Theodore Ziolkowski

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Theodore Joseph Ziolkowski (* 30. September 1932 in Birmingham (Alabama), Alabama) ist ein US-amerikanischer Germanist und emeritierter Professor für Deutsche und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Princeton University.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Theodore Ziolkowski wurde als Sohn des polnischen Musikers Miecislaw Ziolkowski und seiner polnisch-böhmischen Frau Cecelia in Birmingham, Alabama geboren. Die Familie lebte in der Kleinstadt Montevallo (Alabama), wo sein Vater an der dortigen Universität Musik unterrichtete. Dort wuchs er auf und besuchte die Schule. Nach seinem Abschluss ging er an die Duke University und sollte Medizin studieren, brach dieses Studium jedoch nach einem Jahr aus Desinteresse ab. Weil sein Vater, der in Deutschland studiert hatte, ihm Deutsch beigebracht hatte und in seinem Elternhaus sowohl viele Polen, als auch Deutsche verkehrten in seiner Jugend, entschloss er auf Germanistik und Philologie zu wechseln. Er machte seinen Bachelor 1951 und 1952 seinen Master.

Auf Empfehlung seines Professors ging danach zu Hermann J. Weigand (Sterling Professor Emeritus of Germanic Literature) nach Yale für eine Dozentur. Er machte dort 1957 seinen Doktor. Anschließend ging er für seine Professur nach New York an die Columbia-Universität.

1964 wurde er als Professor für Germanistik nach Princeton berufen. 1969 wurde er Class of 1900 Professor of German and Comparative Literature und von 1979 bis 1992 war er Dekan der Graduiertenfakultät. 1985 war er zudem Präsident der Modern Language Association. Er war Gastprofessor an vielen Universitäten (Yale, UNY, Rutgers, Bristol, München, Leuphana Universität Lüneburg[1]). 2001 wurde er emeritiert. Er hat bislang über 20 eigene Bücher und über 180 Schriften in englischer und deutscher Sprache verfasst.

Theodore Ziolkowski ist mit einer Literaturwissenschaftlerin verheiratet und hat drei Kinder, die ebenfalls Literaturprofessoren sind[2] - sein Sohn Jan Ziolkowski ist Arthur Kingsley Porter Professor of Medieval Latin & Professor of Comparative Literature in Harvard.

Ehrungen, Preise und Mitgliedschaften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ausgewählte Werke auf Englisch

ausgewählte Werke in Deutsch erschienen

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Selbstvorstellung bei der Wahl in die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung, 1998

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Princeton-Professor zu Besuch an der Leuphana auf der Seite der Leuphana Universität Lüneburg, 2009, abgerufen am 26. Mai 2016.
  2. Interview mit Theodore Ziolkowski 2013