Thulendorf

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Thulendorf
Thulendorf
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Thulendorf hervorgehoben
Koordinaten: 54° 6′ N, 12° 18′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Rostock
Amt: Carbäk
Höhe: 48 m ü. NHN
Fläche: 10,69 km2
Einwohner: 636 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 59 Einwohner je km2
Postleitzahl: 18184
Vorwahlen: 038204, 038209
Kfz-Kennzeichen: LRO, BÜZ, DBR, GÜ, ROS, TET
Gemeindeschlüssel: 13 0 72 108
Adresse der Amtsverwaltung: Moorweg 5
18184 Broderstorf
Webpräsenz: www.amtcarbaek.de
Bürgermeisterin: Heike Arndt
Lage der Gemeinde Thulendorf im Landkreis Rostock
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Über dieses Bild

Thulendorf ist eine Gemeinde im Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern. Die Gemeinde wird vom Amt Carbäk mit Sitz in der Gemeinde Broderstorf verwaltet.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Thulendorf liegt in einem Grundmoränengebiet, das im Norden vom Tal der Carbäk und im Süden vom Tal der Kösterbeck begrenzt wird, etwa zehn Kilometer östlich von Rostock.

Zu Thulendorf gehören die Ortsteile Hohenfelde, Klein Lüsewitz, Neu Fienstorf, Neu Thulendorf und Sagerheide.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat und Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat besteht (inkl. Bürgermeister) aus acht Mitgliedern. Die Wahl zum Gemeinderat am 7. Juni 2009 hatte folgende Ergebnisse[2]:

Partei/Bewerber Prozent Sitze
WG „Bürger für Thulendorf“ 84,7 7
Die Linke 9,1 1
SPD 6,3 0

Bürgermeisterin der Gemeinde ist Heike Arndt (Wählergemeinschaft „Bürger für Thulendorf“), sie wurde mit 93,3 % der Stimmen gewählt.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen wurde am 20. März 2002 durch das Innenministerium genehmigt und unter der Nr. 259 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert.

Blasonierung: „Unter silbernem Schildhaupt, darin drei rote Rosen balkenweise. In Rot eine silberne Holländerwindmühle.“

Das Wappen wurde von dem Schweriner Heraldiker Heinz Kippnick gestaltet.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch Liste der Baudenkmale in Thulendorf

Landwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Thulendorf ist einer der Standorte, für die das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) im Mai 2008 die Anpflanzung von sogenanntem gentechnisch verändertem Sommerweizen durch die Universität Rostock genehmigt hat. Das anzupflanzende Getreide soll gegen einen es befallenden Pilz, den Weizen-Flugbrand, resistent sein. Das auf den Weizen übertragene Gen entstammt einem Pflanzenvirus, das im Pilz des Maisbeulenbrandes zu finden ist. 7400 Einsprüche gegen den Testanbau wurden vom BVL letztendlich in die Versuchsgenehmigung eingearbeitet und/oder zurückgewiesen.[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Amt M-V – Bevölkerungsstand der Kreise, Ämter und Gemeinden 2016 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven: @1@2Vorlage:Toter Link/amtcarbaek.deWahlergebnis auf www.amtcarbaek.de
  3. Bericht bei Informationsdienst Wissenschaft

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Thulendorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien