Til Schindler

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Til Schindler (* 28. Mai 1993 in München) ist ein deutscher Schauspieler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schindler absolvierte 2011 sein Abitur. 2015 begann er sein Schauspielstudium an der Universität der Künste Berlin.

Theater[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schindler spielte von 2009 bis 2011 im Jugendclub des Residenztheaters München unter Leitung von Cindy Jänicke. 2011 erhielt er dort ein Gastengagement für das Stück Dreck unter Regie von Manuela Kücükdag. Ein weiteres Gastengagement führte ihn ans Deutsche Theater Berlin, wo er 2017–2018 im Stück Your Very Own Double Crisis Club unter Regie von András Dömötör spielte. Außerdem spielte er am Hans Otto Theater Potsdam, beim P14 Jugendtheater der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, am bat Studiotheater sowie in einer Theaterproduktion in Uganda.

Film und Fernsehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Jugendlicher sammelte Schindler erste Dreherfahrungen. Seine erste Fernsehrolle spielte er 2010 in dem ARD-Spielfilm Die Aufnahmeprüfung in der Hauptrolle des rebellischen Teenagers Toni Meissner. 2012 spielte er die Hauptrolle des Mobbingopfers Jakob im RBB-Movie Jetzt Jetzt Jetzt (Regie: Christin Freitag). Es folgten Rollen in Serien wie Schuld nach Ferdinand von Schirach, Morden im Norden und Notruf Hafenkante. 2015 spielte er in Gottlos unter Regie von Thomas Stiller in der Episodenhauptrolle den dreifachen Mörder Bernd.

2016 spielte er eine Episodenrolle als deutscher Soldat Werner Lenard in der US-amerikanischen Serie Genius: Einstein (Regie: James Hawes) und an der Seite seines Zwillingsbruders Frederik Schindler als Tim und Tom in dem Kinospielfilm Königin von Niendorf von Joya Thome. In diesem Jahr spielte er außerdem eine der Hauptrollen als linksradikaler Aktivist Volker in Bruce LaBruces Kinospielfilm The Misandrists, der 2017 auf den 67. Internationalen Filmfestspielen Berlin – Berlinale in der Sektion Panorama Premiere hatte und 2018 in den USA in den Kinos startete.

2018 spielte er den deutschen Soldat Felix Becker in dem britisch-französischen Kurzfilm Attrition für France 3 und in Deutscher Gebärdensprache die Episodenhauptrolle des gehörlosen Felix Anzer in der ZDF-Serie SOKO München. Außerdem spielte er in der ZDF-Serie Die Spezialisten den US-amerikanischen GI Michael Jenkins.

Persönliches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schindler lebt in Berlin.

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2009: Nie gesagte Dinge (Kurzfilm)
  • 2009: Ich halt dich fest (Kurzfilm)
  • 2010: Die Aufnahmeprüfung (Fernsehfilm)
  • 2011: Fluch des Falken (Fernsehserie, eine Staffel)
  • 2011: SOKO 5113 (Fernsehserie, Episode: Pentagon)
  • 2012: Hubert und Staller (Fernsehserie, Episode: Villa – gekauft wie gesehen)
  • 2012: Love, yesterday (Kurzfilm)
  • 2012: Der blinde Fleck (Kinofilm)
  • 2013: Alles Klara (Fernsehserie, Episode: Geteert und gefedert)
  • 2013: JETZT JETZT JETZT (Fernsehfilm)
  • 2013: Seoul (Kurzfilm)
  • 2014: Schuld nach Ferdinand von Schirach (Fernsehserie, Episode: Die Illuminaten)
  • 2014: Morden im Norden (Fernsehserie, Episode: Zivilcourage)
  • 2014: Der Lehrer (Fernsehserie, Episode: Die sind verliebt, die zählen nicht!)
  • 2015: Der Nachtmahr (Kinofilm)
  • 2015: heart shaped box (Kurzfilm)
  • 2015: Desire will set you free (Kinofilm)
  • 2015: Gottlos (Fernsehserie, Episode: Die Auslöschung)
  • 2016: Die jungen Ärzte (Fernsehserie, Episode: Wer wagt, gewinnt)
  • 2016: Notruf Hafenkante (Fernsehserie, Episode: Kopfgeld)
  • 2016: Die Misandristinnen (The Misandrists, Kinofilm)
  • 2016: Königin von Niendorf (Kinofilm)
  • 2016: Genius: Einstein (Fernsehserie, Episode Einstein: Chapter Seven)
  • 2017: Traumschiff S5E2323 / The Somnambulist (Kurzfilm)
  • 2017: Beschützer (Kurzfilm)
  • 2018: SOKO München (Fernsehserie, Episode: Stille Liebe)
  • 2018: Attrition (Fernsehfilm)
  • 2018: Die Spezialisten (Fernsehserie, Episode: Fahnenflucht)

Theatrografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]