Thomas Biebricher

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Thomas Biebricher bei den Römerberggesprächen 2019

Thomas Biebricher (* 1974[1]) ist ein deutscher Politikwissenschaftler und Autor, der als Associate Professor[2] an der Copenhagen Business School (CBS) forscht und lehrt.

Biebricher wurde 2003 an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg mit einer Dissertation zur Selbstkritik der Moderne. Habermas und Foucault im Vergleich promoviert.[3] Danach übernahm er Vertretungsprofessuren an verschiedenen Hochschulen, darunter von 2014 bis 2017 an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. Dort war er bereits von 2009 bis 2012 Leiter einer Nachwuchsforschergruppe am Exzellenzcluster Normative Orders gewesen. Seit 2020 ist er an der CBS in Kopenhagen.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Selbstkritik der Moderne. Foucault und Habermas im Vergleich. Campus, Frankfurt am Main/New York 2004, ISBN 978-3-593-37599-1 (zugleich Dissertationsschrift, Universität Freiburg/Br., 2003).
  • Neoliberalismus zur Einführung. 2. Auflage, Junius, Hamburg 2015, ISBN 978-3-88506-743-6.
  • Als Herausgeber: Der Staat des Neoliberalismus. Nomos, Baden-Baden 2016, ISBN 978-3-8487-3256-2.
  • The Political Theory of Neoliberalism. Stanford: Stanford University Press, 2019.
  • Geistig-moralische Wende. Die Erschöpfung des deutschen Konservatismus. Matthes & Seitz, Berlin 2019, ISBN 978-3-95757-608-8.
  • Mit Ralf Ptak: Soziale Marktwirtschaft und Ordoliberalismus zur Einführung. Junius, Hamburg 2020, ISBN 978-3-96060-312-2.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Thomas Biebricher – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Geburtsjahr laut Perlentaucher.
  2. Im dänischen Hochschulsystem auch als Lektor bezeichnet: Copenhagen Business School, Department of Management, Politics and Philosophy: Thomas Biebricher, Lektor, Ph.D. (dänische Version).
  3. Biographische Angaben beruhen, wenn nicht anders belegt, auf: Heinrich Böll Stiftung: Thomas Biebricher.