Tierheim

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Rechts- und Gesundheitsaspekte; Zahlenwerk (wieviele Tiere werden abgegeben, wieviele eingeschläfert, wieviele Fundtiere; welche Tiere am meisten; Kosten pro Tier im Durchschn. usw.), übliche Regularien bei Abgabe/Übergabe (Preis, Vertrag); in welchen Regionen sind Tierheime verbreitet etc. pp.
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Katze in einem Tierheim
Das Tierheim Süderstraße in Hamburg-Hamm.

Ein Tierheim ist eine Einrichtung, die überwiegend Haustiere ohne Halter aus Gründen des Tierschutz aufnimmt, versorgt und falls möglich an neue Halter vermittelt. Die Trägerschaft von Tierheimen ist meist kommunal oder gemeinnützig, wobei es von Tierschutzvereinen auch privatwirtschaftliche Einrichtungen gibt.

Aufgaben und Ziele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tierheime dienen in erster Linie der Unterbringung herrenloser Haus- und Nutztiere sowie deren kurz- bis mittelfristiger Weitervermittlung an Privatpersonen. In den letzten Jahrzehnten nehmen sie aufgrund der zunehmenden Urbanisierung auch immer wieder von Spaziergängern aufgefundene Jungtiere der ortsnahen Wildtierpopulation auf, die zum Teil fälschlicherweise für von den Muttertieren verlassen gehalten werden (z. B. Rehkitze). Das belastet die ohnehin knappen finanziellen und räumlichen Kapazitäten zusätzlich.

Den eigenen Ansprüchen gemäß sollen Tierheime die Bevölkerung informieren, um Tierquälereien zu vermeiden und die nutzbringende Funktion von Wildtieren vermitteln.

Der größte Dachverband in Deutschland ist der Deutsche Tierschutzbund, der etwa 740 Tierschutzvereine mit rund 550 vereinseigenen Tierheimen vertritt.[1]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Teilweise werden auch andere Begriffe wie Tierasyl und Aufnahmestation synonym verwendet.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Karin Burfeindt: Tierärztliche Empfehlungen für die Unterbringung von Ziervögeln in Tierheimen. Dissertation an der Tierärztlichen Hochschule Hannover, 2001.
  • Bodo Busch: Der Tierheim-Leitfaden, Management und artgemäße Haltung [Mit 8 Tabellen, und einem Geleitwort von Thomas Blaha]. Schattauer, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-7945-2689-5.
  • Deutscher Tierschutzbund: Das Tierschutzhandbuch. Praktischer Leitfaden für Tierschutzvereine und Tierheime im Deutschen Tierschutzbund e. V. 2. Auflage, Deutscher Tierschutzbund, Bonn 2003, ISBN 3-924237-11-5.
  • Helmut Langer, Irma Schüle, Herbert Hampe (Illustrationen); Landestierschutzverband Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen im Deutschen Tierschutzbund e. V. (Hrsg.): Das Tierheim, Bau - Einrichtung - Betrieb. Kesselring, Emmendingen 1985, ISBN 3-922282-85-7.
  • Muster-Tierheimordnung und andere Merkblätter. (PDF) Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz e.V

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Deutscher Tierschutzbund e. V., Selbstdarstellung. Abgerufen am 5. Juli 2016.