Thomas Kohl (Maler)

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Thomas Kohl, 2014

Thomas Kohl (* 1960 in Düsseldorf) ist ein deutscher Maler, dessen Arbeiten sich im Grenzbereich von Landschaftsmalerei und Abstraktion bewegen. Nach zwei Jahren Sprach- und Philosophiestudium an der Universität Düsseldorf studierte Kohl von 1981 bis 1988 an der Kunstakademie Düsseldorf. Er ist Meisterschüler von Gerhard Richter. Neben Ölbildern, Aquarellen und Zeichnungen hat Thomas Kohl seit 2009 auch Werke auf Glas geschaffen, darunter verschiedene großformatige Installationen für den öffentlichen Raum. Der Maler lebt und arbeitet in Düsseldorf und Geilnau (Lahn). Seit 2015 unterrichtet er Malerei und Zeichnung am IKKG der Hochschule Koblenz.

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2019: Galerie Hans Strelow, Düsseldorf
  • 2018: Pinakothek der Moderne, Graphische Sammlung München; Hamburger Kunsthalle
  • 2016: Museum Schloß Moyland
  • 2013: Hubertus Melsheimer Kunsthandel, Köln, Kunsthalle Emden
  • 2011: Galerie Florian Trampler, München
  • 2010: Niederrheinischer Kunstverein; Langen Foundation Neuss
  • 2009: Galerie Andreas Brüning, Düsseldorf; Museum Frieder Burda, Baden-Baden
  • 2007: Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum
  • 2004: Sinclair-Haus, Bad Homburg
  • 2000: Mannheimer Kunstverein
  • 1999: Von der Heydt-Museum Wuppertal
  • 1996: Museum Morsbroich, Leverkusen
  • 1996: Kunsthalle Darmstadt

Werke in öffentlichen Sammlungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unter anderem besitzen folgende öffentliche Sammlungen Werke von Thomas Kohl: Deutscher Bundestag Berlin, Kupferstichkabinett Berlin, KUB Bochum, MMM Bozen, Kunstmuseum Chur, Kunstmuseum Bonn, Kupferstichkabinett Dresden, MAMCO Genf, Hamburger Kunsthalle, Museum Ludwig Köln, Museum Schloß Morsbroich Leverkusen, Kunsthalle Mannheim, Bayerische Graphische Sammlung München, Lenbachhaus München, Staatsgalerie Stuttgart und Von der Heydt-Museum Wuppertal.

Stipendien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Arbeitsstipendium der Stadt Marseille; Villa Arson, Nizza; Artiste en Résidence, Musée Villefranche; Deutsch-Französischer Kulturrat; Stiftung Künstlerhaus Boswil (Schweiz); Burgund-Stipendium, Dijon; Reisestipendium des Landes NRW, Dordogne; Reisestipendium des Landes Rheinland-Pfalz, Marokko

Literatur (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Thomas Kohl - Verflüchtigung der Ebene. Mit Texten von Tilman Spengler, Klinkhardt&Biermann, München 2019
  • Thomas Kohl - Keine Regung in der Luft als ein leichtes Wehen. Kunsthandel Fichter 2018
  • Kunst im Deutschen Bundestag, Berlin. Prestel-Verlag München 2015
  • Thomas Kohl - Wasserfarben. Ausstellungskatalog (mit einem Text von Andreas Strobl), Köln (Hubertus Melsheimer Kunsthandel) 2010
  • Thomas Kohl: Wie aus Farbe Landschaft wird. Katalog zur gleichnamigen Ausstellung in den Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum, hrsg. vom Kunstgeschichtlichen Institut der Ruhr-Universität Bochum, Bochum 2007
  • Thomas Kohl - Wolken, Wuppertal (Verlag der Galerie Epikur) 2005
  • Thomas Kohl - Über die Ebene hin. Arbeiten 1993-2004, mit Texten von Evelyn Weiss, Christoph Braendle und Andrea Firmenich, Heidelberg (Kehrer Verlag) 2004
  • Thomas Kohl - Die Blaue Stunde. Mit Texten von Marianne Wackernagel und Jörg Probst, Wuppertal (Galerie Epikur) 2002
  • Feld. Thomas Kohl. Mit einem Text von Martin Stather, Mannheimer Kunstverein, Mannheim 2000
  • Thomas Kohl: Landschaften. Mit einem Text von Armin Zweite, Kunstverein Museum Schloß Morsbroich und Neuer Sächsischer Kunstverein, Leverkusen und Dresden 1996

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]