The Whitest Boy Alive

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The Whitest Boy Alive
Am 15. August 2009 auf dem Dockville-Festival
Am 15. August 2009 auf dem Dockville-Festival
Allgemeine Informationen
Herkunft Berlin, Deutschland
Genre(s) Funk, Indie-Pop, House
Gründung 2003
Auflösung 2014
Website www.whitestboyalive.com
Letzte Besetzung
Erlend Øye
Marcin Öz
Sebastian Maschat
Daniel Nentwig

The Whitest Boy Alive war eine in Berlin gegründete Musikgruppe, die aus einem 2003 gestarteten Projekt für elektronische Tanzmusik hervorgegangen ist. Die Band bestand von 2006 bis 2014 aus Erlend Øye (Gesang, Gitarre, Mitglied von Kings of Convenience), Marcin Öz (Bass), Sebastian Maschat (Schlagzeug) und Daniel Nentwig (Keyboard).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In ihrer Entwicklung hat sich die Band vom ursprünglich elektronischen Konzept verabschiedet, so dass das 2006 veröffentlichte Debüt-Album Dreams ausschließlich Titel mit englischsprachigen Texten und ohne elektronisch programmierte Elemente enthält. Von 2006 bis 2012 ging die Band jährlich auf Tournee und gab weltweit mehr als 180 Konzerte.[1]

Am 2. Juni 2014 gab die Band ihre Auflösung bekannt.[2] Ein paar Monate später gab Erlend Øye bekannt, dass die Auflösung mit gesundheitlichen Problemen zusammenhing.[3]

Im Mai 2019 spielten die Bandmitglieder zusammen nicht-öffentlich Songs ihrer Alben und stellten Überlegungen zu „einem oder zwei Konzerten“ an.[4] Im September 2019 gab die Band bekannt, zwei Konzerte pro Jahr mit der Dauer von maximal einer Stunde geben zu wollen.[5] Im März 2020 erschien die Single Serious auf verschiedenen Streamingdiensten.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

- Das Intro ihres Liedes Golden Cage lief zu Beginn einer Folge der TV-Serie Dr. House (Staffel 6, Folge 8; Teamwork).

- Sänger Oye äußerte über die Musik der Band: „Unsere Musik kann nicht veralten, weil sie von Anfang an alt war.[3]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[6]
Rules
  DE 31 13.03.2009 (4 Wo.)
  CH 50 15.03.2009 (2 Wo.)

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2006: Dreams
  • 2009: Rules

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2004: Inflation
  • 2006: Burning
  • 2007: Golden Cage
  • 2009: 1517
  • 2020: Serious

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. The Whitest Boy Alive – Past concerts. Abgerufen am 6. Juni 2014.
  2. Bekanntmachung auf der Facebook-Seite der Band. Abgerufen am 4. Juni 2014.
  3. a b Erlend Øye: Die Welt durch seine Brille. Zeit.de, 1. Oktober 2014, abgerufen am 24. Januar 2020.
  4. The Whitest Boy alive: Facebook Post. 22. Mai 2019, abgerufen am 24. Januar 2020.
  5. The Whitest Boy Alive: Facebook Post Sept. 2019. 3. September 2019, abgerufen am 24. Januar 2020.
  6. Charts DE Charts CH