The Village Voice

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
The Village Voice
Beschreibung Wochenzeitung
Sprache Englisch
Erstausgabe 1955
Erscheinungsweise wöchentlich
Chefredakteur Tony Ortega
Herausgeber Michael Cohen
Weblink www.villagevoice.com/
ISSN 0042-6180Vorlage:Infobox Publikation/Unspezifische ISSN-Angabe
The Village Voice Redaktionsgebäude am Cooper Square 36 in New York City

The Village Voice, kurz Voice, ist eine in New York beheimatete amerikanische Wochenzeitung, die investigative Artikel, Analysen aktueller politischer Entwicklungen, Kultur- und Kunstkritiken sowie Veranstaltungshinweise für New York City veröffentlicht. Sie war die erste und ist wohl noch immer die bekannteste der als alternative weeklies (dt. alternative Wochenzeitungen) bezeichneten Publikationen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Voice wurde im Herbst 1955 von Norman Mailer mit den Journalisten Daniel Wolf (1916-1996)[1] und Ed Fancher gegründet. Sie hat bahnbrechenden investigativen Journalismus zu der Stadtpolitik von New York City publiziert und berichtet über lokale wie nationale Politik sowie über Kultur, Musik, Tanz, Film und Theater. Eine einflussreiche Musikliste, bekannt als Pazz & Jop wird jedes Jahr aus den „top ten“ von Musikkritikern des ganzen Landes erstellt.

Für die Voice haben viele bekannte Schriftsteller geschrieben, unter anderem Ezra Pound, Henry Miller, Katherine Anne Porter, James Baldwin, e. e. cummings, Nat Hentoff, Tom Stoppard, Lorraine Hansberry, Allen Ginsberg, Michael Musto. 1976 veröffentlichte sie Fritz Langs letztes Interview.

Zu den Wettbewerbern der Voice in New York City zählen New York Press, New York Observer und Time Out New York. Nach jahrzehntelangem Wettbewerbsdruck ist die Voice seit 1996 kostenlos. Sie gehört zu den auflagenstärksten Wochenzeitungen und einflussreichsten amerikanischen Organen.[2]

Einige Zeitungen in den USA gehören der Voice: City Pages (Minneapolis-St. Paul), L.A. Weekly, Nashville Scene, OC Weekly, und Seattle Weekly.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Village Voice – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Dan Wolf, 80, a Village Voice Founder, Dies. NYT, 12. April 1996
  2. Manfred Redelfs: Investigative Reporting in den USA, VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 1996, ISBN ISBN 978-3-322-91679-2, S. 109

Koordinaten: 40° 43′ 42″ N, 73° 59′ 28″ W