Thomas Parits

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Thomas Parits
ÖFB-Cupfinale 2009 - Generalmanager Thomas Parits mit Pokal.jpg
Personalia
Geburtstag 7. Oktober 1946
Geburtsort SiegendorfÖsterreich
Größe 178 cm
Position Stürmer
Junioren
Jahre Station
SV Siegendorf
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1964–1970 FK Austria Wien 141 (45)
1970–1971 1. FC Köln 29 0(5)
1971–1974 Eintracht Frankfurt 74 (18)
1974–1977 FC Granada 82 0(7)
1977–1979 FK Austria Wien 61 (37)
1979–1981 VOEST Linz 45 (10)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1966–1973 Österreich 27 0(5)
Stationen als Trainer
Jahre Station
1982–1983 SC Neusiedl am See
1984–1985 FK Austria Wien
1986–1987 FK Austria Wien
1988–1990 VSE St. Pölten
1990–1991 Admira Wacker
2006–2015 FK Austria Wien (sportl. Leiter)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Thomas Parits (* 7. Oktober 1946 in Siegendorf, Österreich) ist ein ehemaliger österreichischer Fußballspieler und -trainer.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Thomas Parits absolvierte nach dem Pflichtschulabschluss eine Lehre als Bauschlosser. Mit 17 Jahren begann er seine Profi-Karriere als Fußballer. Er ist verheiratet und hat zwei Töchter. Parits gehört der Minderheit der Burgenlandkroaten an.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Sommer 1964 bekam der 17-jährige Stürmer Thomas Parits bei FK Austria Wien seinen ersten Profivertrag. Er erzielte sein erstes offizielles Tor in einem Freundschaftsspiel gegen Slavia Prag im September 1964. Sein erstes Pflichtspieltor allerdings gelang Parits erst in seinem dreizehnten Liga-Einsatz als Austrianer (im März 1965 gegen den Wiener Sportclub).[1]

Von Trainer Ernst Ocwirk zu Beginn der Saison 1970/71 von der Austria zum 1. FC Köln geholt, verließ er den Verein bereits ein Jahr später wieder in Richtung Eintracht Frankfurt. Dort spielte er bis 1974 und bestritt insgesamt 103 Bundesligaspiele, in denen er 23 Tore erzielte. Im letzten Jahr gewann er mit der Eintracht den Deutschen Pokal.

Nach seiner Zeit in der deutschen Bundesliga spielte er für den spanischen Verein Granada CF, nochmals für Austria Wien (1977–79) und beendete seine aktive Karriere schließlich bei VOEST Linz. In 258 Bewerbsspielen für Austria Wien erzielte Parits 100 Tore.

Als Trainer arbeitete er für den SC Neusiedl am See, Austria Wien (österreichischer Meister 1985), VSE St. Pölten und Admira Wacker.

Parits spielte 27-mal in der österreichischen Nationalmannschaft.

Seit 20. Oktober 2006 ist Thomas Parits beim Wiener Traditionsklub FK Austria Wien, zuerst als General Manager und nach der Ausgliederung des Profispielbetriebes in eine Aktiengesellschaft, als Vorstand für sportliche Belange tätig. Mit Ende der Saison 2014/15 legt Parits diese Funktion zurück und tritt damit in den Ruhestand.[2]

Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(unvollständig)

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

als Spieler
als Trainer
  • 1985 Österreichischer Meister mit Austria Wien
  • 1988 Österreichischer Meister (2. Division) mit VSE St. Pölten

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. austria-archiv.at
  2. Schlusspfiff für Thomas Parits bei burgenland.orf.at.
VorgängerAmtNachfolger

Johnny Bjerregaard
Österreichs Fußballer des Jahres
nach Krone-Fußballerwahl durch Fans
1969

Johnny Bjerregaard