The Ring (Zeitschrift)

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Erste Ausgabe der Boxzeitschrift The Ring

The Ring (auch The Ring Magazine) ist die älteste noch bestehende Boxzeitschrift der USA.

Sie wurde 1922 von Nat Fleischer mitgegründet, der 1929 Alleinbesitzer wurde und sie bis zu seinem Tod 1972 leitete. Es wird, wie das früher konkurrierende „KO-Magazine“ und „World Boxing“ vom London Publications Verlag herausgegeben. In den Jahren 1972 bis 1979 war Fleischers Schwiegersohn Nat Loubet der Herausgeber, heutiger Chefredakteur ist Nigel Collins. Óscar de la Hoyas Unternehmen Golden Boy Enterprises ist derzeit Eigentümer der Boxzeitschrift.

Ring Ranglisten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Zeitschrift gibt wie praktisch alle Boxzeitschriften und Webseiten eigene Ranglisten heraus.[1]

In den letzten Jahren hat sich über Unterstützer bei ESPN und HBO die Debatte intensiviert, ob nicht eine übergreifende Rangliste, wie z. B. „The Ring“ als Leistungsmaßstab herangezogen werden sollte. Aufgrund der vielen Weltverbände mit teilweise abweichendem Reglement existieren parallel zahlreiche unterschiedliche Weltmeister in der gleichen Gewichtsklasse. Des Weiteren werden im modernen Boxsport nicht allein aufgrund der sportlichen Herausforderung die Kämpfe vereinbart, sondern die Gegner vor allem im Hinblick auf die Kampfbörse ausgewählt.[2]

Neben den Ranglisten für die einzelnen Gewichtsklassen wird auch eine Gewichtsklassenunabhängige Rangliste (Best Pound for Pound Fighter in the World) geführt.

Jährliche Preisvergaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Ring Magazine vergibt jährlich Preise in folgenden Kategorien:

Weitere Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltmeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltmeistergürtel des Ring Magazine

Seit 1922 verleiht das Ring Magazine den Weltmeistergürtel in den jeweiligen Gewichtsklassen.

Amtierende Weltmeister sind folgende:

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ring Ranglisten
  2. Kommentar

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]