Tillmitsch

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Tillmitsch
Wappen von Tillmitsch
Tillmitsch (Österreich)
Tillmitsch
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Leibnitz
Kfz-Kennzeichen: LB
Hauptort: Tillmitsch Links der Laßnitz
Fläche: 15,2 km²
Koordinaten: 46° 48′ N, 15° 29′ O46.815.48276Koordinaten: 46° 48′ 0″ N, 15° 28′ 48″ O
Höhe: 276 m ü. A.
Einwohner: 3.200 (1. Jän. 2015)
Postleitzahlen: 8430, 8451
Vorwahl: 03452
Gemeindekennziffer: 6 10 43
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Dorfstraße 87
A-8430 Tillmitsch
Website: www.tillmitsch.at
Politik
Bürgermeister: Erich Macher (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(21 Mitglieder)
7
4
4
4
2
Von 21 Sitzen entfallen auf:
Lage der Gemeinde Tillmitsch im Bezirk Leibnitz
Allerheiligen bei Wildon Arnfels Ehrenhausen an der Weinstraße Empersdorf Gabersdorf Gamlitz Gleinstätten Gralla Großklein Heiligenkreuz am Waasen Heimschuh Hengsberg Kitzeck im Sausal Lang Lebring-Sankt Margarethen Leibnitz Leutschach an der Weinstraße Oberhaag Ragnitz Sankt Andrä-Höch Sankt Georgen an der Stiefing Sankt Johann im Saggautal Sankt Nikolai im Sausal Sankt Veit in der Südsteiermark Schwarzautal Straß-Spielfeld Tillmitsch Wagna Wildon SteiermarkLage der Gemeinde Tillmitsch im Bezirk Leibnitz (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Tillmitsch ist eine Gemeinde mit 3200 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2015) im Bezirk Leibnitz im österreichischen Bundesland Steiermark.

Geografie[Bearbeiten]

Tillmitsch liegt im westlichen Teil des Leibnitzer Feldes in der Südsteiermark.

Das Gemeindegebiet hat Anteil an den östlichen Ausläufern des Sausaler Hügellandes (bis 340 m Seehöhe), der größte Teil liegt aber in der Talebene (240 m über dem Meeresspiegel).

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Am 1. Jänner 1968 wurde die Gemeinde Altenberg bei Leibnitz eingemeindet.

Die Gemeinde Tillmitsch besteht seither aus vier Katastralgemeinden: Altenberg, Maxlon, Steingrub, Tillmitsch.

Ortschaften (Einwohnerstand 2011) sind: Altenberg bei Leibnitz (199), Grössing (120), Maxlon (174), Neutillmitsch (1179), Steingrub (91), Tillmitsch Links der Laßnitz (1026) und Tillmitsch Rechts der Laßnitz (379).

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Nachbargemeinden sind (alphabetisch): Gralla, Heimschuh, Kitzeck im Sausal, Lang, Lebring-Sankt Margarethen, Leibnitz und Sankt Nikolai im Sausal.

Tourismusverband[Bearbeiten]

Die Gemeinde bildet gemeinsam mit Großklein, Heimschuh, Kitzeck im Sausal, St. Andrä-Höch, St. Johann im Saggautal, St. Nikolai im Sausal und Gleinstätten den Tourismusverband „Sulmtal Sausal - Südsteirisches Weinland“. Dessen Sitz ist Kitzeck im Sausal.[1]

Geschichte[Bearbeiten]

Tillmitsch wurde um 1220 erstmals urkundlich als „Tubnaz“ erwähnt.

Tillmitsch ist, wie Funde im Ziegelwerk Guidassoni beweisen, älter als Rom. Die Funde stammen aus der Zeit 1000 v. Chr. Es war das Volk der Illyrer, welches damals in Tillmitsch eine Eisenschmelze betrieb.

Nördlich, an der Grenze zu Lang, liegt die Eiserne Pforte, der Beginn des sogenannten Teufelsgrabens. Er erstreckt sich bis zur Mur in Bachsdorf. Der Teufelsgraben ist eine Art germanische Landwehr, ca. 11 m breit und ca. 2 m tief, aus der Zeit um 750-800 n. Chr. In dieser Zeit begann auch die frühmittelalterliche Besiedlung durch die Deutschen.[2]

Die Ortsgemeinde als autonome Körperschaft entstand 1850. Nach der Annexion Österreichs 1938 kam die Gemeinde zum Reichsgau Steiermark, 1945 bis 1955 war sie Teil der britischen Besatzungszone in Österreich.

Politik[Bearbeiten]

Der Gemeinderat setzt sich nach den Wahlen von 2015 wie folgt zusammen: 7 ÖVP, 4 SPÖ, 4 FPÖ, 4 WIR für Tillmitsch, 2 Die Grünen Tillmitsch[2]

  • Bürgermeister: Erich Macher (ÖVP).
  • 1. Vizebürgermeister: Erwin Kriegl (ÖVP)
  • 2. Vizebürgermeister: Ewald Schenk (SPÖ)
  • Kassier: Robert Gritsch (WIR)
  • Weiteres Vortandsmitglied: Renè Dretnik (FPÖ)

Wappen[Bearbeiten]

Das 1973 verliehene Gemeindewappen zeigt: „In einem durch einen schmalen silbernen Wellenpfahl gespaltenen Schild vorn drei übereinander stehende silberne Tannen in grünem Feld, hinten eine rote, silbern gefugte Ziegelmauer.“

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Tillmitsch

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Tillmitsch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Grazer Zeitung, Amtsblatt für die Steiermark. 30. Dezember 2014, 210. Jahrgang, 52. Stück. Nr. 323. ZDB-ID 1291268-2 S. 630–631.
  2. a b http://www.tillmitsch.at