Thomas Rachel

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Thomas Rachel (2020)
Video-Vorstellung (2014)

Thomas Walther Rachel[1][2] (* 17. Mai 1962 in Birkesdorf bei Düren)[2] ist ein deutscher Politiker (CDU) und Politikwissenschaftler. Seit 1994 ist Rachel Mitglied des Deutschen Bundestages.[3]

Er war von 2005 bis 2021 Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung.[4]

Leben und Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abitur 1982 am Städtischen Gymnasium am Wirteltor in Düren absolvierte Rachel ein Studium der Politologie, der Geschichte und des Staatsrechts an der Universität Bonn, welches er 1992 als Magister Artium beendete. Während des Studiums arbeitete er von 1986 bis 1987 als Assistent des Bundestagsabgeordneten Matthias Wissmann.

Nach Abschluss seines Studiums übernahm er 1992 die Leitung des Bonner Büros der Wirtschaftsvereinigung Stahl. Von 1994 bis 2004 war er stellvertretender Leiter der Abteilung Grundsatzfragen und Außenhandel der Wirtschaftsvereinigung Stahl in Düsseldorf. Im November 2015 wurde Rachel als Mitglied in den Rat der EKD gewählt.[5] und 2021 wiedergewählt.[6]

Thomas Rachel ist verheiratet und hat eine Tochter.

Partei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rachel war von 1989 bis 2012 stellvertretender Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Düren-Jülich und seit 1991 Mitglied des CDU-Landesvorstandes in Nordrhein-Westfalen. Seit dem 16. März 2012 ist er Kreisvorsitzender des CDU-Kreisverbandes Düren-Jülich.

Er gehört seit 1995 dem Bundesvorstand des Evangelischen Arbeitskreises der CDU an und ist seit 2003 Bundesvorsitzender des Evangelischen Arbeitskreises von CDU/CSU.

Von 1995 bis 2001 gehörte Rachel außerdem dem Bundesvorstand der CDU/CSU-Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung an. Seit November 2010 ist er Beisitzer im Landesvorstand NRW der CDU.

Abgeordneter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1994 ist Rachel Mitglied des Deutschen Bundestages und war hier von 1998 bis 2005 Obmann der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Ausschuss für Bildung- und Forschung.

Von 1999 bis 2002 war er stellvertretender Vorsitzender der Enquête-Kommission Globalisierung der Weltwirtschaft und von 2003 bis 2005 Sprecher der CDU/CSU-Fraktion in der Enquête-Kommission Ethik und Recht der modernen Medizin.

Thomas Rachel ist 1998 und 2002 über die Landesliste Nordrhein-Westfalen und sonst stets als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Düren in den Bundestag eingezogen. Bei der Bundestagswahl 2009 erreichte er hier 46,37 % der Erststimmen, bei der Bundestagswahl 2013 insgesamt 50,33 % der Stimmen und bei der Bundestagswahl 2017 nur noch 41,9 % der Stimmen.[7] Bei der Bundestagswahl 2021 erreichte er 36,7 % der Erststimmen.[1]

Öffentliche Ämter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 22. November 2005 wurde Rachel als Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung in die von Bundeskanzlerin Angela Merkel geführte Bundesregierung berufen. Dieses Amt hatte er bis zum 8. Dezember 2021 inne. Er gehörte den Kabinetten Merkel I, Merkel II, Merkel III und Merkel IV an.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Thomas Rachel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Bundestagswahlen 2021 – Ergebnisse Düren: Gewählt im Wahlkreis – Rachel, Thomas Walther. In: bundeswahlleiter.de. Der Bundeswahlleiter, 2021, abgerufen am 28. September 2021.
  2. a b Thomas Walther Rachel, MdB. In: ekd.de. Evangelische Kirche in Deutschland, 2021, abgerufen am 23. Dezember 2021.
  3. Deutscher Bundestag – Abgeordnete. In: bundestag.de. Abgerufen am 14. November 2020.
  4. Bundesregierung geschäftsführend im Amt. In: bundesregierung.de. 22. Oktober 2013, abgerufen am 26. Oktober 2021.
  5. Evangelische Kirche hat einen neuen Rat. In: ekd.de. Evangelische Kirche in Deutschland, 10. November 2015, abgerufen am 23. Dezember 2021.
  6. Evangelische Kirche hat einen neuen Rat: 14 Ratsmitglieder in Bremen gewählt. Pressemitteilung der EKD. In: ekd.de. Evangelische Kirche in Deutschland, 9. November 2021, abgerufen am 23. Dezember 2021.
  7. Vier Abgeordnete aus dem Kreis Düren im Bundestag. In: Aachener Zeitung. Zeitungsverlag Aachen GmbH, 25. September 2017, abgerufen am 23. Dezember 2021.