The Young Gods

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The Young Gods
The Young Gods (2019)
The Young Gods (2019)
Allgemeine Informationen
Genre(s) Post-Industrial
Gründung 1985
Website http://www.younggods.com
Gründungsmitglieder
Franz Treichler
Cesare Pizzi (bis 1988, seit 2012)
Frank Bagnoud (bis 1987)
Aktuelle Besetzung
Gesang
Franz Treichler
Cesare Pizzi (bis 1988, seit 2012)
Schlagzeug
Bernard Trontin (seit 1997)
Ehemalige Mitglieder
Schlagzeug
Urs „Üse“ Hiestand (1986–1996)
Sampler
Al Comet (1989–2012)
Gitarre
Vincent Hänni (2006–2011)

The Young Gods (engl.: „Die jungen Götter“) ist eine Post-Industrial-Band aus der Schweiz, gegründet in Freiburg. Die Band wurde bei ihrer Namensgebung inspiriert durch den Song Young God der amerikanischen Band Swans.

Die Formation wurde 1985 gegründet und besteht aktuell (2010) aus Franz Treichler (Gesang), Al Comet (Sampler), Bernard Trontin (Schlagzeug, vormals The Needles) und Vincent Hänni (Gitarre). Die Musik besteht hauptsächlich aus Schlagzeug, Sampler und Gesang und mittlerweile auch Gitarre, wobei die Art der Musik von Album zu Album stark variiert. Auf dem Album Play Weill covert die Band Stücke von Kurt Weill aus der Dreigroschenoper und aus Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny, z. B. Seeräuberjenny und Alabama Song.

2006 spielten sie vor allem in der Schweiz zwei Spezialprogramme: Unter dem Namen „Play Woodstock“ spielten sie zusammen mit der Sängerin Erika Stucky Songs aus dem Konzertfilm Woodstock nach und zeigten dazu Original-Bilder aus dem Film. Ausserdem spielten sie in „Unplugged“-Konzerten mit akustischen Gitarren sowie Schlagzeug und Melodica.

Die meisten bis 2007 erschienenen Alben und „Everybody Knows“ aus 2010 wurden produziert vom Schweizer Roli Mosimann (The The, Faith No More, Marilyn Manson, New Order, Nerve).

Wirkung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Innerhalb ihres Genres haben die Young Gods einen relativ grossen Bekanntheitsgrad erreicht. Sie werden z. B. von Mike Patton (Faith No More), Devin Townsend, Nine Inch Nails oder Ministry als prägender Einfluss bezeichnet.

Soloprojekte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alle drei Musiker verfolgen auch Solo-Projekte: Franz Treichler komponierte unter anderem Musik zu Tanz-Stücken des Choreografen Gilles Jobin. Al Comet tritt solo mit Sitar auf und veröffentlichte mehrere Solo-Alben. Bernard Trontin arbeitet vor allem mit Jazzmusikern wie Pierre Favre. Er veröffentlichte unter dem Namen trontin-jones im November 2006 ein Album gemeinsam mit Simon Huw Jones, dem Sänger der englischen Band And Also the Trees.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Charts[1] Anmerkungen
SchweizSchweiz CH
1987 The Young Gods
22
(2 Wo.)
1992 T. V. Sky
26
(6 Wo.)
1995 Only Heaven
11
(8 Wo.)
2000 Second Nature
59
(3 Wo.)
2007 Super Ready / Fragmenté
21
(4 Wo.)
2008 Knock on Wood
21
(5 Wo.)
2010 Everybody Knows
9
(5 Wo.)
2019 Data Mirage Tangram
5
(… Wo.)

Weitere Alben

  • L’Eau rouge (1989)
  • Play Kurt Weill (1991)
  • Live Sky Tour (1993)
  • Heaven Deconstruction (1996)
  • Live Noumatrouff, 1997 (2001)
  • Music for Artificial Clouds (2003)
  • XXY (Best-of-Album, 2005)
  • Truce Diaries (2006)

Solosalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Trontin-Jones: November (2006)
  • Al Comet: White Planet (2004)
  • Franz Treichler: Braindance (2001)

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. The Young Gods in der Schweizer Hitparade

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: The Young Gods – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien