Thomas Osterkorn

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Thomas Osterkorn (* 26. Dezember 1953 in Linz) ist ein österreichischer Journalist.

Leben und Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben dem Studium der Rechtswissenschaften arbeitete Osterkorn von 1973 bis 1975 als Volontär bei der Landeszeitung für die Lüneburger Heide. Von 1975 bis 1979 war er dort Lokalchef. Anschließend kam er als Polizeireporter zum Hamburger Abendblatt.

Aufsehen erregte er 1986, als er sich private Bilder und Aufzeichnungen des als St.-Pauli-Killer bekannt gewordenen Werner Pinzner beschaffte. Pinzners Nachbarn hatten sie auf dem nicht von der Polizei durchsuchten Speicher Pinzners gefunden und Osterkorn angeboten.[1] Im gleichen Jahr wechselte er als Redakteur zum Stern, wo er 1989 zum Ressortleiter und 1996 zum geschäftsführenden Redakteur avancierte. Von 1999 bis 2013 war Osterkorn zusammen mit Andreas Petzold Chefredakteur des Sterns, seitdem ist er Herausgeber der Zeitschrift. Osterkorn blieb Chefredakteur der Zeitschrift viva!, einer Tochter des Sterns.

Osterkorn ist sehr engagiert in der Leseförderung, hier ist er Lesebotschafter der Stiftung Lesen.[2] Außerdem gründete er 2000 in seiner Funktion als Chefredakteur des Sterns zusammen mit seinem Kollegen Andreas Petzold und der Amadeu Antonio Stiftung die Kampagne Mut gegen rechte Gewalt.[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Danuta Harrich-Zandberg: Der St. Pauli-Killer. In: Helfried Spitra (Hrsg.): Die großen Kriminalfälle. Der St. Pauli-Killer, der Ausbrecherkönig und neun weitere berühmte Verbrechen. Campus-Verlag, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-593-37438-2, S. 11–34, hier S. 24.
  2. Lesefreude wecken, Lesekompetenz stärken, Broschure der Stiftung Lesen (PDF)
  3. Bericht des Stern vom 13. Juli 2006

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]