ThyssenKrupp-Stahlwerk Schwelgern

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Dieser Artikel oder Abschnitt bedarf einer Überarbeitung. Näheres ist auf der Diskussionsseite angegeben. Hilf mit, ihn zu verbessern, und entferne anschließend diese Markierung.
Blick vom Alsumer Berg auf die Kokerei Schwelgern (links im Vordergrund) und das Stahlwerk Schwelgern (rechts im Hintergrund).

Das ThyssenKrupp-Werk Schwelgern in Duisburg-Marxloh gehört zum Stahlwerk Bruckhausen, einem der größten Stahlwerke in Deutschland, und produziert mit zwei Hochöfen Roheisen. Seine beiden 250 Meter hohen Kamine, die zur Sinteranlage gehören, sind die höchsten Kamine eines Stahlwerks in Deutschland. Die Anlage verfügt über zwei Hochöfen. Hochofen Schwelgern 2, der 1993 in Betrieb ging und ein Nutzvolumen von rund 4.800 Kubikmetern hat, ist mit einem Gestelldurchmesser von 14,9 Metern[1] der größte Europas.[2] Er hat nach Firmenangaben in den ersten zwanzig Betriebsjahren über 75 Millionen Tonnen Roheisen produziert.[3] Im April 2005 hatte der Hochofen nach Angaben des Stahlinstituts VDEh knapp 44 Millionen Tonnen Roheisen produziert und damit einen Europarekord aufgestellt.[4] Mitte Juni 2014 hat der Hochofen seine erste Ofenreise beendet; er wurde bis Ende September 2014 für 200 Mio. Euro zur zweiten Ofenreise runderneuert.[5][6]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Mannschaft jubelt über Meilenstein: Europas größter Hochofen produziert die 70millionste Tonne Stahl. Pressemitteilung von ThyssenKrupp vom 3. Februar 2012, abgerufen am 8. Juni 2014.
  2. http://www.stahl-online.de/index.php/tks-groesster-hochofen-europas-vor-modernisierung/
  3. http://www.thyssenkrupp-steel-europe.com/de/presse/pressrelease.jsp?cid=2777992
  4. Stahlinstitut VDEh im Stahl-Zentrum: Modernisierung der Roheisenerzeugung in Deutschland 2005 (Memento vom 30. Dezember 2006 im Internet Archive) (pdf, 170 kB, abgerufen am 27. März 2011).
  5. Brigitte Koch: Fit für die zweite Reise. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17. Mai 2014, S. 23.
  6. http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/duisburger-hochofen-wird-modernisiert-id9357281.html

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Koordinaten: 51° 30′ 24″ N, 6° 44′ 3″ O