Theater am Gleis

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Das Theater am Gleis ist ein 1979 von dem Verein Initiative Leute gegründetes Kleinkunsttheater in Winterthur, Schweiz.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Betrieb wurde in einer alten Fabrikhalle in der Paulstrasse 18 aufgenommen. Ziel war die Förderung von Kleinkunst und Kindertheater. Die Fabrikhalle hinter dem Hauptbahnhof diente als Inspiration für die Benennung. Die Gebäude wurden 1989 abgerissen. Die Vorstellungen wurden vorübergehend im Freien unter einem Zelt aufgeführt. 1990 wurde eine neue Spielstätte gefunden, die «Loge» am Oberen Graben. Sieben Jahre später war das Theater zu gross für die «Loge» geworden und zog um. Das neue Gebäude liegt an der Unteren Vogelsangstrasse und damit wieder unmittelbar in der Nähe des Hauptbahnhofs.

Für die Verdienste des Theaters im kulturellen Bereich erhielt es 2002 den mit 10'000 Franken dotierten Kulturpreis der Stadt Winterthur.[1]

Das Theater wird von Werner Weilenmann (Präsident), Max E. Keller (Vize-Präsident) und Heidi Bachmann geleitet.

Ensembles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sechs professionelle Ensembles und vier Arbeitsgruppen sind im Theater am Gleis beheimatet. Jedes Ensemble und jede Arbeitsgruppe agiert eigenständig.

Programm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Programm umfasst Kabarett, Improvisation, Konzerte, Tanz, Sprechtheater, Kindertheater, Theater und literarische Programme.

Theater am Gleis hat mit JazzAmMittwoch, der Konzertreihe musica aperta, der Veranstaltungsreihe Molton, Buch-Café und Wort-Galerie seit Jahren feste Bestandteile im Programm, in deren Rahmen in- und ausländische Gastkünstler vorgestellt werden. So traten auf oder dirigierten bisher im Theater am Gleis: Ensemble Sortisatio, Michael Perkampus, Jaap Achterberg, Annett Lang, das Zürcher Team Improvenös, Theater Marie, Company MAFALDA, Carlos Matos (aus Portugal), Antonio Malinconico, Sandro Schneebeli, Duo Tato Taborda & Alexandre Fenerich (aus Brasilien), La Lupa und Claudia Picenoni.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kulturpreis der Stadt Winterthur

Koordinaten: 47° 29′ 54,1″ N, 8° 43′ 24,2″ O; CH1903: 696804 / 261638