Theodor-W.-Adorno-Preis

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Der Theodor-W.-Adorno-Preis der Stadt Frankfurt am Main wird seit 1977 zur Anerkennung herausragender Leistungen in den Bereichen Philosophie, Musik, Theater und Film verliehen.

Der Preis wird zur Erinnerung an Theodor W. Adorno vergeben, der zwanzig Jahre lang, bis zu seinem Tod 1969, an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt gelehrt hatte. Die Preisverleihung findet alle drei Jahre (außer 2003, als der Preis – aus Anlass des hundertsten Geburtstages von Adorno – schon nach zwei Jahren verliehen wurde) zum Geburtstag des Philosophen und Kunstkritikers, am 11. September, in der Paulskirche statt. Die Auszeichnung dient der Anerkennung kultureller Präsenz und ihrer Förderung.

Der Theodor-W.-Adorno Preis besteht aus einer künstlerisch gestalteten Urkunde und 50.000 Euro Preisgeld. Er kann auch aufgeteilt werden. Über die Vergabe entscheidet ein von der Stadt Frankfurt am Main eingesetztes Kuratorium.

Preisträger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verleihung des Theodor-W.-Adorno-Preises 2012 an Judith Butler

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2012: Die Preisvergabe stieß auf Kritik aufgrund von Äußerungen Butlers zu den islamistischen Organisationen Hamas und Hisbollah,[1] sowie ihrer Unterstützung der Kampagne Boycott, Divestment and Sanctions.[2]
  • 2012: Deutschlandradio, Hubert Winkels, (audio) zur Preisträgerrede in der Paulskirche: [1].

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jacques Derrida: Fichus. Frankfurter Rede. Aus dem Französischen von Stefan Lorenzer. Mit einer Replik von Irving Wohlfarth. Passagen-Verlag, Wien 2003.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Theodor-W.-Adorno-Preis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Micha Brumlik: Die Philosophin im Brunnen, Taz, 4. Juni 2012
  2. Thomas von der Osten-Sacken: Micha Brumlik und die Adorno Preisträgerin, Jungle World, 4. Juni 2012