Thiébauménil

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Thiébauménil
Wappen von Thiébauménil
Thiébauménil (Frankreich)
Thiébauménil
Region Grand Est
Département Meurthe-et-Moselle
Arrondissement Lunéville
Kanton Baccarat
Gemeindeverband Territoire de Lunéville à Baccarat
Koordinaten 48° 35′ N, 6° 37′ OKoordinaten: 48° 35′ N, 6° 37′ O
Höhe 232–293 m
Fläche 3,87 km2
Einwohner 385 (1. Januar 2015)
Bevölkerungsdichte 99 Einw./km2
Postleitzahl 54300
INSEE-Code

Luftansicht des Dorfs

Thiébauménil ist eine französische Gemeinde mit 385 Einwohnern (Stand 1. Januar 2015) im Département Meurthe-et-Moselle in der Region Grand Est (vor 2016 Lothringen). Sie gehört zum Arrondissement Lunéville und zum Kanton Baccarat (bis 2015 zum Kanton Lunéville-Sud). Die Einwohner nennen sich Thiébauménilois(es).

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt etwa 35 Kilometer südöstlich von Nancy im Süden des Départements Meurthe-et-Moselle. Nachbargemeinden sind Laneuveville-aux-Bois und Manonviller im Nordosten, Bénaménil im Südosten, Saint-Clément im Süden, Moncel-lès-Lunéville im Südwesten sowie Marainviller im Westen. Der Fluss Vezouze durchquert die Gemeinde und bildet streckenweise die Gemeindegrenze.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die heutige Gemeinde wird unter dem Namen Tibamesni in einem Dokument der Abtei Belchamp 1152 erstmals erwähnt.[1] Sie war im Mittelalter zeitweise im Besitz der Abtei Belchamp und wurde im Dreißigjährigen Krieg stark zerstört. Thiébauménil gehörte historisch zum Herzogtum Lothringen, das 1766 an Frankreich fiel. Bis zur Französischen Revolution lag die Gemeinde dann im Grand-gouvernement de Lorraine-et-Barrois. Von 1793 bis 1801 war die Gemeinde dem Distrikt Lunéville zugeteilt und in den Kanton La Neuveville aux Bois (für wenige Monate zuvor Kanton Bénaménil) eingegliedert. Seit 1801 war sie dem Kanton Lunéville-Sud-Est (der 1825 zum Kanton Lunéville-Sud wurde) und dem Arrondissement Lunéville zugeordnet. Die Gemeinde lag bis 1871 im alten Département Meurte. Seither bildet sie einen Teil des Départements Meurthe-et-Moselle.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1793 1846 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2015
Einwohner 343 514 265 271 237 329 332 360 387 385
Quelle: Cassini und INSEE

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Thiébauménil liegt zwar zwischen zwei Bahnstrecken Richtung Vogesen und Sarrebourg, hat aber keinen eigenen Bahnanschluss. Mitten durch die Gemeinde führt die N4 mit einem Vollanschluss auf Gemeindegebiet. Für den regionalen Verkehr ist die D400 wichtig, die durch das Dorf führt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dorfkirche Saint-Epvre in neugotischem Stil aus dem 19. Jahrhundert
  • einige Häuser aus dem 18. Jahrhundert
  • Denkmal für die Gefallenen [2]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Quelle zum Namen der Gemeinde
  2. Denkmal für die Gefallenen

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Thiébauménil – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien