Thomas Mraz

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Thomas Mraz (2015)

Thomas Mraz (* 11. Oktober 1975 in Wien[1][2]) ist ein österreichischer Schauspieler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Thomas Mraz studierte von 1999 bis 2002 Schauspiel am Konservatorium der Stadt Wien, Gesangsunterricht erhielt er bei Klaus Ofczarek.[3] Anschließend war er bis 2007 Ensemblemitglied am Landestheater Niederösterreich, wo er unter anderem die Titelrollen in Hamlet und Woyzeck verkörperte, außerdem den Conferencier in Cabaret, den Zahnarzt in Der kleine Horrorladen sowie Max in Othello darf nicht platzen. 2008 spielte er an der Seite von Michael Niavarani in dessen Kabarettprogramm Encyclopaedia Niavaranica. Am Theater in der Josefstadt stand er unter anderem als Fleischhauer Oskar in Horváths Geschichten aus dem Wiener Wald und als Der Merkl Franz in Kasimir und Karoline auf der Bühne. Bei den Festspielen Berndorf wurde 2011 unter der Intendanz von Michael Niavarani die von Mraz geschriebene Komödie Die Odyssee – Eine Abkürzung uraufgeführt.[1]

Im Kinofilm Bad Fucking war er 2013 in der Rolle des Philipp Hintersteiner zu sehen, in der Fernsehserie Vorstadtweiber verkörpert er seit 2015 die Rolle des Polizisten Jörg Pudschedl.

Im Jänner 2015 feierte er mit der Komödie Après Ski – Ruhe da oben! von Autor Klaus Eckel im Wiener Stadtsaal unter der Regie von Bernhard Murg Premiere. Mraz verkörperte in diesem Einpersonenstück einen Skifahrer, der auf einem Sessellift vergessen wird.[4] Bei den Dreharbeiten zur ORF-Sketchcomedy Kalahari Gemsen von und mit Angelika Niedetzky und Ramesh Nair führte er 2015 Regie.[5] 2017 spielte er beim Theatersommer Haag an der Seite von Christian Dolezal als Don Quijote die Rolle des Sancho Panza.[6] Im Dezember 2018 war er einer der vier Kandidaten der Promi-Ausgabe der Millionenshow.[7]

In der ORF-Serie Wischen ist Macht (2020) mit Ursula Strauss als Michelle Sendracek verkörpert er deren Ex-Mann Hugo.[8] Im Februar 2020 feierte er mit der 70er-Jahre-Rockoperette Orpheus in der Unterwelt basierend auf der gleichnamigen Operette von Jacques Offenbach unter der Regie von Ruth Brauer-Kvam im Rabenhof Theater Premiere.[9][10]

Für seine Darstellung des Götz im Film Risiken und Nebenwirkungen von Michael Kreihsl basierend auf dem Theaterstück Die Niere von Stefan Vögel wurde er für den Österreichischen Filmpreis 2021 als bester männlicher Darsteller nominiert.[11][12]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen und Nominierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Romyverleihung 2021

  • Nominierung in der Kategorie Beliebtester Schauspieler Film[13]

Österreichischer Filmpreis 2021

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Thomas Mraz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Theater in der Josefstadt: Thomas Mraz. Abgerufen am 15. Jänner 2016.
  2. Daten von Thomas Mraz, imdb.com
  3. Thomas Mraz: Vita. Abgerufen am 15. Jänner 2016.
  4. Wiener Zeitung: Schauspieler Thomas Mraz im Interview über den Sessellift-Monolog "Apres Ski - Ruhe da oben!". Artikel vom 13. Dezember 2014, abgerufen am 15. Jänner 2016.
  5. derStandard.at - Sketchcomedy "Kalahari Gemsen" startet 2016 im ORF. Artikel vom 28. August 2015, abgerufen am 20. Jänner 2016.
  6. Oberösterreichische Nachrichten: Theatersommer Haag: Der vielseitige Thomas Mraz spielt ab Mittwoch den Sancho Panza.. Artikel vom 3. Juli 2017, abgerufen am 3. Juli 2017.
  7. Armin Assinger präsentiert „Die Promi-Millionenshow für ,Licht ins Dunkel‘“ am 3. Dezember in ORF 2. OTS-Meldung vom 30. November 2018, abgerufen am 3. Dezember 2018.
  8. Start für neues Austro-Komödien-Doppel am ORF-1-Serienmontag. 17. Januar 2020, abgerufen am 23. Januar 2020.
  9. Angela Heide: Orpheus im Rabenhof: Glamour und Götter. In: Wiener Zeitung. 18. Februar 2020, abgerufen am 19. Februar 2020.
  10. Jacques Offenbach: Orpheus In Der Unterwelt: A Tribute to the 70’s. In: rabenhoftheater.com. Abgerufen am 19. Februar 2020.
  11. a b Österreichischer Filmpreis 2021: "Hochwald" führt Nominiertenfeld an. In: Wiener Zeitung. 29. April 2021, abgerufen am 29. April 2021.
  12. a b Österreichische Filmakademie: Nominierungen 2021. In: oesterreichische-filmakademie.at. 29. April 2021, abgerufen am 29. April 2021.
  13. Philipp Wilhelmer: Das sind die Nominierten für die ROMY 2021. In: Kurier.at. 7. März 2021, abgerufen am 7. März 2021.