Thimon von Berlepsch

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Thimon Alexander von Berlepsch (* 24. Oktober 1978 in Nürnberg) ist ein deutscher Zauberkünstler und Hypnotiseur.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Berlepsch wurde als zweiter Sohn des Kaufmanns Hans-Sittich Graf von Berlepsch (* 1945) und seiner Frau Maria-Antonietta, geb. Thuronyi (* 1950) geboren. Nach seinen eigenen Aussagen war Ursula Haupt von Buchenrode, eine geborene von Bismarck, seine Urgroßmutter.[1] Er verbrachte seine Kindheit mit drei Brüdern auf dem Familiensitz Schloss Berlepsch bei Witzenhausen; ein Bruder ist der Schauspieler Gabriel von Berlepsch. Die Familie reiste nach Brasilien, Kolumbien, Indien und auf die Philippinen, weshalb er fünf Sprachen fließend spricht.

Schaffen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem er im Alter von 13 Jahren beim Spielen auf dem Dachboden einen alten Reisekoffer mit Zauberkünstlerrequisiten und dem Buch „Moderne Salonmagie“ von 1891 entdeckt hatte, begann Berlepsch, sich für die Zauberkunst der Gegenwart zu interessieren. Unter Anleitung seines Mentors Carlhorst Meier gewann er im Alter von 15 Jahren die deutschen Jugendmeisterschaften der Kartenmagie.

Nach Schulabschluss, Ausbildung zum Goldschmied und Zivildienst machte er sein Hobby zum Beruf und arbeitet seither als Zauberkünstler und Hypnotiseur. Für seine Shows lässt er sich von seinen Weltreisen sowie der Salonmagie inspirieren. So findet seine Showreihe „Secret Circle“ in Hotelsuiten mit exakt 23 Teilnehmern (die Symbolzahl der Illuminaten[2]) statt, die Show „Le Jeu“ in der Bibliothek des Soho House Berlin und im Clubroom des Hamburger Hotel The George. Er verstellt beispielsweise Uhren, ohne sie zu berühren, verwandelt einen Zehn-Euro-Schein in einen Hunderter und präsentiert Kartentricks.

Berlepsch war 2012 Studiogast im NDR Fernsehen, im Bayerischen Fernsehen und bei Rundfunk Berlin-Brandenburg.[3][4][5] Im März 2013 gastierte er in der Sendung hier ab vier beim Mitteldeutschen Rundfunk.[6]

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Thimon von Berlepsch, Daniel Oliver Bachmann: Der Magier in uns: Wie wir mit Neugier und Vorstellungskraft unsere Welt verändern können. Kailash Verlag, 2014, ISBN 978-3-641-14081-6, Prolog (google.de [abgerufen am 25. November 2021]).
  2. Die 23 – Die kurioseste Zahl der Welt (Memento vom 3. Juli 2013 im Internet Archive), illuminaten.info, abgerufen am 21. Juni 2013
  3. Thimon von Berlepsch, Magier (Memento vom 19. August 2012 im Internet Archive)
  4. Studiogast Thimon von Berlepsch, www.br.de, abgerufen am 8. Juni 2013
  5. Zu Gast Thimon von Berlepsch (Memento vom 21. Juni 2013 im Internet Archive), mediathek.rbb-online.de, abgerufen am 8. Juni 2013
  6. Thimon von Berlepsch – Magier mit blauem Blut (Memento vom 19. Juni 2013 im Webarchiv archive.today)