Theodor Crins

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Theodor Crins (* 7. April 1879 in Horstmar; † 16. Januar 1969 in Münster) war ein westfälischer Zeichner, plattdeutscher Heimatdichter und Kunstpädagoge.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Theodor Franz Hermann Crins studierte in Münster das Lehramt für Deutsch, Französisch, Erdkunde und Kunst. Er war anschließend an Gymnasien in Köln, Neuss und Berlin tätig. 1910 heiratete er Gertrud Helbig (1889–1953).[1] Nach dem Fronteinsatz im Ersten Weltkrieg wurde er Gymnasialprofessor in Mülheim an der Ruhr. 1942 zog Crins mit der Familie zurück in seine Heimatstadt Horstmar und war bis zur Pensionierung am Gymnasium Burgsteinfurt tätig.[2]

Schaffen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sein zeichnerischer Nachlass umfasst mehr als 800 Bilder, hinzu kommen etwa 100 Ölgemälde. Er verfasste zudem plattdeutsche Gedichte, die 1960 unter dem Titel Bi't Für im Eigenverlag erschienen und 2002 neu aufgelegt wurden.[3]

Ausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2002: Werkausstellung, Horstmar
  • 2006: Zeichnungen von Theodor Crins, Horstmar[4]
  • 2016: Maler sehen die Geestlandschaft des Hümmlings. Emslandmuseum Schloss Clemenswerth[5]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Deutsches Familienarchiv, Band 56, S. 273. http://forum.ahnenforschung.net/archive/index.php/t-12985-p-3.html
  2. Lebensdaten aus dem Kalender Theodor Crins aus dem Jahr 2004, hrsg. von Trude Crins, Aachen.
  3. http://www.ins-bremen.de/pbub/regionen-titel.php?REGION_ID=105&REGIONSNAME=M%FCnsterland
  4. Stadt Horstmar - Nachrichten. Stadt Horstmar, 20. Oktober 2006, abgerufen am 1. April 2016.
  5. Emslandmuseum Schloß Clemenswerth: Schloss Clemenswerth - das fürstliche Erlebnis, Sonderausstellungen. In: www.clemenswerth.de. Abgerufen am 1. April 2016.