Thiendorf

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Thiendorf
Thiendorf
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Thiendorf hervorgehoben
Koordinaten: 51° 18′ N, 13° 45′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Landkreis: Meißen
Höhe: 153 m ü. NHN
Fläche: 74,47 km2
Einwohner: 3744 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 50 Einwohner je km2
Postleitzahl: 01561
Vorwahlen: 035248
035240 (Dobra, Kleinnaundorf, Sacka, Stölpchen, Würschnitz)
035208 (Zschorna)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: MEI, GRH, RG, RIE
Gemeindeschlüssel: 14 6 27 290
Gemeindegliederung: 15 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Kamenzer Str. 25
Webpräsenz: www.thiendorf.de
Bürgermeister: Dirk Mocker
Lage der Gemeinde Thiendorf im Landkreis Meißen
Coswig (Sachsen)Diera-ZehrenEbersbach (bei Großenhain)GlaubitzGröditzGroßenhainHirschsteinKäbschütztalKlipphausenLampertswaldeLommatzschMeißenMoritzburgGröditzNiederauNossenNünchritzPriestewitzRadebeulRadeburgRiesaRöderaueSchönfeldStauchitzStrehlaThiendorfWeinböhlaWülknitzZeithainSachsenDresdenLandkreis BautzenLandkreis Sächsische Schweiz-OsterzgebirgeLandkreis MittelsachsenLandkreis NordsachsenBrandenburgKarte
Über dieses Bild

Thiendorf ist eine Gemeinde im Landkreis Meißen in Sachsen.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick auf Thiendorf

Die Gemeinde Thiendorf liegt zwischen der Großenhainer Pflege und den Königsbrück-Ruhlander Heiden, unmittelbar an der Bundesautobahn 13 sowie an der Bundesstraße 98.

Ortsgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ortsteile sind:

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstmals urkundlich werden 1350 die Dörfer Dammenheim und Timmendorf erwähnt, die sich auf dem Gebiet des heutigen Thiendorf befinden.

Der Ortslage nach ist Thiendorf ein Straßendorf und Dammenhain ein Gut mit Häusern. Der bei Ausgrabungsarbeiten unweit des Gasthofes entdeckte Knüppeldamm rechtfertigt die Annahme, dass das Dorf bereits 1220–1250 durch die Herren von Schönfeld gegründet wurde. Für Franken als erste Siedler sprechen fränkische Hufe und Dreiseitenhöfe.

Heute ist Thiendorf der Verwaltungssitz der gleichnamigen Gemeinde. Durch die gute Verkehrsanbindung hat sich das Gebiet in den letzten Jahren sehr positiv entwickelt. Neben vielen Neuansiedlungen in den einzelnen Ortsteilen ist vor allem das Gewerbegebiet östlich der Autobahn enorm gewachsen.

Zum 1. Januar 2016 wurde die Nachbargemeinde Tauscha eingemeindet, mit der Thiendorf bereits zuvor in der Verwaltungsgemeinschaft Thiendorf zusammengearbeitet hatte.[2]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderatswahl 2014[3]
Wahlbeteiligung: 58,9 % (2009: 57,7 %)
 %
50
40
30
20
10
0
49,4 %
28,2 %
n. k.
n. k.
n. k.
n. k.
22,4 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
 25
 20
 15
 10
   5
   0
  -5
-10
-15
-20
+1,8 %p
+8,0 %p
-15,4 %p
-6,7 %p
-5,5 %p
-4,4 %p
+22,4 %p

Seit der Gemeinderatswahl am 25. Mai 2014 verteilen sich die 14 Sitze des Gemeinderates folgendermaßen auf die einzelnen Gruppierungen:

  • CDU: 7 Sitze
  • Regionalbauernverband Elbe/Röder e.V. (RBV): 4 Sitze
  • Freie Wahlliste "Für die Zukunft unserer Dörfer" (FWL): 3 Sitze

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Viertelmeilenstein

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Cornelius Gurlitt: Thiendorf. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. 37. Heft: Amtshauptmannschaft Großenhain (Land). C. C. Meinhold, Dresden 1914, S. 423.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Aktuelle Einwohnerzahlen nach Gemeinden 2015 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Sächsisches Amtsblatt, aufgerufen am 1. Januar 2016
  3. Ergebnisse der Gemeinderatswahl 2014

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Thiendorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Thiendorf im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen