Thorsten Weidner

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Thorsten Weidner
Medaillenspiegel

Fechten

DeutschlandDeutschland Deutschland
Olympische Ringe Olympische Spiele
0Silber0 1988 Seoul Florett‑Mannschaft
0Gold0 1992 Barcelona Florett‑Mannschaft
Fechten Weltmeisterschaften
0Silber0 SpanienSpanien 1985 Barcelona Florett‑Mannschaft
0Silber0 BulgarienBulgarien 1986 Sofia Florett‑Mannschaft
0Gold0 SchweizSchweiz 1987 Lausanne Florett‑Mannschaft
0Silber0 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten 1989 Denver Florett‑Mannschaft
0Silber0 UngarnUngarn 1991 Budapest Florett
0Silber0 UngarnUngarn 1991 Budapest Florett‑Mannschaft
0Gold0 DeutschlandDeutschland 1993 Essen Florett‑Mannschaft
0Bronze0 GriechenlandGriechenland 1994 Athen Florett
0Silber0 GriechenlandGriechenland 1994 Athen Florett‑Mannschaft
Fechten Deutsche Meisterschaften
0Gold0 1984 Florett‑Mannschaft
0Gold0 1985 Florett‑Mannschaft
0Silber0 1986 Florett
0Gold0 1986 Florett‑Mannschaft
0Gold0 1987 Florett‑Mannschaft
0Gold0 1988 Florett‑Mannschaft
0Gold0 1989 Florett
0Silber0 1989 Florett‑Mannschaft
0Silber0 1990 Florett‑Mannschaft
0Gold0 1991 Florett‑Mannschaft
0Gold0 1992 Florett‑Mannschaft
0Gold0 1993 Florett‑Mannschaft
0Silber0 1994 Florett
0Gold0 1994 Florett‑Mannschaft

Thorsten Weidner (* 29. Dezember 1967 in Lauda) ist ein ehemaliger deutscher Fechter, der für den Fecht-Club Tauberbischofsheim antrat. 1989 war er Deutscher Einzelmeister mit dem Florett. Bei den Olympischen Spielen 1992 gewann er Gold mit der Mannschaft.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Thorsten Weidner startete für den Fecht-Club Tauberbischofsheim und besuchte die Kaufmännische Schule Tauberbischofsheim.[1] Nachdem er bei der Fechtweltmeisterschaft 1985 und bei der Fechtweltmeisterschaft 1986 mit der Mannschaft nach Finalniederlagen gegen die Italiener Silber gewonnen hatte, wurde die Mannschaft 1987 in der Besetzung Mathias Gey, Matthias Behr, Klaus Reichert, Ulrich Schreck und Thorsten Weidner Weltmeister gegen Frankreich. Mit Thomas Endres statt Klaus Reichert gewann die Mannschaft Silber bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul, als man der Mannschaft aus der Sowjetunion im Finale unterlag.

Es folgte Mannschaftssilber bei der Fechtweltmeisterschaft 1989 gegen die Sowjetunion. Bei der Fechtweltmeisterschaft 1990 wurde Thorsten Weidner Vierter sowohl in der Einzel- als auch in der Mannschaftswertung. Ein Jahr später verlor die deutsche Mannschaft im Finale gegen die Kubaner. Im Einzelfinale verlor Thorsten Weidner gegen seinen Mannschaftskameraden Ingo Weißenborn.

Bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona gewann Thorsten Weidner mit der Mannschaft Gold zusammen mit den beiden Bonnern Alexander Koch und Ulrich Schreck, sowie mit den Tauberbischofsheimern Udo Wagner und Ingo Weißenborn. Daür erhielt er am 23. Juni 1993 das Silberne Lorbeerblatt.[2]

Bei der Fechtweltmeisterschaft 1993 gewann die Mannschaft mit Uwe Römer statt Ulrich Schreck den Weltmeistertitel. Ein Jahr später gewann Weidner Bronze in der Einzelwertung. Im WM-Finale mit der Mannschaft unterlag die deutsche Mannschaft den Italienern.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. 75 Jahre Kaufmännische Schule Tauberbischofsheim, StieberDruck GmbH, 113 Seiten, TBB 1997, S. 49.
  2. Landessportbund Niedersachsen e. V. VIBSS: Der Bundespräsident und seine Aufgaben im Bereich des Sports: .... Am 23. Juni 1993 zeichnete Bundespräsident von Weizsäcker .... behinderte und nicht behinderte Sportler, und zwar die Medaillengewinner der Olympischen und Paralympischen Spiele 1992 mit dem Silbernen Lorbeerblatt aus ...