsschlaf“ befindet, pflanzt ihr The Wise One einen Samen der Erkenntnistheorie in ihrem Kopf ein. Damit suggeriert Prince „1+1+1 Is 3“, also The Wise One plus Muse plus Gott ergibt drei.[9][19][20]

Nun lässt Prince der Geschichte eine ungewöhnliche Wendung nehmen; Sachverhalte von Sklaverei und Rassen werden erforscht. Außerdem brauchen Menschen, die sich eine Heiratserlaubnis wünschen, Zugang zu „Akashic Records Genetic Information Division“. Akashic Records ist ein angeblich spiritueller Ort, der eine gesamte Aufzeichnung von allem besitzt, was jemals stattgefunden hat oder in Zukunft auftreten wird – sei es Handeln, Denken oder Gefühle.[16]

Im Anschluss von Akashic Records erzählt Prince die Geschichte aus der Ich-Perspektive weiter. Er habe einen Herrscher gekannt, der seine „pearly crown“ (deutsch: „Perlenkrone“) ablegte, als dieser die Erkenntnis bekam, „Männer sind zum Herrschen nicht geeignet“ („men aren’t fit to rule“). Der Herrscher sucht nun aus seinem eigenen Herzen und Geist das Reich Gottes. Die genauen Kenntnisse von Jesus Christus und von Gott der Vater sind für die Ankunft des „everlasting now“ notwendig. Zudem stellt Prince folgende die Behauptung auf: diejenigen, die Jesus Christus liebten, seien somit auch diejenigen, die davon profitierten. Die Geschichte der „Rainbow Children“ endet schließlich mit den Sätzen „Im Namen des Vaters. Im Namen des Sohnes. Wir müssen zusammenkommen. Zusammenkommen als EINS“.[16]

Die zuweilen schwer nachvollziehbare Handlung erzählt Prince mittels Pitch-Shifting in einer tiefen und verzerrten Tonlage, die seiner Stimme im Song Bob George aus dem Black Album (1994) ähnelt. Als Erzähler fügt er am Anfang oder am Ende einiger Songs Passagen an, die den Ablauf der Musik des Albums The Rainbow Children unterbrechen.[16]

Die Liedtexte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Song Rainbow Children erzählt Prince, wie diese „eine neue Nation“ bauen, die auf der Bibelübersetzung Neue-Welt-Übersetzung der Heiligen Schrift der Zeugen Jehovas basiert. Zudem kommen der König der Rainbow Children „The Wise One“ und seine Frau im Song vor, die von den Bösewichten „The Banished Ones“ aus der neuen Nation verbannt werden. Ferner zitiert Prince die Textzeile „Reproduction of the New Breed, Leaders, stand up! Organize!“ (deutsch: „Die Reproduktion der New Breed, Leaders, aufstehen! Organisieren!“) seines Songs Sexuality aus dem Jahr 1981.[2][9][21][22]

Muse 2 the Pharaoh handelt von einer Geschlechterhierarchie, in der Männer die Entscheidungen treffen und sich als Künstler profilieren, während Frauen ihnen dienen. Zudem zieht Prince einen Vergleich zwischen dem Holocaust und der Versklavung von Afroamerikanern und stellt die These auf, die Auslöschung eines Volkes sei dem Verlust der Freiheit vorzuziehen.[2][9][23][17][18][24]

Digital Garden stellt die Bösewichte „The Banished Ones“ vor, die Feinde der Rainbow Children. The Banished Ones übernehmen die Macht der gesamten Welt, außer im Palast der Rainbow Children, der von The Banished Ones mit einem „Digital Garden“ umzingelt wurde. The Banished Ones wollen The Wise One entmachten. Dank „einer unsichtbaren Tat“ von The Wise One gelingt es ihm, The Banished Ones in ihre Heimat „Menda City“ zurückzuschicken. Die Rainbow Children gehen nun „von Tür-zu-Tür“, um Menschen zu finden, die bereit für den Abbau vom „Digital Garden“ sind.[11][25]

The Work Pt. 1 beinhaltet die Entscheidung der Rainbow Children, den „Digital Garden“ zu zerstören, bevor die Rainbow Children das Paradies auf Erden im Song Everywhere finden.[11]

Im Song The Sensual Everafter verführt The Wise One seine Muse, die gesandt wurde, um seine Ehefrau zu werden, damit er sie in „the sensual everafter“ bringen kann. Das Stück besteht überwiegend aus Instrumentalspiel mit gesprochenen Worten des Erzählers, der die Geschichte der Rainbow Children weiter schildert.[26]

In dem Stück Mellow scheint The Wise One seine Muse zum Orgasmus zu bringen, bevor er sie hypnotisiert, in dem er ihre Haare streichelt. Der Liedtext nimmt auch Bezug auf „The Egg“ (dt.: Das Ei), das in der Realität ein oval-förmiges Haus ist und sich auf dem Gelände von Prince’ Paisley Park Studio befindet. Wofür das Haus genutzt wurde – Prince starb im Jahr 2016 – ist der Öffentlichkeit jedoch nicht bekannt gewesen.[11][27]

1+1+1 Is 3 scheint auf die Wichtigkeit Gottes in einer Ehe zu verweisen. Im Liedtext erklärt Prince, The Wise One plus seine zukünftige Ehefrau sowie Gott ergebe drei und daran sei „nichts zu rütteln“ („ain’t no room 4 disagree“).[11][28][29]

Der Song Deconstruction besteht hauptsächlich aus einer gesprochenen Überleitung mit musikalischer Unterstützung. Prince als Erzähler fasst den bisherigen Verlauf der Geschichte der Rainbow Children zusammen; The Banished Ones sind von den Rainbow Children verjagt worden und von weiter Entfernung aus müssen The Banished Ones mit ansehen, wie die Rainbow Children den Digital Garden auflösen. Die Menschen haben verinnerlicht, dass kein anderer „im Stande sein würde, Anspruch auf die Schätze der Rainbow Children zu stellen“ („be able to lay claim to the treasures of the Rainbow Children“). Die Muse wacht „als Königin“ aus ihrer Hypnose auf und ist zur Hochzeit mit The Wise One bereit.[11][30]

Die Hochzeit zwischen The Wise One und seiner Muse findet im Song Wedding Feast statt, wobei das Hochzeitsfest vegan ist. Den Liedtext von She Loves Me 4 Me singt Prince aus der Ich-Perspektive und die darin nicht näher beschriebene Frau ist ebenfalls vegan. Prince schätzt an dieser, dass sie ihn so liebt, wie er tatsächlich ist und nicht, wie andere Menschen sich ihn vorstellten.[11]

Family Name beginnt mit einer computerverfremdeten Frauenstimme, die den Zuhörer in den angeblich spirituellen Ort „Akashic Records“ einführt. Zudem beschäftigt sich Prince im Liedtext mit Sklaverei und Rasse; im Gegensatz zu Juden mussten afroamerikanische Sklaven ihren Familiennamen ablegen und sich umbenennen. Ferner gibt Prince mit einer computerverfremdeten Stimme das fiktive Zitat „My fellow Americans, if there is a just God, we’re gonna pay for this!“ (deutsch: „Meine amerikanischen Mitbürger, wenn es einen gerechten Gott gibt, werden wir dafür [gerne] zahlen!“) von dem dritten amerikanischen Präsidenten Thomas Jefferson an. Family Name endet mit einem realen Zitat von Martin Luther King’s Rede „I Have a Dream“ vom 28. August 1963; „Black men and white men, Jews and Gentiles, Protestants and Catholics, will be able to join hands and sing in the words of the old negro spiritual, ‘Free at last! Free at last! Thank God Almighty, we are free at last!.’“ (deutsch: „[Wenn] schwarze Männer und Weiße, Juden und Heiden, Protestanten und Katholiken, Hände halten können und die Worte des alten Neger-Spirituals ‘Endlich frei! Endlich frei! Danke Gott, Allmächtiger, wir sind endlich frei!’ singen“.)[9][20][31][32]

Im Song The Everlasting Now vertritt Prince die Meinung, „diejenigen, die Jesus Christus lieben, werden diejenigen sein, die davon profitieren“. („those who love Christ are the ones who benefit.“)[33] Der letzte Song des Albums heißt Last December, der aber keinen besonderen Bezug zur Geschichte der Rainbow Children nimmt.

Titelliste und Veröffentlichung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Titelliste
  1. Rainbow Children – 10:03
  2. Muse 2 the Pharaoh – 4:21
  3. Digital Garden – 4:07
  4. The Work Pt. 1 – 4:28
  5. Everywhere – 2:54
  6. The Sensual Everafter – 2:57
  7. Mellow – 4:24
  8. 1+1+1 Is 3 – 5:17
  9. Deconstruction – 1:59
  10. Wedding Feast – 0:54
  11. She Loves Me 4 Me – 2:49
  12. Family Name – 8:16
  13. The Everlasting Now – 8:18
  14. Last December – 7:57
Autor aller Songs ist Prince

The Rainbow Children erschien weltweit am 20. November 2001 bei Prince’ eigenem Musiklabel NPG Records und dem US-Independent-Label Redline Entertainment auf Compact Disc, Doppel-LP sowie auf MC. Mitglieder seiner damaligen Homepage NPG Music Club.com konnten das Album bereits am 16. Oktober 2001 als Download käuflich erwerben.[34]

Das Album enthält insgesamt 21 Tracks, wobei auf den Titeln 15 bis 20 lediglich Pausen von jeweils drei Sekunden vorhanden sind. Track 21 ist 38 Sekunden lang und Prince wiederholt des Öfteren das Wort „one“, das letzte Wort der Textzeile „together as one“ von Last December.

Singleauskopplungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von dem Album wurde nur eine Single ausgekoppelt; The Work Part 1 erschien am 6. April 2001 und konnte ausschließlich über die damalige Musiktauschbörse Napster heruntergeladen werden.[35] Der Download war kostenlos und entwickelte sich zu einem der am meist heruntergeladenen Songs in der Geschichte von Napster. Über die Zusammenarbeit mit Napster sagte Prince damals: „Die Plattenfirmen verstehen einfach nicht, dass Napster nur die wachsende Frustration der Leute darüber zeigt, wie sehr die Industrie die Musik kontrolliert.“ Napster-Gründer Shawn Fanning lobte Prince und meinte, dieser sei ein „wahrer Visionär“.[36] Den Song benannte Prince auf dem Album The Rainbow Children in The Work Pt. 1 um, die Gründe dafür sind nicht bekannt.[37]

The Work Part 1 konnte im Sommer 2001 auch über Prince’ damaliger Homepage NPG Music Club.com als CD-Single bestellt werden. Als B-Seite dient der Song U Make My Sun Shine, ein Duett zwischen Prince und Angie Stone. U Make My Sun Shine war ursprünglich ein non-Album-Track und erschien am 21. Dezember 2000 als kostenloser Download über Prince’ damaliger Homepage mit Namen NPGOnlineLtd.com. Am 29. März 2004 veröffentlichte Prince den Song auch auf seinem Download-Album The Chocolate Invasion.[38]

Ferner wurden von The Rainbow Children mit She Loves Me 4 Me, Last December und Jazz Sampler drei Promo-Singles ausgekoppelt. She Loves Me 4 Me ist eine 1-Track-CD-Single und wurde nur in Frankreich und in den USA veröffentlicht.[39] Last December erschien ebenfalls als 1-Track-CD-Single und wurde Ende 2001 nur in Japan ausgekoppelt.[40] Eine weitere Promo-Single wurde mit Namen Jazz Sampler in den USA veröffentlicht, bestehend aus den vier Songs She Loves Me 4 Me, The Sensual Everafter, Rainbow Children und Digital Garden. Alle Versionen der auf den drei vorhandenen Promo-CDs sind mit den jeweiligen Albumversionen von The Rainbow Children identisch.

Prince produzierte keine Musikvideos zu Songs des Albums von The Rainbow Children und Coverversionen von anderen Interpreten sind nicht bekannt.

Tournee[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Typische Setlist der One-Nite-Alone-Tour vom
1. März 2002 bis 29. November 2002
  1. Rainbow Children
  2. Muse 2 the Pharaoh
  3. Xenophobia (damals noch unveröffentlicht)
  4. Money Don’ Matter 2 Night
  5. The Work Pt. 1
  6. Extraordinary
  7. Mellow
  8. 1+1+1 Is 3
  9. Strange Relationship
  10. Pass the Peas
    (1972 von The J. B.’s geschrieben)
  11. When You Were Mine
  12. Sign o’ the Times
  13. Family Name
  14. Take Me with U
  15. Raspberry Beret
  16. The Everlasting Now
  17. Adore (Prince am Klavier)
  18. The Most Beautiful Girl in the World
    (Prince am Klavier)
  19. Condition of the Heart (Prince am Klavier)
  20. Do Me, Baby (Prince am Klavier)
  21. I Wanna Be Your Lover (Prince am Klavier)
  22. Diamonds and Pearls (Prince am Klavier)
  23. The Beautiful Ones (Prince am Klavier)
  24. Nothing Compares 2 U (Prince am Klavier)
  25. The Ladder (Prince am Klavier)
  26. Starfish and Coffee (Prince am Klavier)
  27. Sometimes It Snows in April
    (Prince am Klavier)
  28. Anna Stesia
Autor aller Songs ist Prince,
sofern nicht anders angegeben

Die Tournee zum Album nannte Prince One Nite Alone … und führte durch die USA, Kanada, Europa und Japan. Sie begann am 1. März 2002 in Saginaw (US-Bundesstaat Michigan) und endete am 29. November 2002 in Nagoya. Die Tournee umfasste insgesamt 64 Konzerte, wurde von ungefähr 270.000 Zuschauern besucht und spielte zirka 20 Millionen US-Dollar ein. Prince trat zumeist in Hallen mit einem durchschnittlichen Fassungsvermögen von 4.000 Zuschauern auf und alle Konzerte waren, bis auf wenige Ausnahmen, ausverkauft. Da Prince die Setlist bei jedem Konzert änderte, variierte die Konzertlänge zwischen 130 und 170 Minuten.[41]

Die One-Nite-Alone …-Tour wurde als „stripped-down“ (dt.: „vereinfacht“) beworben, ohne „Pyrotechnik und Choreografien“. Saxofonist Najee sagte nach Prince’ Tod: „Einmal kam George Clinton vorbei und witzelte: ‘Ich kann hier nicht bleiben, hier gibt’s ja keine Frauen, kein Garnichts!’“.[42] Zudem verzichtete Prince oftmals auf Hits wie beispielsweise 1999 (1982), Purple Rain (1984) und Kiss (1986); er präsentierte eine Reihe von Songs, die er zuvor bei seinen Livekonzerten selten oder noch nie gespielt hatte. Musikkritiker zeigten sich von der One-Nite-Alone …-Tour begeistert, beispielsweise schrieb Alan Leeds, Bruder von Saxofonist Eric Leeds, in der Tageszeitung Star Tribune, Prince habe zu seiner alten Form zurückgefunden und würde neu durchstarten. Außerdem waren viele Kritiker der Meinung, Prince’ damalige Besetzung seiner Begleitband The New Power Generation sei einer der besten, die er jemals gehabt habe.[43][44]

Mitglieder von Prince’ damaliger Homepage NPG Music Club.com bekamen bei der One-Nite-Alone …-Tour Plätze in den vordersten Reihen und erhielten Zutritt zu den Soundchecks, die der Musiker vor Beginn der Hauptkonzerte absolvierte. Während dieser Soundchecks zeigte sich Prince sehr kommunikativ und unterhielt sich mit den Fans.[44][43]

The New Power Generation bestand aus folgenden Mitgliedern, wobei Maceo Parker und Eric Leeds sich bei Konzerten zuweilen abwechselten:[44]

Am 31. März 2002 traten Carlos Santana und Larry Graham in Washington, D.C. im Warner Theatre als Gäste bei Prince auf.[46] Graham wirkte außerdem bei vier weiteren Konzerten als Gastmusiker mit. Sheila E. gastierte bei drei Konzerten.

Bei 15 der 64 Konzerte spielte Prince nach dem Hauptkonzert eine Aftershow, also ein weiteres Konzert nach Mitternacht. Die Aftershows wurden offiziell angekündigt und fanden in kleineren Clubs statt. Am 10. April 2002 absolvierte Prince eine Aftershow in New York City (US-Bundesstaat New York) im Nachtclub The World und als musikalische Gäste traten unter anderem Alicia Keys, Doug E. Fresh, George Clinton, Musiq Soulchild und Questlove auf. Am 17. April 2002 waren Buddy Miles und Erykah Badu Gäste bei Prince’ Aftershow in Dallas (US-Bundesstaat Texas) im Musikclub The Red Jacket.[47]

Ferner erschien am 12. August 2003 die Direct-to-Video-DVD mit Namen Live at the Aladdin Las Vegas. Die DVD ist ein Mitschnitt von einem Live-Konzert, das Prince am 15. Dezember 2002 in Las Vegas (US-Bundesstaat Nevada) im Aladdin Theatre for the Performing Arts gab. Zwar spielte er dieses Konzert nicht im Rahmen seiner One-Nite-Alone …-Tour, aber die Tracklist beruht auf genannter Tournee. Die Gesamtlänge der 15-Track-DVD beträgt jedoch nur 80 Minuten, da Prince die meisten Songs des damaligen Konzerts nicht veröffentlichte. Neben Maceo Parker und Sheila E. wirkt auch Nikka Costa als Gastmusikerin mit.[48] Auf Blu-ray Disc ist das Konzert bisher nicht erschienen. (Stand: 2017).

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Presse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Musikkritiker bewerteten das Album The Rainbow Children überwiegend positiv; einige waren der Meinung, Prince sei seit seinem Album Sign o’ the Times aus dem Jahr 1987 nicht mehr so experimentierfreudig gewesen und die Jazz-Passagen von The Rainbow Children erinnerten an die der Bands Steely Dan sowie Weather Report.[7] Prince’ Überleitungen als Erzähler mit tiefer und verzerrter Stimme wurde allgemein als störend und irritierend empfunden. Auf die Songtexte, die Bezug auf die Zeugen Jehovas nehmen, wurde selten eingegangen. Nur sehr wenige Kritiker sahen darin antisemitische Äußerungen von Prince.[14][49] Ferner wurde die zuweilen eigentümliche Musik des Albums und der Mangel an Hit-Singles kritisiert.[7]

Edna Gundersen von Tageszeitung USA Today zeigte sich von dem Album The Rainbow Children begeistert und gab dreieinhalb von vier möglichen Sternen. Sie schrieb: „Eine unvergleichliche Produktion, unverholene Experimentierlust und eine brillante musikalische Umsetzung fügen sich hier zu einem der gewagtesten und faszinierendsten Alben zusammen, die Prince bisher abgeliefert hat, ganz gleich, wie man zu seinen geheimnisvollen Verneigungen vor Gott steht.“[50]

Die Musikkritiker David Wilson und John Alroy verteilten ebenfalls dreieinhalb von vier möglichen Sternen und lobten die musikalische Bandbreite des Albums: es sei „entspannter Jazz (Rainbow Children) und Fender Rhodes (Everywhere), Gitarrensoli (The Sensual Everafter)“ sowie eine Hommage an James Brown (The Work Pt. 1) zu hören. 1+1+1 Is 3 sei aber „ein minderwertiges Remake“ von Erotic City (1984), Wedding Feast eine „absurde Operette“, She Loves Me 4 Me „banal wie der Songtitel bereits aussagt“ und das Opening von Family Name bestehe aus „zu stark computergenerierte Gesang“. Die besten Songs des Albums habe Prince „bis zum Schluss aufgehoben“; The Everlasting Now sei ein „Funk-Opus“ und Last December erinnere zuweilen an die gitarrenlastigen Rockballaden Purple Rain (1984) und Gold (1995). Die Songtexte von The Rainbow Children seien „meist Werbung für die Zeugen Jehovas“, aber es falle „leicht, die Botschaften zu überhören und die Musik zu würdigen“.[51]

Greg Kot von der überregionalen US-Zeitung Chicago Tribune meinte, die Musik von The Rainbow Children sei „zum Teil Prince’ stärkste seit Jahren; eine wahre Modenschau, gekleidet im Glanz von Killer-Melodien in Funk, Gospel, Soul und Gypsy-Rock“. Das musikalische Spektrum erinnere an das „Meisterwerk Sign o’ the Times von 1987“.[52]

Sarah Rodman von der US-Tageszeitung Boston Herald gab drei von vier möglichen Sternen und zog als Fazit: „Egal, ob man mit der Gesamtaussage des Albums übereinstimmt oder nicht, The Rainbow Children klingt für die Ohren eines langjährigen Prince-Fans bunt und schön.“[53]

Rene E Graham von der US-Tageszeitung The Boston Globe vertrat die Meinung, The Rainbow Children sei zwar kein „Klassiker“, aber „vielleicht das durchweg befriedigendste Prince-Album seit Sign ‘O’ The Times [sic] aus dem Jahr 1987.“ Über die Songtexte schrieb Graham, es sei „eine 70-minütige Predigt, verkleidet als Konzeptalbum über das Gute, das Böse, und die anhaltende Macht der Liebe Gottes.“ Er verglich The Rainbow Children mit den Alben Slow Train Coming (1979) und Saved (1980) von Bob Dylan, auf denen Dylan seine Sicht als wiedergeborener Christ schildert.[28][54]

Jon Bream von der überregionalen US-Tageszeitung Minneapolis Star Tribune schrieb über die Songtexte des Albums: „Die Vision und das Philosophieren ist Prince pur – kosmisch, komplex, verwirrend und, natürlich, Geschlechtsverkehr betreffend (in höflich, fast poetisch Euphemismen)“. Zwar seien diese „nicht besonders umstritten“, aber „kultmässig“.[55]

Stephen Thomas Erlewine von Allmusic verteilte drei von fünf möglichen Sternen und meinte, Prince sei „seit langer Zeit nicht mehr so fokussiert und lohnenswert“ gewesen. Es sei „schade“, dass dieses niemanden „außer den Hardcore-Prince-Fans“ interessiere.[56]

Arion Berger vom US-Musikmagazin Rolling Stone war vom Album enttäuscht und gab zweieinhalb von fünf möglichen Sternen. The Rainbow Children sei ein „ein mühseliger Weg durch die Wüste nach diesem berauschenden Wasser, vorausgehend mit einem Freak in der Kanzel, seinen Synthesizern der heiligen Gerechtigkeit schwenkend.“ („But it’s a long trudge across the desert to this heady water, especially with Freak-in-the-Pulpit leading the way, waving his synthesizer of holy justice.“)[28][57]

Marc Weingarten von der US-Zeitschrift Entertainment Weekly gab The Rainbow Children auf einer Skala von A+ bis F die Note C- und schrieb: „Demonstrativ zur Schau getragene Bibeltreue steht Prince nicht besonders gut; die lockeren Jazz-Funk-Grooves werden von seiner Frömmelei erstickt.“ Seine Karriere sei „durch interessante Ausfälle gekennzeichnet“, aber Prince habe niemals „so prosaisch“ geklungen.[49][58]

David Segal von der US-Tageszeitung The Washington Post zeigte sich von The Rainbow Children sehr enttäuscht. Das Album gleiche „oftmals einer zusammenhanglosen und lächerlichen Pop-Oper über Religion und Liebe, das dringend einen Texteditor braucht“. Dennoch sei „in diesem Chaos die zum Teil beste Prince-Musik seit Jahren begraben“. Der „eklatanteste Fehler“ sei die Geschichte des Albums, die von einem Erzähler „wie Barry White auf Barbiturate“ geschildert werde. Es sei „unmöglich, der Geschichte zu folgen“. „Der einzige Weg“, das Album genießen zu können, sei „das Geplapper zu ignorieren und dieses zu überspringen“.[59]

Anlässlich Prince’ Tod am 21. April 2016 fand am 15. Mai in Minnetonka (US-Bundesstaat Minnesota) im Königreichssaal der Zeugen Jehovas eine Trauerfeier zu Ehren des Musikers statt. Unter den 500 ausschließlich geladenen Gästen waren unter anderem Prince’ persönliche Assistentin Meron Bekure, 3rdEyeGirl-Bassistin Ida Nielsen, Sinbad, Sheila E. sowie ihr aktueller und im Jahr 1989 Prince-Manager Gilbert Davison. Larry Graham hielt eine Rede. Prince’ Familie wurde nicht eingeladen. Der Musiker gehörte bis zu seinem Tod der Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas an und war unter dem Namen „Brother Nelson“ Mitglied.[60][61][62]

Nach Prince’ Tod im April 2016 rezensierten die Musikjournalisten Albert Koch und Thomas Weiland von der deutschen Musikzeitschrift Musikexpress das Album The Rainbow Children und gaben viereinhalb von sechs möglichen Sternen. Sie schrieben unter anderem: „Das fantastische Titelstück mit seinen freien Passagen, den Wendungen und Verschlingungen ist dem Prince-Fan, der nach Hits verlangt, eigentlich nicht zuzumuten“. Der einzige „Wermutstropfen“ auf The Rainbow Children sei die Vocoderstimme, die „nervt“.[63]

Charts[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartpositionen [64]
DE AT CH UK US
2001 The Rainbow Children 74
(3 Wo.)
109
(2 Wo.)

Zum ersten Mal seit seinem Debütalbum For You aus dem Jahr 1978 verfehlte ein Prince-Album den Sprung in die Top 100 der US-Charts. Ferner erreichte das Album Platz 17 in Japan und Platz 78 in Frankreich als Höchstplatzierung. The Rainbow Children verkaufte sich weltweit über 560.000 Mal, davon wurden in etwa 158.000 Alben in den USA abgesetzt. (Stand: August 2007)[65]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Begleitheft der CD The Rainbow Children von Prince, NPG Records / Redline Entertainment, 2001
  2. a b c d Uptown (2004), S. 417.
  3. Ro (2011), S. 305.
  4. Ro (2011), S. 308.
  5. a b Azhar (2016), S. 111
  6. a b c d e Hahn (2016), S. 328.
  7. a b c Ro (2011), S. 313.
  8. Uptown #52 (12. August 2002), S. 28–29.
  9. a b c d e f Ro (2011), S. 307.
  10. Milenia. In: Princevault.com. 22. Oktober 2017, abgerufen am 8. November 2017 (englisch).
  11. a b c d e f g h i Thorne (2012), S. 370.
  12. Thorne (2012), S. 372.
  13. a b Uptown (2004), S. 418–419.
  14. a b Uptown (2004), S. 419.
  15. Wedding Feat. In: Princevault.com. 28. Februar 2016, abgerufen am 10. April 2017 (englisch).
  16. a b c d Uptown (2004), S. 418.
  17. a b Hahn (2016), S. 327.
  18. a b Draper (2016), S. 156.
  19. Draper (2016), S. 155–156.
  20. a b Uptown (2004), S. 417–418.
  21. Rainbow Children. In: Princevault.com. 19. Dezember 2016, abgerufen am 10. April 2017 (englisch).
  22. Thorne (2012), S. 369.
  23. Thorne (2012), S. 369–370.
  24. The Rainbow Children. In: Princevault.com. 28. Februar 2016, abgerufen am 10. April 2017 (englisch).
  25. Digital Garden. In: Princevault.com. 27. Februar 2016, abgerufen am 10. April 2017 (englisch).
  26. The Sensual Everafter. In: Princevault.com. 27. Februar 2016, abgerufen am 10. April 2017 (englisch).
  27. Mellow. In: Princevault.com. 19. Dezember 2016, abgerufen am 10. April 2017 (englisch).
  28. a b c Draper (2016), S. 157.
  29. 1+1+1 Is 3. In: Princevault.com. 20. März 2017, abgerufen am 10. April 2017 (englisch).
  30. Deconstruction. In: Princevault.com. 27. Februar 2016, abgerufen am 10. April 2017 (englisch).
  31. Thorne (2012), S. 371.
  32. Family Name. In: Princevault.com. 19. Dezember 2016, abgerufen am 10. April 2017 (englisch).
  33. The Everlasting Now. In: Princevault.com. 19. Dezember 2016, abgerufen am 10. April 2017 (englisch).
  34. Uptown (2004), S. 268.
  35. Uptown (2004), S. 262.
  36. Red/Heise: Neue Prince Single exklusiv bei Napster. In: DerStandard.at. 6. April 2001, abgerufen am 10. April 2017.
  37. The Work Part 1. In: Princevault.com. 20. Dezember 2016, abgerufen am 10. April 2017 (englisch).
  38. U Make My Sun Shine. In: Princevault.com. 6. März 2017, abgerufen am 10. April 2017 (englisch).
  39. She Loves Me 4 Me (Promo-Single). In: Princevault.com. 18. September 2015, abgerufen am 10. April 2017 (englisch).
  40. Last December (Promo-Single). In: Princevault.com. 18. September 2015, abgerufen am 10. April 2017 (englisch).
  41. In 2002 – One Nite Alone… Tour. In: Princevault.com. 19. Juni 2016, abgerufen am 10. April 2017 (englisch).
  42. Azhar (2016), S. 112
  43. a b Hahn (2016), S. 331.
  44. a b c Uptown (2004), S. 270.
  45. John Blackwell. In: Princevault.com. 5. Juli 2017, abgerufen am 5. Juli 2017 (englisch).
  46. Uptown (2004), S. 272.
  47. Uptown (2004), S. 273.
  48. One-Off Performance – 15 December 2002. In: Princevault.com. 21. Dezember 2016, abgerufen am 10. April 2017 (englisch).
  49. a b Hahn (2016), S. 329.
  50. Edna Gundersen: Prince, The Rainbow Children. In: Princetext.tripod.com. 2001, abgerufen am 10. April 2017 (englisch).
  51. Wilson and Alroy: The Rainbow Children (2001). In: Warr.org. 2001, abgerufen am 10. April 2017 (englisch).
  52. Greg Kot: Prince – The Rainbow Children (NPG). In: Princetext.tripod.com. 2001, abgerufen am 10. April 2017 (englisch).
  53. Sarah Rodman: Prince – The Rainbow Children (NPG). In: Princetext.tripod.com. 2001, abgerufen am 10. April 2017 (englisch).
  54. Rene E Graham: Life in the Pop Lane – Prince’s 'Children’ filled with spirit. In: Princetext.tripod.com. 27. November 2001, abgerufen am 10. April 2017 (englisch).
  55. Jon Bream: Prince, The Rainbow Children (NPG / Redline). In: Princetext.tripod.com. 23. November 2001, abgerufen am 10. April 2017 (englisch).
  56. Stephen Thomas Erlewine: Prince – The Rainbow Children. In: Allmusic.com. 2017, abgerufen am 10. April 2017 (englisch).
  57. Arion Berger: The Rainbow Children. In: Rollingstone.com. 2. Januar 2002, abgerufen am 10. April 2017 (englisch).
  58. Marc Weingarten: The Rainbow Children. In: Princetext.tripod.com. 2001, abgerufen am 10. April 2017 (englisch).
  59. David Segal: Prince Flies Somewhere Over the Rainbow. In: Princetext.tripod.com. 21. November 2001, abgerufen am 10. April 2017 (englisch).
  60. Anthony Lonetree: Prince memorial fills Jehovah’s Witnesses hall in Minnetonka. In: StarTribune.com. 15. Mai 2016, abgerufen am 10. April 2017 (englisch).
  61. Gallery: Prince memorial fills Jehovah’s Witness hall in Minnetonka. In: StarTribune.com. 15. Mai 2016, abgerufen am 10. April 2017 (englisch).
  62. Daniel Kreps: Prince’s Church Holds Memorial Service With Mentor Larry Graham. In: RollingStone.com. 16. Mai 2016, abgerufen am 10. April 2017 (englisch).
  63. ME-Redaktion: Aus dem grossen Prince-Special – Alle Alben im Überblick. In: Musikexpress.de. 22. Mai 2016, abgerufen am 10. April 2017.
  64. Chartquellen:
  65. Ed Christman: Purple Brain. In: books.google.de. 4. August 2007, abgerufen am 10. April 2017 (englisch).
  66. Uptown: Uptown Issues 1–60. In: Madhousemusic.co.uk. 2017, abgerufen am 10. April 2017 (englisch).