Tief wie der Ozean

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Filmdaten
Deutscher Titel Tief wie der Ozean
Originaltitel The Deep End of the Ocean
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1999
Länge 105 Minuten
Altersfreigabe FSK 6
Stab
Regie Ulu Grosbard
Drehbuch Stephen Schiff
Produktion Frank Capra III
Musik Elmer Bernstein
Kamera Stephen Goldblatt
Schnitt John Bloom
Besetzung
Synchronisation

Tief wie der Ozean ist ein US-amerikanisches Filmdrama von Ulu Grosbard aus dem Jahr 1999.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beth Cappadora und ihr Ehemann Pat erleben die größte Angst jeder Eltern, als sie ihren dreijährigen Sohn Ben in einer von Menschen gefüllten Hotellobby verlieren. Die panische und anstrengende Suche nach ihm endet erfolglos; Beth erleidet wenig später eine Panikattacke. Unfähig mit sich selbst umzugehen, fängt sie an ihre anderen Kinder, Vincent und Kerry, zu vernachlässigen.

Nach neun Jahren scheint die Familie schließlich das unerwartete Verschwinden ihres Kindes akzeptiert zu haben. Ein Junge, der Beth ungewöhnlich verwandt vorkommt, erscheint vor ihrem Haus und bietet ihnen an, den Rasen ihres Grundstücks zu mähen. Beth ist überzeugt, dass der Junge, der sich als Sam vorstellte, tatsächlich ihr Sohn ist. So startet sie wenig später eine Nachforschung im Internet. Es stellt sich heraus, dass Ben von einer psychisch kranken Frau, einer ehemaligen Klassenkameradin Beths, entführt wurde. Diese Frau erzog Ben bis zu ihrem Tod wie ihr eigenes Kind. Ben wieder in der Familie Cappadora aufzunehmen scheint vorerst zu scheitern.

Als die Probleme zwischen Ben und den Cappadoras zu groß werden, entscheidet die Familie sich, ihn zurück an den Adoptivvater zu geben. Eines nachts jedoch findet Vincent Ben draußen Basketball spielend. Ben verzeiht schließlich Vincent, der damals als Fünfjähriger für das Verschwinden von Ben verantwortlich gemacht wurde.

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bewertung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tief wie der Ozean nahm gemischte Kritiken entgegen. Auf Rotten Tomatoes hält der Film eine Wertung von 42 %,[1] auf Metacritic 45 von 100 Punkten.[2] Zwei sehr negative Bewertungen kamen von Roger Ebert und Desson Thompson. Ebert beschreibt den Film als „unglaublich phlegmatisch“ und „schwer anzusehen“,[3] während Thompson vor allem Michelle Pfeiffers, Ulu Grosbards und Stephen Schiffs Arbeit am Film bemängelt.[4]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ryan Merriman wurde für den Young Artist Award in der Kategorie Bester Nebendarsteller in einem Spielfilm nominiert.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. The Deep End of the Ocean Movie Reviews, Pictures. uk.rottentomatoes.com. Abgerufen am 24. Dezember 2009.
  2. Deep End of the Ocean, The - reviews at Metacritic.com. metacritic.com. Abgerufen am 24. Dezember 2009.
  3. Roger Ebert: The Deep End Of The Ocean. rogerebert.suntimes.com. 12. März 1999. Abgerufen am 10. November 2014.
  4. Desson Howe: 'The Deep End of the Ocean' (PG-13). washingtonpost.com. 12. März 1999. Abgerufen am 10. November 2014.