Therianthropie

Therianthropie (von altgriechisch θηρίον therion „wildes Tier“ und ἄνθρωπος anthrōpos „Mensch“, auch Zooanthropie oder Theriomorphose) bezeichnet in Mythologie, Kunst und Kultur die Vorstellung oder das Motiv der Verwandlung eines Menschen in ein Tier oder ein Mischwesen aus Mensch und Tier („Tiermensch“). Solche Verwandlungen sind nicht real, sondern finden sich als Erzählungen, Symbole oder psychologische Phänomene in verschiedenen Kulturen weltweit.
Begriffsgeschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Begriff Therianthropie selbst ist im Deutschen mindestens seit dem späten 19. Jahrhundert bekannt.[1]
Von der Therian-Subkultur wurde die englische Bezeichnung therianthropy in den 1990er Jahren übernommen und zunächst in Online-Foren genutzt,[2] um Personen zu beschreiben, die sich als Werwolf fühlen.[3] Größere Verbreitung fand der Begriff erst in den 2010er Jahren, nachdem er von unterschiedlichen Personen adaptiert wurde, die sich selbst als nichtmenschlich – meist als reales Tier,[4] teils aber auch als fiktionales Wesen wie etwa ein Vampir[5] – identifizierten[6][7] und einzelne Forschungsartikel dazu erschienen waren.[8][9] Mit Beginn des Jahres 2021 entwickelte sich, vor allem durch Social-Media-Plattformen wie TikTok,[10] ein Trend, der zur bislang weitreichendsten Verbreitung des Begriffs (vor allem in der Kurzform therian) führte.[11]
Unterscheidung nach Tier (Theriotyp)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Wahl des Tieres hängt davon ab, welchen Tieren in der jeweiligen Kultur Bedeutung zugesprochen wird.[12] Eine bekannte Form der Therianthropie ist die vermeintliche Verwandlung in einen Werwolf, auch als Lykanthropie bekannt. Dieser Begriff wird in englischsprachigen Veröffentlichungen häufig auch auf andere Tiere ausgedehnt und damit gleichbedeutend zu Therianthropie verwendet.[13] Weniger bekannt sind die Kynanthropie (Verwandlung in einen Hund, zu unterscheiden von Kynokephalen, einem fiktiven Volk hundsköpfiger Menschen), die Ailuranthropie oder Galeanthropie, also Verwandlung in eine Werkatze, die Boanthropie (Verwandlung in ein Rind),[14] die Tigroanthropie oder Tigranthropie (Verwandlung in einen Tiger)[15], die Alopekanthropie (Verwandlung in einen Fuchs)[16] und die Ophidianthropie (Verwandlung in eine Schlange).[17]
Archäologie und Kunstgeschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Mensch-Tier-Mischwesen in prähistorischen Darstellungen – wie beispielsweise in Höhlenmalereien in der Drei-Brüder-Höhle in Südfrankreich[18]– werden in der Archäologie und Kunstgeschichte bisweilen als Therianthropen bezeichnet.[19][20] Dass es sich um Verwandlungsdarstellungen handelt, ist jedoch nur eine mögliche Interpretation dieser Werke. Das Adjektiv therianthropisch wird insbesondere in ikonographischen Zusammenhängen auch generell für Abbildungen mit einer Mischung aus menschlichen (anthropomorphen) und tierischen (zoomorphen) Elementen verwendet.[21][22] Die Kombination aus menschlichem Körper und Tierkopf lässt sich präziser als Tierköpfigkeit oder Theriokephalie benennen.
Therianthropie in Literatur und Film
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In der Literatur ist die Verwandlung eines Menschen in ein Tier ein beliebtes Motiv. Zahlreiche Beispiele sind in den Metamorphoses des Ovid aus der Antike zu finden, die Verwandlungen aus der griechischen und römischen Mythologie schildern. Ebenfalls aus der Antike stammt der Roman Metamorphoses (auch Asinus aureus oder „Der goldene Esel“) des Apuleius, in dem die Verwandlung in einen Esel zentral für die Handlung ist. Beschreibungen der Verwandlung von Menschen in Hunde sind sowohl in der altgriechischen[23] als auch in der klassischen chinesischen Literatur zu finden.[24] Letztere kennt überdies Verwandlungen in weitere Tiere wie Bären, Tiger, Füchse, Affen, Ratten, Vögel und Fische.[25] Ein Mann, der sich in einen Tiger verwandelt, ist der titelgebende Protagonist der indischen Volkssage Kabui Kei-Oiba.[26] Auch in einigen von Grimms Märchen spielen Verwandlungen in Tiere eine Rolle. Sehr bekannt ist zudem Die Verwandlung, eine Erzählung von Franz Kafka. Viele Gestaltwandler aus Fantasy- und Science-Fiction-Werken können eine Tierform annehmen.
Um die Verwandlung eines Menschen in einen Hund dreht sich beispielsweise die Filmkömodie The Shaggy Dog (1959), deren Vorlage der Roman Der Hund von Florenz (1923) war und zu der mehrere Fortsetzungen und Neuverfilmungen entstanden.[27] Ein thematisch ähnlich angelegter Film ist die Komödie Der Hund, der „Herr Bozzi“ hieß.
Mythologie und Religion
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Therianthropie ist aus verschiedenen mythologischen Überlieferungen weltweit bekannt.[28] In der griechischen Mythologie werden Menschen häufig als Strafe in Tiere verwandelt, zum Beispiel Lykaon in einen Wolf oder Arachne in eine Spinne, andere hingegen aus Mitleid, zum Beispiel Kyknos in einen Schwan.
Im frühneuzeitlichen Christentum war Therianthropie negativ konnotiert; so spielten insbesondere Vorwürfe der Lykanthropie und anderer Tierverwandlungen in einigen Hexenprozessen eine Rolle,[29][30] unter anderem in Schottland.[31] Dem russisch-orthodoxen Bischof Dimitri von Rostow (1651–1709) zufolge verwandelten sich Sünder in Tiere.[32]
Das Auftreten von üblicherweise in menschlicher Gestalt dargestellten Gottheiten als Tier, wie es aus dem altjapanischen Shintō bekannt ist, gilt als therianthropisches Element.[33] Die Darstellung von Gottheiten in Tiergestalt heißt Theriomorphie, Theriomorphismus, Zoomorphie oder Zoomorphismus.[34]
Die Identifikation mit einem und als real geglaubte Verwandlung in ein Tier spielt in verschiedenen schamanistischen Ritualen und für bestimmte totemistische Ideen eine Rolle.[30] Bisweilen werden auch durch Drogeneinfluss entsprechende Wahnvorstellungen ausgelöst, sodass keine klare Abgrenzung zur klinischen Therianthropie besteht.[35] Manchmal wird die kurzzeitige Übernahme tierischer Verhaltensweisen auch durch die Verbundenheit mit einem Tiergeist erklärt.[36] In schamanistischen Ritualen symbolisiert die vermeintliche Verwandlung in ein Tier die spirituelle Aneignung von Fähigkeiten eines Geistwesens.[37] Andererseits gibt es auch Seelenreise-Theorien, denen zufolge ein schlafender Mensch den Körper eines Tieres kontrollieren[38] oder seinen eigenen Geist in Form eines Tieres aussenden kann.[39]
Subkultur
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Als Therianthropen, therian oder were bezeichnen sich Personen, die sich als Tier identifizieren.[40][41][42] Sie bilden je nach Definition einen Teil der Otherkin-[43] oder Alterhuman-Subkultur.[44] Diese Identifikation geschieht meist im Rahmen eines esoterischen Weltbildes[45] und kann auch als spiritual shapeshifting (spirituelles Gestaltwandeln)[46] oder spiritual therianthropy (spirituelle Therianthropie) bezeichnet werden.[47] Es gibt aber auch Gruppen innerhalb der Therian- oder Otherkin-Subkultur, die sich dem Szientismus zuwenden,[48] sowie Überschneidungen mit der Furry-Subkultur.[49]
Eine andere Subkultur stellt die Petplay-Szene dar, in der Menschen zeitweise die Rolle eines Tieres einnehmen.[50]
Psychopathologie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die wahnhafte Vorstellung, ein Tier zu sein oder in ein solches verwandelt zu werden, wird als klinische Zooanthropie bezeichnet. Es handelt sich um ein seltenes Symptom, das bei verschiedenen psychischen Störungen auftreten kann. Gängige diagnostische Kriterien sind die rückblickend oder in einem klaren Moment geäußerte Überzeugung, ein Tier zu sein, und die Nachahmung von tierischem Verhalten.[51]
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Historische Abhandlungen:
- Wilhelm Heinrich Roscher: Das von der „Kynanthropie“ handelnde Fragment des Marcellus von Side. Leipzig 1896 (digitalisiert auf archive.org).
- Frank Hamel: Human Animals. Frederick A. Stokes, New York 1915 (englisch).
- K. Voelkner: Von Werwölfen und anderen Tiermenschen. Leipzig 1924.
Studien zur Therian-Subkultur:
- Natalie Bricker: Life Stories of Therianthropes: An Analysis of Nonhuman Identity in a Narrative Identity Model. Lake Forest College Publications, Lake Forest 2016, online auf Academia.edu (englisch).
- Carole M. Cusack: Spirituality and self-realisation as ‘other-than-human’: the Otherkin and Therianthropy communities. In: Carole M. Cusack, Pavol Kosnáč (Hrsg.): Fiction, Invention and Hyper-reality. From popular culture to religion. Routledge, London / New York 2017, S. 40–57, online auf Researchgate (englisch).
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Vgl. Wilhelm Heinrich Roscher: Das von der „Kynanthropie“ handelnde Fragment des Marcellus von Side. Leipzig 1896, S. 17 (digitalisiert auf archive.org).
- ↑ Vgl. The Werelist Resource (englisch) ( vom 6. März 2001 im Internet Archive).
- ↑ Bricker, N. (2016). S. 8.
- ↑ Vgl. Speziesverzeichnis auf Otherkin.net mit verschiedenen Therian-Angaben (englisch) ( vom 16. Juni 2008 im Internet Archive).
- ↑ Joseph Laycock: „We Are Spirits of Another Sort“: Ontological Rebellion and Religious Dimensions of the Otherkin Community. In: Nova Religio. Band 15, Nr. 3. University of California, Oakland 2012, S. 65 ff., doi:10.1525/nr.2012.15.3.65 (englisch).
- ↑ Venetia Robertson: The Law of the Jungle: Self and Community in the Online Therianthropy Movement. In: Pomegranate. Band 14, Nr. 2. Equinox Publishing, Sheffield 2012, S. 256 ff. (englisch).
- ↑ Venetia Robertson: The Beast Within: Anthrozoomorphic Identity and Alternative Spirituality in the Online Therianthropy Movement. In: Nova Religio. Band 16, Nr. 3. University of California, Oakland 2013, S. 7 ff., doi:10.1525/nr.2013.16.3.7, JSTOR:10.1525/nr.2013.16.3.7 (englisch).
- ↑ Überblick: Bricker, N. (2016). S. 11.
- ↑ Vorstellung auf der jährlichen Konferenz der Association of Social Anthropologists (ASA) 2015: Helen Clegg und Elizabeth Roxburgh: Therianthropy; the integration of animal and human identities. In: ASA15: Symbiotic anthropologies: theoretical commensalities and methodological mutualisms. Abgerufen am 19. Februar 2024 (englisch).
- ↑ #Therian. In: TikTok. Abgerufen am 13. August 2023.
- ↑ Therianthropie, Therian. In: Google Trends. Abgerufen am 10. Februar 2024.
- ↑ Petra Garlipp, Detlef E. Dietrich, Horst Haltenhof: Lykanthropie. In: Petra Garlipp, Horst Haltenhof (Hrsg.): Seltene Wahnstörungen. Psychopathologie – Diagnostik – Therapie. Steinkopff, Berlin 2010, S. 22, doi:10.1007/978-3-7985-1877-3_3. / P. Garlipp et al.: Lykanthropie/Zooanthropismus – Erörterung eines psychopathologischen Phänomens. In: Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie. Band 69, Nr. 5, 2001, S. 216, doi:10.1055/s-2001-13929.
- ↑ Vor allem im amerikanischen Englisch werden die Begriffe lycanthropy und zoanthropy oft synonym verwendet, vgl. J. Kräenbring, N. Zellner und J. Warninghoff: Seltener Wahninhalt Zooanthropie. In: Nervenarzt. Band 89, 2018, S. 92, doi:10.1007/s00115-017-0285-3. / P. Garlipp et al.: Lykanthropie/Zooanthropismus – Erörterung eines psychopathologischen Phänomens. In: Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie. Band 69, Nr. 5, 2001, S. 215, doi:10.1055/s-2001-13929.
- ↑ Vgl. Jan Dirk Blom: When doctors cry wolf: a systematic review of the literature on clinical lycanthropy. In: History of Psychiatry. Band 25, Nr. 1, 2014, S. 87–102, doi:10.1177/0957154X13512192 (englisch).
- ↑ Francesco Brighenti: The Kiranti Origin Myth and Its Parallels in Northeastern India. In: Civiltà e Religioni. Band 6, 2020, S. 165–166, Fußnote 67 (englisch, online abrufbar).
- ↑ Vgl. Wilhelm Heinrich Roscher: Ephialtes, eine pathologisch-mythologische Abhandlung über die Alpträume und Alpdämonen des Klassischen Altertums. Leipzig 1900, S. 118, Fußnote 2 (digitalisiert).
- ↑ Anil Kakunje et al.: Snakes and Their Relevance to Psychiatry. In: Annals of Indian Psychiatry. Band 3, Nr. 1, 2019, S. 63–66, doi:10.4103/aip.aip_46_18 (englisch).
- ↑ Vgl. Trois Frères. In: Britannica. Abgerufen am 6. Februar 2024 (englisch).
- ↑ Vgl. Gary A. David: The Celestial Birdman of the Ancient World. 2014, abgerufen am 19. Februar 2024 (englisch).
- ↑ Für Felsbilder vgl. Robert J. Thornton: Therianthropes as human-animal relations: contextualising rock art in anthropological perspective. In: Anthropology Southern Africa. Band 43, Nr. 3, 2020, S. 181–196, doi:10.1080/23323256.2020.1773290 (englisch).
- ↑ Für Teufelsabbildungen vgl. Alexander Kulik: How the Devil Got His Hooves and Horns: The Origin of the Motif. In: Numen. Band 60, 2013, S. 196, doi:10.1163/15685276-12341263 (englisch).
- ↑ Für Abbildungen von Yoginis vgl. Chiara Policardi: Therianthropic Yoginīs in Early Śaiva Tradition. In: Rivista degli Studi Orientali. Supplemento n° 2. Band 89, 2016, S. 119–154 (englisch).
- ↑ Wilhelm Heinrich Roscher: Das von der „Kynanthropie“ handelnde Fragment des Marcellus von Side. Leipzig 1896 (digitalisiert auf archive.org).
- ↑ J. J. M. De Groot: Book II: On the soul and ancestral worship. Part I: The soul in philosophy and folk-conception (= The religious system of China, its ancient forms, evolution, history and present aspect, manners, customs and social institutions connected therewith. Band 4). Brill, Leiden 1901, S. 184–187 (englisch, digitalisiert).
- ↑ J. J. M. De Groot: Book II: On the soul and ancestral worship. Part I: The soul in philosophy and folk-conception (= The religious system of China, its ancient forms, evolution, history and present aspect, manners, customs and social institutions connected therewith. Band 4). Brill, Leiden 1901, S. 156–252 (englisch, digitalisiert).
- ↑ Hijam Georgie Philemon: The Legend of Kabui Kei-Oiba: Interpretations of Therianthropy in Meitei Folklore. In: International Journal for Innovative Research in Multidisciplinary Field. Band 11, Nr. 6, 2025, S. 86–92 (englisch, online).
- ↑ Vgl. Dick Tomasovic: Du poil à la patte. La thérianthropie selon Disney. In: La septième obsession. Nr. 34, 2021, S. 90–92 (französisch, PDF).
- ↑ Vgl. Evert Dirk Baumann: De herscheppingswaan. In: Mens en Maatschappij. 1929, S. 398–414 (niederländisch, Link zum Download).
- ↑ Katherine Ramsland: The human predator. A historical chronicle of serial murder and forensic investigation. New York 2005, S. 20 (englisch, digitalisiert).
- 1 2 Vgl. Wolfgang Behringer: Tierverwandlung. In: Friedrich Jaeger (Hrsg.): Enzyklopädie der Neuzeit Online. 2019, doi:10.1163/2352-0248_edn_COM_365804.
- ↑ Vgl. Nicole Maceira Cumming: ‘Qwhen we goe in the shape of ane haire…’: An examination of the belief in therianthropy within early modern Scottish witchcraft accounts, c. 1580-1730. Glasgow 2018 (englisch, online auf Academia.edu).
- ↑ Alexey Krylov: Pigs, Beast-People and Sinners. Therianthropy in Works of St. Demetrius of Rostov. In: Advances in Social Science, Education and Humanities Research. Band 205, 2018, S. 1338–1341, doi:10.2991/iccese-18.2018.297 (englisch).
- ↑ Vgl. F. Brinkley: A history of the Japanese people from the earliest times to the end of the Meiji era. New York / London 1915, S. 65 (englisch, digitalisiert).
- ↑ Evelyne Martin: Flügel und Hörner. Gottes Tiergestaltigkeit im Alten Testament. Kohlhammer, Stuttgart 2023, S. 19–23 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- ↑ Vgl. P. Garlipp et al.: Lykanthropie/Zooanthropismus – Erörterung eines psychopathologischen Phänomens. In: Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie. Band 69, Nr. 5, 2001, S. 217, doi:10.1055/s-2001-13929.
- ↑ Vgl. Michael Oppitz: Kultur-Tiger. In: Thomas Kaiser (Hrsg.): Tigermenschen. Texte zur Tigerwandlung der Khasi Nordostindiens. Völkerkundemuseum der Universität Zürich, 2003, S. 8 (online).
- ↑ Vgl. Mircea Eliade: Rites and symbols of initiation. The mysteries of birth and rebirth. New York 1958, S. 96 (englisch, digitalisiert).
- ↑ Vgl. Francesco Brighenti: Kradi Mliva: The Phenomenon of Tiger-Transformation in the Traditional Lore of the Kondh Tribals of Orissa. In: Lokaratna. Band 4, 2011, S. 11 (englisch, PDF).
- ↑ Ikechukwu Anthony Kanu: Ihi Anu: An Investigation into Igbo Therianthropy. In: APPON Philosophical Quarterly. Band 1, 2022, S. 63–77 (englisch, PDF).
- ↑ O. Scribner: Otherkin Lexicon. A Multi-Lingual Dictionary of Jargon Used in the Communities of Otherkin, Therianthropes, and Other Similar Peoples. 21. Januar 2013, S. 31 (englisch, PDF).
- ↑ Thomas Lerner: ”Ibland får jag lust att yla som en varg” (DN.se, 7. April 2010) ( vom 9. September 2011 im Internet Archive) (schwedisch).
- ↑ The WereLibrary (englisch) ( vom 7. November 2004 im Internet Archive).
- ↑ reporter (Funk): Sie sieht sich nicht als Mensch – Alice ist Teil der Otherkin Community. In: ZDF.de. 21. Januar 2022, abgerufen am 8. Februar 2024.
- ↑ Kiera Ember: Alterhuman Dictionary. Abgerufen am 14. Januar 2025 (englisch).
- ↑ Bricker, N. (2016). S. 14.
- ↑ Vgl. History of the Therian Community - 1999 (englisch) ( vom 11. Juli 2020 im Internet Archive).
- ↑ Vgl. Rosalyn Greene: The Magic of Shapeshifting. Weiser, 2000, S. 239 (englisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- ↑ Devin Proctor: Policing the Fluff: The Social Construction of Scientistic Selves in Otherkin Facebook Groups. In: Engaging Science, Technology, and Society. Band 4, 2018, S. 485–514, doi:10.17351/ests2018.252 (englisch).
- ↑ Courtney N. Plante, Stephen Reysen, Sharon E. Roberts und Kathleen C. Gerbasi: FurScience! A Summary of Five Years of Research from the International Anthropomorphic Research Project. Waterloo, Ontario 2016, S. 112 (englisch, PDF).
- ↑ Vgl. Katja Wollmer: Die wollen doch nur spielen! Einblicke in die Subkultur des Petplay. Gießen 2020, S. 131, doi:10.30820/9783837974553.
- ↑ Petra Garlipp, Detlef E. Dietrich, Horst Haltenhof: Lykanthropie. In: Petra Garlipp, Horst Haltenhof (Hrsg.): Seltene Wahnstörungen. Psychopathologie – Diagnostik – Therapie. Steinkopff, Berlin 2010, S. 22–26, doi:10.1007/978-3-7985-1877-3_3.