Theater am Markt

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Theater am Markt
Goldschmiedenstraße 12 mit den Räumen des Theaters
Lage
Adresse: Goldschmiedenstraße 12
Stadt: Eisenach
Koordinaten: 50° 58′ 28″ N, 10° 19′ 16″ OKoordinaten: 50° 58′ 28″ N, 10° 19′ 16″ O
Architektur und Geschichte
Eröffnet am: November 2008
Zuschauer: 50 Plätze
Internetpräsenz:
Website: www.theaterammarkt.de
Hervorgegangen aus dem Theaterpädagogischen Zentrum am Landestheater Eisenach

Das Theater am Markt (TAM) ist ein freies Theater in Eisenach in Thüringen.

Geschichte[edit | edit source]

Das Theater am Markt besteht seit November 2008. Das damalige Theaterpädagogische Zentrum am Landestheater Eisenach wurde im Zuge diverser Spar- und Umstrukturierungsmaßnahmen aufgelöst.[1] In Eigenregie bauten die betroffenen Akteure um die Theatergründer Timo Bamberger und Marcus Coenen zwei ehemalige Restaurants unweit des Eisenacher Marktplatzes zu einem Theater mit bis zu 50 Plätzen um und fanden im Stadtjugendring Eisenach e.V. auch einen neuen Träger für das Projekt.

Zum Ende des Jahres 2012 geriet das Theater in einen finanziellen Engpass und bangte um sein Fortbestehen bei einem Jahresetat von rund 100.000 Euro.[2] Im Dezember 2015 gründeten die Ensemblemitglieder den eigenständigen Verein „Theater am Markt Eisenach e.V.“, welcher seit 1. Januar 2017 als Träger fungiert.[3]

Bedeutung[edit | edit source]

Das Theater am Markt bezeichnet sich als sogenanntes Bürgertheater. Laienspieler verschiedener Generationen, Professionen und soziokultureller Herkunftsmilieus engagieren sich unter professioneller Leitung ehrenamtlich nicht nur als Schauspieler, sondern auch in allen anderen Bereichen eines professionellen Kulturbetriebes. So entstand eine Mischung aus professionellem und Amateurtheater für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Die ästhetische Richtung prägen alle Beteiligten.

Repertoire[edit | edit source]

Das Theater spielt Inszenierungen bekannter klassischer und zeitgenössischer Theaterstücke. So liefen 2017 unter anderem Inszenierungen von Trüffelschweine von Kristo Šagor, Das Wirtshaus im Spessart nach Wilhelm Hauff, Der Revisor von Nikolai Gogol, Wolf sein von Bettina Wegenast, Cato von Karlheinz Weber und Der Gott des Gemetzels von Yasmina Reza.[4]

Preise und Nominierungen[edit | edit source]

  • 2012: Nominierung für den Thüringer Theaterpreis für Der nackte Wahnsinn von Michael Frayn[5]
  • 2013: amarena-Innovationsförderung für „Kollaps 13“ (Spielzeitmotto)[6]
  • 2017: Nominierung für den Thüringer Engagementpreis[7]

Rezeption in den Medien[edit | edit source]

Weblinks[edit | edit source]

Einzelnachweise[edit | edit source]

  1. Eisenacher Theater am Markt hat sich gut entwickelt. In: Thüringische Landeszeitung. 18. November 2010 (tlz.de [abgerufen am 29. Dezember 2017]).
  2. Eisenacher „Theater am Markt“ bangt um Fortbestehen. In: Thüringer Allgemeine. 9. Dezember 2011 (thueringer-allgemeine.de).
  3. Eisenacher Theater am Markt hat neuen Träger. In: Thüringische Landeszeitung. 10. Juni 2016 (tlz.de [abgerufen am 29. Dezember 2017]).
  4. Spielplan, aufgerufen am 10. Januar 2018.
  5. Vier Ensembles für Theaterpreis nominiert. In: Thüringer Allgemeine. 6. April 2016 (thueringer-allgemeine.de [abgerufen am 10. Januar 2018]).
  6. amarena-Innovationsförderung. In: theaterderzeit.de. 3. Februar 2013, abgerufen am 10. Januar 2018.
  7. Nominierte in der Kategorie Vereine. In: thueringer-engagement-preis.de. Abgerufen am 10. Januar 2018.
  8. Norman Meißner: Theater am Markt startet in eigenes Reformationsjahr. 26. Januar 2017 (thueringer-allgemeine.de).
  9. Klaus-Peter Kaschke: Eisenacher Theater am Markt liebt es grotesk. 18. Mai 2015 (tlz.de).