Thin-le-Moutier

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Thin-le-Moutier
Wappen von Thin-le-Moutier
Thin-le-Moutier (Frankreich)
Thin-le-Moutier
Region Grand Est
Département Ardennes
Arrondissement Charleville-Mézières
Kanton Signy-l’Abbaye
Gemeindeverband Crêtes Préardennaises
Koordinaten 49° 43′ N, 4° 30′ OKoordinaten: 49° 43′ N, 4° 30′ O
Höhe 174–312 m
Fläche 39,72 km2
Einwohner 600 (1. Januar 2014)
Bevölkerungsdichte 15 Einw./km2
Postleitzahl 08460
INSEE-Code

Kirche

Thin-le-Moutier ist eine französische Gemeinde mit 600 Einwohnern (Stand 1. Januar 2014) im Département Ardennes in der Region Grand Est; sie gehört zum Arrondissement Charleville-Mézières und zum Kanton Signy-l’Abbaye.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Besiedlung des Orts geht bis auf die Zeit der Römer zurück. Während des Ersten Weltkriegs wurde der Ort am 27. August 1914 von deutschen Truppen besetzt. Südlich des Orts, vor dem Dorf La Fosse à l’Eau, fanden in der Folge heftige Kämpfe statt.[1]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2005 2010 2014
Einwohner 565 589 507 472 496 493 568 557 600
Quelle: Cassini und INSEE

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kirche aus dem 15. Jahrhundert
Wohnhaus Pasches

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Thin-le-Moutier lebte und verstarb der Revolutionspolitiker Jean-Nicolas Pache (1746–1823). Sein Haus ist erhalten und zählt zu den Sehenswürdigkeiten des Orts.

In der Nähe des Orts wurde der französische Offizier und Abenteurer Jean-Antoine Leclerc de Milfort (1752–1820) geboren.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Thin-le-Moutier – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Johannes Trimborn, Kriegstagebuch des Dr. Johannes Trimborn, Nummer 3, Stadtarchiv Magdeburg.