Thomas Fink (Musiker)

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Thomas Fink (* 26. Mai 1935 in Niederndorf) ist ein deutscher Jazzpianist.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fink stammt aus einer musikalischen Familie; sein Vater war Kirchenorganist und Leiter einer Blaskapelle. Bereits 1955 spielte Fink im Jazzstudio Nürnberg.[1] Mehrere Jahrzehnte war er der „Hauspianist“ beim Studio Nürnberg des Bayerischen Rundfunks; bis zur Auflösung 1992 gehörte er zur BR-Bigband unter Leitung von Josef Niessen und später Ed Sperber. Weiterhin gehörte er zum Noris Swingtett. 1976 traf er erstmals auf den Bassisten Rainer Glas (in der Band des Gitarristen Jan Rigo). Seitdem spielen Fink und Glas zusammen, haben unzählige Solisten begleitet, mehrere gemeinsame Alben eingespielt und viele Länder bereist. Seit 1988 komplettierte die Schlagzeugerin und Sängerin Carola Grey sein Thomas Fink Trio.[2][3] Ihm wurde 2001 der Kulturpreis seines Heimatsorts Herzogenaurach verliehen.[4]

Der Bassist Johannes Fink ist sein Sohn.

Diskographische Hinweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Thomas Fink Trio: Time to Smile
  • Thomas Fink Trio & Beate Krause (1985): "A waltz for Bill"
  • Thomas Fink Trio featuring Sandy Lomax (1991): You Don't Know What Love Is
  • Thomas Fink Trio featuring Sandy Lomax & Vincent Herring (1993):
  • Thomas Fink, Alice Day, Johannes Fink, Werner Treiber: No Greater Love
  • Thomas Fink Trio & Friends (2000)
  • Thomas Fink & Friends (2015): "The Birthday Concert"

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Thomas Fink (Jazzstudio Nürnberg) (Memento vom 20. April 2017 im Internet Archive)
  2. Thomas Fink Trio (Memento vom 20. April 2017 im Internet Archive)
  3. Jazz und Zwetschgenkuchen: stets mit Sahnehäubchen (2018)
  4. Kulturpreisträger Herzogenaurach. Abgerufen am 19. Mai 2019.