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The Rip (Film)

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Film
Titel The Rip
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2026
Länge 113 Minuten
Altersempfehlung ab 16[1]
Produktions­unternehmen Artists Equity
Stab
Regie Joe Carnahan
Drehbuch Joe Carnahan
Produktion
Musik Clinton Shorter
Kamera Juan Miguel Azpiroz
Schnitt Kevin Hale
Besetzung
Synchronisation

The Rip ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 2026 von Regisseur und Drehbuchautor Joe Carnahan mit Matt Damon und Ben Affleck.[2] Die Handlung dreht sich um Drogenhandel in Miami und einem Spezialteam der Polizei, das in dieser ermittelt. Thematisiert werden Polizeispitzel, Beziehungen der Polizeimitglieder untereinander und zum Drogenkartell und erheblichen Geldmitteln, die aus dem Drogenhandel stammen.

Nach der Ermordung von Captain Jackie Velez vom Miami Police Department fällt der Verdacht auf ihre Spezialeinheit, das Tactical Narcotics Team (TNT), das im Drogenhandel ermittelt. Ihr Stellvertreter, Lieutenant Dane Dumars, erhält einen Hinweis auf eine Adresse in Hialeah und führt seine Kollegen Detective Sergeant JD Byrne, Detective Mike Ro, Detective Numa Baptiste und Detective Lolo Salazar zur Durchsuchung des Hauses nach illegalem Geld. Byrne hatte eine Affäre mit Jackie, die sie geheim hielten. Er wurde bei einer Beförderung übergangen, an seiner Stelle wurde Dumars befördert. JDs Bruder ist FBI-Agent Del Byrne.

Desiree „Desi“ Lopez Molina, die Enkelin der kürzlich verstorbenen Hausbesitzerin, lässt das Team widerwillig hinein, wo sie mit einem Spürhund 20 Millionen US-Dollar von einem Drogenkartell entdecken. Dumars missachtet die Dienstvorschriften, indem er seinen Vorgesetzten nicht informiert. JD erzählt er, dass er den Kommandostrukturen innerhalb der Polizei misstraue. Dumars lässt die Handys des Teams in Verwahrung nehmen, während Ro heimlich ein Prepaid-Handy benutzt. Nach einer angespannten Begegnung mit einer lokalen Polizeistreife bewaffnet sich das Team, während Numa und Lolo weiter das Geld zählen. Desi erklärt, sie sei angewiesen worden, einen Teil des Geldes anzubieten, falls das Versteck gefunden wird. Dumars ist misstrauisch, nachdem er herausgefunden hat, dass sie einst ein Polizeispitzel war.

Ein Anrufer zwingt das Team zum Verlassen des Hauses innerhalb der nächsten 30 Minuten, andernfalls würden sie sterben. Byrne konfrontiert Dumars damit, dass er ihm gegenüber Informationen zurückhält, insbesondere den ursprünglichen Hinweis auf das Haus, und er ihm daher misstraut. Aus Angst, der Lieutenant könnte das Geld stehlen wollen, ruft Byrne Matty Nix von der Drug Enforcement Administration (DEA) an, der vermutet, Dumars sei in Velez’ Tod verwickelt. Byrne erkennt aufgrund von Morse-Lichtsignalen, dass die verlassene Gegend unter der Kontrolle des Kartells steht. Desi erzählt Ro, dass sie vermutet, dass Dumars das Geld stehlen will.

Nachdem die Lichter im Haus ausgegangen sind, wird das Feuer auf das Team eröffnet. Salazar wird beim Schusswechsel verwundet, während Dumars und Ro die Angreifer vertreiben. Das Kartell erklärt, nichts mit dem Angriff zu tun zu haben, und ist bereit, auf das Geld zu verzichten, warnt aber, dass Velez möglicherweise von einem Mitglied ihrer eigenen Gruppe getötet wurde. Byrne wendet sich gegen Dumars, Ro verliert sein Handy und das Haus gerät in Brand, als Nix eintrifft. Baptiste und Salazar bleiben bei Desi zurück, während die anderen Detectives Nix und das Geld in einem gepanzerten Fahrzeug, einem Lenco BearCat, begleiten.

Dumars enthüllt, dass Velez ihm den Tipp vor ihrem Tod gegeben hatte, um das Haus als Köder für die kriminelle Bande zu benutzen. Um sie zum Handeln zu zwingen, ließ er alle glauben, er würde das Geld selbst stehlen. Da er jedem Detective eine andere angebliche Geldsumme genannt hatte, die dann wiederum vom Anrufer wiederholt wurde, schloss er daraus, dass Ro mit der Bande, zu der auch Nix und die Beamten aus Hialeah gehören, unter einer Decke steckte. Nix und seine Männer hatten die Drohanrufe getätigt und auf das Haus geschossen, während Ro das Feuer gelegt hatte. Dumars teilte seinen Plan später Byrne mit, der Ros Handy an sich nahm, mit dem Ro Nix’ Beteiligung bestätigte.

JD hatte seinen Bruder, den FBI-Agenten Del, alarmiert, und die Gruppe wird von den Behörden eingekesselt. Nix eröffnet das Feuer, sein Fahrer wird getötet. Nix gesteht, dass er und Ro Velez überfallen hatten. Ro wird von Dumars verhaftet, während Nix von JD erschossen wird. Das Team gibt das beschlagnahmte Geld ab, Desi erhält davon zwanzig Prozent für ihre Kooperation.

Synchronisation

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Die deutsche Synchronisation übernahm die Interopa Film. Das Dialogbuch schrieb Nico Sablik, der auch Dialogregie führte.[3]

RolleDarstellerSynchronsprecher[3]
Lt. Dane DumarsMatt DamonSimon Jäger
Det. Sgt. JD ByrneBen AffleckPeter Flechtner
Cpt. Jackie VelezLina EscoIsabelle Schmidt
DEA Agent Deron „Dayo“ ReyesJose Pablo CantilloNicolás Artajo
DEA Agent Mateo „Matty“ NixKyle ChandlerThomas Nero Wolff
Desiree „Desi“ Lopez MolinaSasha CalleMarie Hinze
Det. Lorena „Lolo“ SalazarCatalina Sandino MorenoManja Doering
Det. Mike RoSteven YeunNico Sablik
Det. Numa BaptisteTeyana TaylorFlavia Vinzens
FBI Agent Del ByrneScott AdkinsJan-David Rönfeldt
FBI Agent Logan CasianoDaisuke TsujiAlexander Doering
Hialeah Streifenpolizist JungerCliff ChamberlainGerrit Schmidt-Foß
Major Thom VallejoNestor CarbonellMarcus Off

Produktion und Hintergrund

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Der Film wurde von der Artists Equity produziert, als Produzenten fungierten Ben Affleck, Matt Damon, Dani Bernfeld und Luciana Damon.[4][2] Die Dreharbeiten fanden von Oktober bis Dezember 2024 in Los Angeles und Long Beach im US-Bundesstaat Kalifornien, in Hoboken in New Jersey sowie in Miami in Florida statt.[5]

Die Kamera führte Juan Miguel Azpiroz, die Musik schrieb Clinton Shorter, die Montage verantwortete Kevin Hale. Das Production-Design gestaltete Judy Becker und das Kostümdesign Kelli Jones.[2]

Im Abspann ist eine Widmung an Jake William Casiano zu lesen, der 2021 im Alter von elf Jahren an Leukämie starb. Jake war der Sohn von Chris Casiano, einem Polizisten aus Miami, der für diesen Film mit Joe Carnahan zusammengearbeitet hatte und auf dessen Erfahrungen aus der Polizeipraxis das Drehbuch basierte.[6][7]

Zwei Polizeibeamte, deren tatsächlicher Fall aus dem Jahr 2016 als Vorlage diente, beschuldigten Matt Damon und Ben Affleck in einer Klage gegen die Produktionsfirma der Verleumdung. Die Beamten haben damals mehr als 21 Millionen Dollar beschlagnahmt.[8]

Veröffentlichung

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Premiere war am 13. Januar 2026 im Lincoln Center in New York City.[9][10]

Auf Netflix wurde der Film am 16. Januar 2026 veröffentlicht.[4][11]

Am 17. Januar 2026 waren 52 der 63 bei Rotten Tomatoes aufgeführten Kritiken positiv.[4] Bei Metacritic erhielt der Film am 17. Januar 2026 einen Metascore von 64 von 100 möglichen Punkten, der auf 27 Rezensionen basierte.[12]

Jan Werner vergab auf filmtoast.de 3,5 von 5 Punkten. Der Film habe Drive, nutze vor allem die Enge der in Teilen kammerspielartigen Szenarien gekonnt aus und motiviere die beteiligten Stars zu engagierten Performances. Netflix habe endlich mal wieder einen Film, der nicht nur Content sei, sondern tatsächlich eine Daseinsberechtigung im Filmjahr 2026 auch redlich verdiene.[13]

Damian Sprenger urteilte auf blickpunktfilm.de, dass Joe Carnahan ein durchgängig spannender Ritt durch die Nacht gelinge. Der Thriller überzeuge mit Stars in Bestform, intensiver Spannung und handwerklich erstklassiger Action. Auch wenn das Ende überraschend harmonisch wirke.[14]

Lutz Granert bewertete die Produktion auf filmstarts.de mit drei von fünf Sternen. Diese überzeuge in der ersten Filmhälfte als clever verdichteter und knallharter Thriller. Obwohl Matt Damon und Ben Affleck sichtlich Spaß an ihren ungewohnt zwielichtigen Rollen hätten, fehle es der actionreicheren und in Sachen Spannung abfallenden zweiten Hälfte jedoch an Klasse und Ideen.[15]

Dani Maurer (4,5 von 6 Sterne) bezeichnete den Streifen auf outnow.ch als sehr soliden und spannend umgesetzten Thriller, der vor allem in den Szenen ohne Ballereien und Autoverfolgungen seine überzeugenden Momente habe.[16]

Oliver Armknecht (sechs von zehn Punkte) befand auf film-rezensionen.de, dass der Film das Szenario in der ersten Hälfte für einen spannenden Kammerspiel-Thriller mit Paranoia-Elementen nutze, bevor es später eher uninspirierte Action gebe. Dafür überzeuge das Star-Ensemble.[17]

Christian Schachinger nannte die Produktion auf DerStandard.at einen der besten, auf Zug gespielten Thriller der letzten Jahre.[18] Richard Potrykus (73 von 100 Punkten) schrieb auf filmpluskritik.com, dass der spannende Polizeithriller nicht zuletzt durch seinen Cast überzeuge. Der Film sei alles in allem eine runde Angelegenheit.[19]

Am 18. Januar 2026 belegte der Film in 89 Ländern Platz eins der Netflix-Film-Charts.[20] In den ersten drei Tagen nach Veröffentlichung verzeichnete die Produktion 41,6 Millionen Aufrufe und erzielte damit den besten Filmstart seit Happy Gilmore 2 (2025).[21][22]

Nach den Daten von digital-i kam der Film im Januar 2026 auf 2,120 Millionen deutsche Haushalte, die den Film komplett gesehen haben.[23] Im Februar 2026 kamen 663.000 weitere Haushalte hinzu.[24]

Einzelnachweise

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  1. The Rip bei Netflix, abgerufen am 17. Januar 2026.
  2. 1 2 3 The Rip. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 15. Dezember 2025.
  3. 1 2 The Rip (2026). In: Deutsche Synchronkartei. Abgerufen am 16. Januar 2026.
  4. 1 2 3 The Rip. In: Rotten Tomatoes. Fandango, abgerufen am 17. Januar 2026 (englisch).
  5. Drehorte. In: imdb.com. Abgerufen am 15. Dezember 2025.
  6. Alex Harrison: Why The Rip Is Dedicated To Jake William Casiano: Real-Life Inspiration Explained. In: screenrant.com. 16. Januar 2026, abgerufen am 16. Januar 2026 (englisch).
  7. Jan Felix Wuttig: So traurig sind die wahren Hintergründe von The Rip bei Netflix: Am Ende müsst ihr gut aufpassen. In: moviepilot.de. 22. Januar 2026, abgerufen am 22. Januar 2026.
  8. In »The Rip« spielen sie Polizisten, jetzt werden Matt Damon und Ben Affleck von echten Cops verklagt. In: spiegel.de. 11. Mai 2026, abgerufen am 11. Mai 2026.
  9. Ben Affleck, Matt Damon and Teyana Taylor attend Netflix's 'The Rip' premiere. In: usatoday.com. 14. Januar 2026, abgerufen am 14. Januar 2026 (englisch).
  10. ChantalSchüler: Matt Damons Tochter äfft Papa bei Premiere nach. In: bild.de. 14. Januar 2026, abgerufen am 14. Januar 2026.
  11. The Rip. In: filmstarts.de. Abgerufen am 15. Dezember 2025.
  12. The Rip. In: Metacritic. Abgerufen am 17. Januar 2026 (englisch).
  13. Jan Werner: The Rip. In: filmtoast.de. 16. Januar 2026, abgerufen am 16. Januar 2026.
  14. Damian Sprenger: REVIEW STREAMING: „The Rip“. In: blickpunktfilm.de. 16. Januar 2026, abgerufen am 16. Januar 2026.
  15. Lutz Granert: The Rip. In: filmstarts.de. Abgerufen am 16. Januar 2026.
  16. Dani Maurer: Filmkritik: Take the money and run! In: outnow.ch. 16. Januar 2026, abgerufen am 16. Januar 2026.
  17. Oliver Armknecht: The Rip. In: film-rezensionen.de. 16. Januar 2026, abgerufen am 17. Januar 2026.
  18. Christian Schachinger: Der Netflix-Reißer "The Rip": Gute Freunde kann niemand trennen. In: DerStandard.at. 20. Januar 2026, abgerufen am 21. Januar 2026.
  19. Richard Potrykus: Allgemein, Kritik„The Rip“ – Kritik: Affleck, Damon und die Millionenfrage. In: filmpluskritik.com. 21. Januar 2026, abgerufen am 21. Januar 2026.
  20. Daniel Fabian: In 89 (!) Ländern auf Platz 1: Neuer Netflix-Hit erobert Streaming-Charts im Sturm – das war's für "People We Meet On Vacation"! In: filmstarts.de. 19. Januar 2026, abgerufen am 19. Januar 2026.
  21. Fabian Riedner: «The Rip» erobert Platz 1. In: quotenmeter.de. 21. Januar 2026, abgerufen am 21. Januar 2026.
  22. Esther Stroh: 41 Millionen Netflix-Streams in 3 Tagen (!): Neuer Action-Kracher ist nicht aufzuhalten. In: moviepilot.de. 21. Januar 2026, abgerufen am 21. Januar 2026.
  23. Jens Schröder: Januar-Zahlen von digital i: "His & Hers" und "The Rip" waren riesige Streaming-Hits in Deutschland. In: meedia.de. 6. März 2026, abgerufen am 7. März 2026.
  24. Jens Schröder: Starke Zahlen für Pastewka-Komödie "Fabian und die mörderische Hochzeit". In: meedia.de. 15. April 2026, abgerufen am 16. April 2026.